Sa - 16:12
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Bayerischer RundfunkBayern
  • 29. Africa Festival: Würzburg feiert mit Afrika
  • Graffiti-Kunst in Würzburg: In der Mitte der Gesellschaft angekommen
  • Vermisste Syrerin aus Goldbach: Polizei beendet Suche in Kompostieranlage
  • Nach Explosion bei Schaeffler in Eltmann: 55-Jähriges Unfallopfer erliegt seinen Verletzungen
  • Bratwurstgipfel in Pegnitz: Kreativste Wurst Frankens gesucht!
  • Gesundheitsministerin Melanie Huml: Impfberatung als Pflicht
  • Unfall in Mainleus: Stichflamme verletzt Neunjährigen schwer
  • Unfall in Coburg: Auto rammt Imbissbude
  • "Jugend forscht" in Erlangen: 178 Nachwuchsforscher beim Bundesfinale
  • Viel Sand und Haut auf dem Hauptmarkt: Top-Beachvolleyballer messen sich in Nürnberg
  • Bratwurstgipfel in Pegnitz: Kreativste Wurst Frankens gesucht!
  • Nach Manchester: Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen bei Rock im Park
  • Landestag für Verkehrssicherheit in Landshut: Mit Aufklärung für mehr Sicherheit auf den Straßen
  • Für sieben Millionen Euro: Viechtach erhält Technologietransfer-Zentrum
  • Familientag bei BMW in Dingolfing: Zehntausende Besucher werden erwartet
  • ver.di ruft zum Streik auf: "Gesundheitsschädlicher Leistungsdruck" bei Amazon?
  • Schwerer Unfall auf der A93: 20-Jährige kommt ums Leben
  • Großmarkthalle in Sendling: Es rumort im Bauch von München
  • Studiengänge auf Englisch: TU München will ganz modern sein
  • Uniklinik Rechts der Isar: 50 Jahre Forschung und Innovation
  • Wiedergewählter Landrat von Pfaffenhofen: Martin Wolf nimmt in Klinik die Wahl an
  • Der "Schwarm" von Obergiesing: Bienenvolk nistet sich bei Münchner Familie ein
  • Relegations-Hinspiel: Glückliches 1:1 für Löwen in Regensburg
  • Nach Verwüstung von Pest-Grab: Gestohlener Schädel aus Amberg wieder aufgetaucht
  • ver.di ruft zum Streik auf: "Gesundheitsschädlicher Leistungsdruck" bei Amazon?
  • Mein Job - Dein Job: Als Taxifahrer in Thailand oder als Bademeister in Südamerika
  • Abstiegsbedrohter TSV 1860 München: Ex-Löwe Hofmann findet klare Worte
  • Schwerer Unfall auf der A8: Sechs Verletzte und lange Staus am Morgen
  • Einsatz für den Tierschutz: Jäger retten Dutzende Rehkitze mithilfe einer Drohne
  • Prozess wegen Kindesmissbrauchs: Verfahren gegen Augsburger Kinderarzt wird neu aufgerollt
  • Klinik in Marktoberdorf: Jetzt ist die Ruine endlich eingerissen
  • Klinik in Marktoberdorf: Jetzt kommt doch die Abrissbirne
Stuttgarter ZeitungBaden_Württemberg
  • Auf der B30: 79-jährige Falschfahrerin kollidiert mit Lkw
  • Alkoholfahrt in Albstadt: 23-Jähriger verursacht fast 60.000 Euro Schaden
  • Auf Droge: 22-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei
  • Rote Ampel überfahren: Zwei Schwerverletzte nach Unfallflucht
  • Bröckelnde Bahnbrücken: Mehr als 100 Bauwerke im Land marode
  • Bei Rot über die Ampel: Fünf Verletzte nach Unfall auf Karlsruher Kreuzung
  • Mit 2,38 Promille unterwegs: Betrunkener Autofahrer bei Verfolgungsjagd schwer verletzt
  • Braunsbach: Ein Unglück, die Zuversicht und die Demut
  • Baden-Württemberg: Tödlicher Crash mit Lkw auf der A5
  • Stellenabbau bei Regierungspräsidien: Aderlass

  • Stuttgart: Polizei nimmt renitenten Ladendieb fest
  • Geschichte des Dorotheen-Quartiers: Zehn Jahre und diverse Abspeck-Runden
  • VVS-Störungsmelder: Störung bei Regional- und S-Bahn behoben
  • Gartenamt berichtet in Stuttgart-Weilimdorf: Und dem Weiher läuft das Wasser davon
  • Soziale Stadt in Münster: Die Soziale Stadt erweitert das Spektrum
  • Kursaal Bad Cannstatt: Auftritte in der Konzertmuschel sind limitiert
  • Landesmuseum im Alten Schloss: Eine Woche freier Eintritt und kostenlose Führungen
  • Stuttgart-Degerloch: Wilhelms-Gymnasium schrumpft erst 2018
  • Serie Endstationen: Waldfriedhof: Vom Großstadttrubel in die Waldidylle
  • Stuttgart-Steinhaldenfeld: Detonierte Bombe statt Blindgänger gefunden

  • Nürtingen feiert den Maientag: Brot und vor allem Spiele zum Maientag
  • Fellbach und Meißen: Weichenstellung im Waldschlössle
  • Esslingen will den Hainbach an 17 Stellen renaturieren: Das Kanalkind fließt bald durch grüne Auen
  • Fahrradfreundliche Stadt Rutesheim: Radler fahren voll auf Rutesheim ab
  • Leinfelden-Echterdingen: Die Musikschule kämpft für die Werte Europas
  • Freibäder im Kreis Esslingen: Pack die Badehose ein!
  • Böblingen: Interview mit Rudolf Decker: „Es geht darum, miteinander zu reden“
  • Hörbuchverlag in Winterbach: Ständig auf Stimmenfang
  • Heute im Rems-Murr-Kreis: Nachhaltiges Gelächter
  • Leinfelden-Echterdingen: Ärger über vollgeparkte Karlsruher Straße
Stuttgarter NachrichtenBaden_Württemberg
  • Bröckelnde Bahnbrücken: Mehr als 100 Bauwerke im Land marode
  • Braunsbach: Ein Unglück, die Zuversicht und die Demut
  • Islamisten im Südwesten: Moscheeverein hat sich neu gebildet
  • Stellenabbau bei Regierungspräsidien: Aderlass
  • Ministerpräsident vor Ort: Wiederaufbau in Braunsbach beeindruckt Kretschmann
  • Ludwig Schülzle und sein kleines Kino in Burladingen: Aus Liebe zur Leinwand
  • Landeshaushalt: Grün-Schwarz will Stellenabbau stoppen
  • Kundgebung „Tag der deutschen Zukunft“: Neonazi-Aufmarsch in Karlsruhe
  • Ein Jahr nach Braunsbach: Vorsorge gegen das Unvorhersehbare
  • Braunsbach: Ein Unglück, die Zuversicht und die Demut

  • Stuttgart: Polizei nimmt renitenten Ladendieb fest
  • Geschichte des Dorotheen-Quartiers: Zehn Jahre und diverse Abspeck-Runden
  • VVS-Störungsmelder: Störung bei Regional- und S-Bahn behoben
  • Gartenamt berichtet in Stuttgart-Weilimdorf: Und dem Weiher läuft das Wasser davon
  • Soziale Stadt in Münster: Die Soziale Stadt erweitert das Spektrum
  • Kursaal Bad Cannstatt: Auftritte in der Konzertmuschel sind limitiert
  • Landesmuseum im Alten Schloss: Eine Woche freier Eintritt und kostenlose Führungen
  • Stuttgart-Degerloch: Wilhelms-Gymnasium schrumpft erst 2018
  • Begegnungskonzert in Stuttgart-Möhringen: Kinder musizieren auf der großen Bühne
  • Bürgerhaushalt in Stuttgart-Vaihingen: Bezirksbeirat will Bürgerwillen nicht verfälschen
Schwarzwälder BoteBaden-Württemberg

  • Wir bewegen: Abenteuer: Hier ist Klettern angesagt
  • Bilder: Konfirmanden 2017 in der Region
  • Badespaß: Das sind die Freibäder in der Region
  • Pfullendorf/Hechingen: Sex-Handlungen in Kaserne: kein Verfahren
  • Baiersbronn: Wanderhimmel: Natur zu Fuß und auf Mountainbike erleben
  • Video-Aktion: Wasenhit 2017 - Wir bringen euch ins Festzelt
  • Illmensee : Vater stirbt nach tragischer Rettung

  • Deißlingen: Brand: Dachstuhl steht in Flammen
  • Furtwangen: Besucherrekord bei Gummistiefel-Party auf Fuchsfallenfest
  • Donaueschingen: DonauMusikFestival mit Jürgen Drews begeistert Zuschauer
  • Villingen-Schwenningen: Unfall: 52-Jähriger schanzt gegen zwei Autos
  • Freudenstadt: Biker verprügeln Motorradfahrer mitten in Stadt
  • Rückblick KW 21: Das sind die Meldungen der Woche
  • Albstadt: Unfall: Betrunkener Autofahrer rammt Straßenlaterne
Süddeutsche ZeitungBayern
  • Mini-Biergarten mit Bio-Konzept
  • Wo Gäste zu Monstern werden
  • Lernen durch Helfen
  • Kinder suchen Haus
  • Orientalischer Tanz
  • Nein zu weiterem Boardinghaus
  • Klassik am Nachmittag
  • Kunst aus der Partnerstadt
  • Seid ihr alle da?
  • So aktiv wie eh und je
    • Mini-Biergarten mit Bio-Konzept
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    • Klassik am Nachmittag
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    • So aktiv wie eh und je
SWRBaden-Württemberg
  • Skandal im Innenministerium in Stuttgart?: Mitarbeiter soll Fluchthelfer vermittelt haben
  • Marode Bahnbrücken in Baden-Württemberg: Die Bahn-Milliarden reichen wohl nicht aus
  • Nach Wohnungsbrand in Ulm: 64-Jähriger wurde getötet
  • Skandal bei Mannheimer Verkehrsbetrieben: Rassismus-Vorwürfe gegen RNV-Mitarbeiter
  • Frauenfußball | DFB-Pokalfinale: Außenseiter SC Sand will den Pokalsieg
  • Eurojackpot geknackt: 50 Millionen Euro! Pfälzer im Lotto-Glück
  • Rekord-Jackpot: Fünf Dinge, die Sie sich mit 50 Millionen leisten können
  • Unfall im Westerwald: Ehepaar stirbt bei Frontalzusammenstoß
  • Positive Bilanz nach Experiment am Neubrunnenplatz: Mainz plant mehr Mainzelmännchen-Ampeln
  • Nach Anschlag in Manchester: "Rock am Ring" verbietet Taschen und Getränke
  • Bundesgartenschau im Mittelrheintal: SPD Mainz-Bingen informiert über Bewerbung
  • Großspende im Wahljahr: 1&1-Chef spendet 500.000 Euro an CDU
  • Verschärfte Foto-Regeln in Freibädern: Wer knipst, fliegt raus
  • Plötzlich Sommer in Rheinland-Pfalz: Das müssen Autofahrer jetzt beachten
  • Brickfilm-Festival "Steinerei" in Kaiserslautern: Roter Teppich für Lego-Figuren
Schwaebische ZeitungBayernBaden-Württemberg
  • Leben im Schatten eines Atomkraftwerks
  • 79-jährige Falschfahrerin kollidiert mit Lastwagen
  • UHC Hamburg und Mannheim erreichen deutsches Feldhockey-Finale
  • Diesjährige Schwetzinger Festspiele mit guter Bilanz
  • Karlsruhe feiert ein Wochenende im Zeichen des Fahrrads
  • Auf Droge: Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei
  • MHP Riesen Ludwigsburg verlängern mit Basketballer McCray
  • Rote Ampel überfahren: Schwerverletzte nach Unfallflucht
  • Auto prallt gegen Traktor: zwei Schwerverletzte
  • Entwarnung: Experten finden nur Überreste einer Bombe
  • Motorradfahrer fährt bei Rot in Kreuzung: schwer verletzt
  • US-Unternehmen kauft Skihersteller Völkl
  • Mann stirbt nach Sturz von Laderampe
  • 89-Jährige tot in Stall gefunden
  • Drei Verletzte bei Brand in Wohnhaus
  • Sechs Verletzte nach Unfall auf Autobahn
  • Sommer in Bayern - Ansturm auf Badeseen
  • Zukunft des Versicherungscups: Sponsor „zuversichtlich“
  • CSU fordert Zugriff auf WhatsApp-Kommunikation
  • Jugendlicher schläft betrunken in fremdem Garten
  • Polizei geht stärker gegen Smartphones am Steuer vor
  • Warum sich Spargel essen im Moment lohnt
Abendzeitung MünchenBayern
  • Bursche schläft betrunken in fremdem Garten : Nach Suff-Nacht: Jugendlicher weiß seinen Namen nicht mehr
  • Kuh mit Schlägen traktiert: Prügelvorwürfe gegen Bauernverbands-Vorstand
  • Erwin Horak: Berater der Konkurrenz: Pech für Glücksspiel-Chef
  • Sinnvolle Lösung: Neuer Polizei-Messengerdienst für Bayerns Streifenbeamte
  • Vatertag endet im Krankenhaus: Von Baum auf Sitzbank gestürzt - Schwer verletzt
  • Medizinischer Dienst alamiert: Die Pflege in bayerischen Heimen wird schlechter
  • "PolizeiMessenger": Bayerns Polizei bekommt eigenen Messengerdienst
  • Heißes Wochenende: Abkühlung in Münchner Seen: So ist das Wasser
  • AZ-Kommentar: Betriebsgenossenschaft: Genau so!
  • Vorbild für andere Betriebe: Günstig wohnen? Stadtwerkler gründen Genossenschaft
  • War es versuchter Totschlag?: Mit Käsemesser auf Ex eingestochen: Der Prozess
  • Bis zu 30 Grad in München: Mittelmeer-Wetter in Bayern: Der Sommer kommt!
  • SPD mit Kita-Offensive: OB Reiter fordert gebührenfreie Kindertagesstätten
  • Foreigner als Vorband: Abschiedstournee von Aerosmith in München: Bereit zum großen Finale
tzBayern
  • Junger Asylbewerber stirbt nach Sturz aus Fenster
  • Jugendlicher schläft betrunken in fremdem Garten
  • Musikfestival „Rock im Park“ verschärft Sicherheitsmaßnahmen
  • Rätselhafte Attacke: Autofahrer will Passanten überfahren
  • Boom nach Kältewelle: Darum ist Spargel plötzlich so günstig
  • Felix Daxenberger auf den Spuren seines Vaters
  • Katastrophe jährt sich: Diese Flut hat alles verändert
  • 50-Jähriger stirbt bei Kellerbrand - 
  • Von Amazon bis Zara: Warnstreiks im Einzelhandel stehen an
  • Bayerisches Krankenhaus ist eingestürzt - endlich
  • 55-Jähriger stirbt nach plötzlichem Sturz von Laderampe
  • Feuer wütet in der Nacht: Hausbewohner retten sich ins Freie
  • Ort zum Gebet: Kammerspiele helfen Muslimen
  • Noch immer nicht aufgeklärt: Isar-Mord jährt sich
  • Ghostbusters-Fanclub: Die Geisterjäger aus Milbertshofen
  • Tödliche Hunde-Attacken auf Wildtiere
  • Im Einkaufsrausch: Erster Münchner Hanf-Shop öffnet
  • Trotz Preisbremse: Mieten in München steigen so stark wie nie 
  • Baggern und bangen: So läuft‘s auf der Stammstrecken-Baustelle
  • Reithmeiers Münchner „Lederhosentraining“ auf Rekordjagd
Münchner MerkurBayern
  • Jugendlicher schläft betrunken in fremdem Garten
  • Musikfestival „Rock im Park“ verschärft Sicherheitsmaßnahmen
  • Rätselhafte Attacke: Autofahrer will Passanten überfahren
  • Boom nach Kältewelle: Darum ist Spargel plötzlich so günstig
  • Katastrophe jährt sich: Diese Flut hat alles verändert
  • Felix Daxenberger auf den Spuren seines Vaters
  • 50-Jähriger stirbt bei Kellerbrand - 
  • Von Amazon bis Zara: Warnstreiks im Einzelhandel stehen an
  • Bayerisches Krankenhaus ist eingestürzt - endlich
  • Das sind die besten Ausflugsziele für das lange Vier-Tage-Wochenende
  • Ort zum Gebet: Kammerspiele helfen Muslimen
  • Noch immer nicht aufgeklärt: Isar-Mord jährt sich
  • Ghostbusters-Fanclub: Die Geisterjäger aus Milbertshofen
  • Im Einkaufsrausch: Erster Münchner Hanf-Shop öffnet
  • Eine Einladung ins Puppensammler-Paradies
  • Trotz Preisbremse: Mieten in München steigen so stark wie nie 
  • Baggern und bangen: So läuft‘s auf der Stammstrecken-Baustelle
  • Reithmeiers Münchner „Lederhosentraining“ auf Rekordjagd
  • Widerstandskämpferin Mirjam David bekommt Straßenwidmung
  • Sendlinger Tor: Spätverkehr schon früher beeinträchtigt
Die WeltBaden_WürttembergBayern
    • US-Unternehmen kauft Skihersteller Völkl
    • Junger Asylbewerber stirbt nach Sturz aus Fenster
    • Bertens gewinnt erneut Nürnberger Tennisturnier
    • Mann stirbt nach Sturz von Laderampe
    • Drei Verletzte bei Brand in Wohnhaus
    • 89-Jährige tot in Stall gefunden
    • Sechs Verletzte nach Unfall auf Autobahn
    • Sommer in Bayern - Ansturm auf Badeseen
    • Zukunft des Versicherungscups: Sponsor "zuversichtlich"
    • Jugendlicher schläft betrunken in fremdem Garten
      • 79-jährige Falschfahrerin kollidiert mit Lastwagen
      • UHC Hamburg und Mannheim erreichen deutsches Feldhockey-Finale
      • Diesjährige Schwetzinger Festspiele mit guter Bilanz
      • Auf Droge: Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei
      • Karlsruhe feiert ein Wochenende im Zeichen des Fahrrads
      • MHP Riesen Ludwigsburg verlängern mit Basketballer McCray
      • Rote Ampel überfahren: Schwerverletzte nach Unfallflucht
      • Entwarnung: Experten finden nur Überreste einer Bombe
      • Auto prallt gegen Traktor: zwei Schwerverletzte
      • Weitere Warnstreiks im Einzelhandel
Main PostBayern

  • ONLINE-TIPP
  • VR Bank Bonuslauf: Viel Spaß bei großer Hitze
  • Einbrecher in der Mensa der Würzburger Uni
  • Mann setzt wohl eigene Wohnung in Brand
  • Bad Kissingen: Mieter setzt offensichtlich eigene Wohnung in Brand
  • Streit wegen freilaufendem Hund in Hammelburg eskaliert: Mann fährt Besitzer mit Auto an
  • Marktplatz: Fast 500 Euro aus Handtasche gestohlen

  • Einbrecher in der Mensa der Würzburger Uni
  • Polizeibericht: Einbruch in Büroräume am Berliner Platz
  • Stadt fördert neues Grün
  • Skater suchen Stadtmeister
  • Taxi und Straßenbahn kollidieren
  • Deutsch-iranische Theaterwoche am Neunerplatz
  • Wild abgestellte Räder als Hindernis

  • Flaschen und Getränkekästen verteilten sich auf der A3 bei Helmstadt
  • 200 neue Tipps im Fall Würth
  • Simone Strobel: Ex-Freund kann Buch nicht stoppen
  • Kampf gegen Tank & Rast geht weiter
  • 2000 Besucher gut behütet
  • Jugendliche erhalten neuen Grillplatz
  • Durch die Fuchsstädter Flur wandern und Bier probieren
Mittelbayerische ZeitungBayern
  • Sommer in Bayern - Ansturm auf Badeseen
  • Jäger retten mit Drohnen Rehkitze
  • Zukunft des Versicherungscups: Sponsor „zuversichtlich“
  • CSU fordert WhatsApp-Überwachung
  • Handy am Steuer: Polizei greift durch
  • Die Dame vom Autoscooter
  • Warum sich Spargel essen im Moment lohnt
  • Star-Galeristin soll Kunstfans nach Memmingen locken
  • Wie Jäger mit Drohnen Rehkitze vor dem sicheren Tod retten
  • Aerosmith beim Tourauftakt in München kein bisschen müde
Main EchoHessenBayern
  • Rehkitz-Retter aus Schwaben
  • Vermisstenspur endet zunächst im Main
  • Beim Würzburger Weindorf rund 100 000 Besucher erwartet
  • Nach Explosion bei Schaeffler – 55-Jähriger stirbt
  • Staatsanwaltschaft geht im Kreissägen-Fall in Revision
  • Bald weniger Spielhallen auch in Hanau
  • Als »Integrationslotse« Brücken für Flüchtlinge bauen
  • Rund 200 Hinweise im Entführungsfall Würth nach TV-Sendung
  • 165.000 Euro auf eigenes Konto umgeleitet
SüdkurierBaden-Württemberg
  • Krankenfahrt auf Umwegen: Grenzpolizei verweigert Durchreise von Flüchtlingen
  • Geschlossene Läden: Stromausfall legt Freiburger Innenstadt lahm
  • Touristen-Ansturm auf Campingplätze am Bodensee
  • Bis zu 31 Grad: Sonne pur am Wochenende im Südwesten
  • Nach Manchester-Anschlag: Veranstalter in Baden-Württemberg prüfen Sicherheitskonzepte
  • Wie geht es nach dem Abitur weiter? So findest du den passenden Weg in die Zukunft
  • Staus zum Feiertags-Wochenende schon ab Mittwoch - Samstag ruhig
  • Sizilien rückt immer näher: So kommt die Bodenseeregion ins Blickfeld der Mafia
  • Hochdruckgebiet sorgt für Badewetter: Bis zu 30 Grad am Wochenende
  • Deutscher Altersatlas: Freiburg mit den jüngsten Einwohnern - Mit Grafiken für die Region
Badisches TagblattBaden-Württemberg
    • Stadt testet neuen Blitzer
    • Von Florian Krekel
    • OB Mergen bewährt sich als Märchenkönigin
    • Eröffnung der Mittelalterlichen Winzertage bei herrlichem Wetter
    • Grande Cuisine fürs eigene Zuhause
      • Auf Wellenmuster zum Erfolg reiten
      • Helle Vatertagsfreuden für Ohren und Kehle
      • Große Gaudi beim Pflöckles-Spiel
      • Begleiter in den letzten Stunden
      • Für OB wichtig: Beruf von der Pike auf gelernt
        • Schneiderei auf Hochtouren
        • Deutlich mehr Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren
        • Plötzlich habe ich Zeit
        • Jedes Mädchen ist auch gerne Prinzessin
        • Mehr Straftaten im Landkreis Rastatt
          • Stadt will kein Wettbüro in Ottenau
          • Gelungener Mix von Indie-Punk über Rock bis Pop
          • Einblicke in die Stromerzeugung
          • Bundeskönig wäre die Krönung
          • Schmerzlicher Abschied von Johanneskirche
Augsburger AllgemeineBayern
  • [Bildergalerie] Chris Cornell: So nehmen Freunde und Familie Abschied von Chris Cornell
  • Festivals: Sicherheitsmaßnahmen bei "Rock im Park": Rucksäcke verboten
  • Abschiedstour: Aerosmith verabschiedet sich mit viel zu leisem Servus- oder doch nicht?
  • Region: Wie sicher sind unsere Kirchen?
  • Ulm: 87-Jähriger stirbt bei Verpuffung
  • Bäumenheim-Hamlar: Fahrverbot soll Nacktbader am Baggersee in Hamlar aufhalten
  • Wochenend-Tipps: Mozartfest und Co.: Was am Wochenende in Augsburg los ist
  • Marktoberdorf: Baufirma reißt Krankenhaus nach misslungenen Sprengungen ein
  • Augsburg: B17: Nächste Woche gibt es Behinderungen
  • München: Holzstab bohrt sich in Brust von Schlauchbootfahrer
Allgäuer ZeitungBaden-Württemberg
  • Unfall auf der B308 zwischen Immenstadt und Stein: Frau schwer verletzt
  • Trailrunning: Mit Olympia-Medailliengewinner Peter Schlickenrieder (47) unterwegs
  • In Kempten sollen 1.000 Wohnungen aufpoliert werden
  • Trailrunning: Mit Olympia-Medailliengewinner Peter Schlickenrieder (47) unterwegs
  • Nach versuchtem Raubüberfall auf Kemptener Pfandleihhaus: Wer kennt diese Männer?
  • Auch in der Kirche in Untermaiselstein bröckelte die Decke
  • Auch in der Kirche in Untermaiselstein bröckelte die Decke
  • Unfall auf der B310 bei Unterjoch: Motorradfahrer schwer verletzt
  • Marktoberdorfer Krankenhaus nun komplett abgerissen
  • Polizei appelliert: Achtung Motorradfahrer!
SüdwestpresseBaden-Württemberg

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Ludwigsburger KreiszeitungBaden-Württemberg
  • Dem Massensterben im Meer nicht nur zuschauen
  • Handy-Parken auf dem Arsenalplatz
  • „Man lernt bei der Kammerarbeit viel dazu“
  • Zustimmung für Landkreis-Pläne
  • Große Liste mit Verkehrsprojekten
  • Schüler spielen auf Spitzen-Niveau
  • Wohnungsnot macht krank
  • Königstraßen-Pläne stoßen im Bären auf Widerstand
  • Zu wenig Bauland, zu viele Auflagen
Passauer Neue PresseBayern
  • Straubing: US-Unternehmen kauft Skihersteller Völkl
  • Roding: Junger Asylbewerber stirbt nach Sturz aus Fenster
  • Nürnberg: Bertens gewinnt erneut Nürnberger Tennisturnier
  • Eching: Mann stirbt nach Sturz von Laderampe
  • Fürstenfeldbruck: Drei Verletzte bei Brand in Wohnhaus
  • Altmannstein: 89-Jährige tot in Stall gefunden
  • Burgau: Sechs Verletzte nach Unfall auf Autobahn
  • München: Sommer in Bayern - Ansturm auf Badeseen
  • Nürnberg: Zukunft des Versicherungscups: Sponsor "zuversichtlich"
  • Neustadt: Jugendlicher schläft betrunken in fremdem Garten
infrankenBayern
  • VR Bank Bonuslauf: Viel Spaß bei großer Hitze
  • ONLINE-TIPP
  • Unbekannter bricht in Mensa der Uni Würzburg ein - Zeugensuche
  • "Sonnige Aussichten" - Volkswirte sehen deutsche Wirtschaft in Topform
  • Kreis Lichtenfels: 29-Jähriger schlägt mit Alustange auf Mann ein
  • Bad Kissingen: Mieter setzt offensichtlich eigene Wohnung in Brand
  • Kreis Haßberge: Feuerwehr-Großübung wird wegen Ernstfall unterbrochen
  • Kreis Hof: Drei Verletzte und 90.000 Euro Sachscahden nach Unfall auf A9
  • Spielerisch mit Händen und Füßen
  • Grenzen öffnen - an den Bächen im Kreis Haßberge
FrankenpostBayern
    • Schiedsrichter aus Oberfranken beim DFB-Pokalfinale
    • Schwerer Unfall auf der A9: drei Verletzte und 90.000 Euro Schaden
    • Leonards Weg zurück ins Leben
    • Gaffern droht bald Gefängnis
    • *** Baumarkt weiter in der Warteschleife
    • Hier ist was los: Die Termine am Wochenende
    • Hofer Radfahrer fühlen sich gestresst
    • *** Zerstörte Ameisenhaufen werfen Fragen auf
    • *** Röslauer Koch vermietet seine Dienste am Herd
    • Auto überschlägt sich - drei Verletzte
Fraenkischer AnzeigerBayern

    Feed Fränkischer Anzeiger http://www.fraenkischer-anzeiger.de Nachrichten aus Rothenburg ob der Tauber Fri, 26 May 2017 07:48:03 +0000 de-DE hourly 1 Herrliche Schnauferl http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14457 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14457#comments Fri, 26 May 2017 07:48:03 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14457 Oldtimer-Ausfahrt des MSC mit Rekordbeteiligung und Attraktionen

    SCHILLINGSFÜRST – Mit einer Rekordbeteiligung ist die 21. ADAC-Oldtimer-Ausfahrt für Automobile und Motorräder des MSC Schillingsfürst-Frankenhöhe über die Bühne gegangen. Rund 200 Mitwirkende hatten sich mit 100 Fahrzeugen auf die zirka 100 Kilometer lange Tour in die Rothenburger Landwehr begeben. Zielpunkt war dort das Schloss Frankenberg. Die weiteste Anreise absolvierte ein Hamburger.

    Ein Augenschmaus: Die Parade der Schnauferl vor der Kulisse des Schillingsfürster Schlosses. Fotos: Meyer

    Ein Augenschmaus: Die Parade der Schnauferl vor der Kulisse des Schillingsfürster Schlosses. Fotos: Meyer

    „Leider mussten wir viele Wünsche von Interessierten abweisen, weil unsere Kapazitäten begrenzt waren“, so der Ehrenvorsitzende Siegberth Holter und Mit- initiator Peter Dinzl unisono. Auch die 21. Auflage der seit 1997 alljährlich abgehaltenen Ausfahrt erfreute sich bei schönem Frühlingswetter einer großen Beliebtheit. Unter dem Motto „In die Rothenburger Landwehr“ führte die diesjährige Tour die Liebhaber von klassischen und historischen Fahrzeugen in die Gegend nördlich von Rothenburg. Nach einer technischen Abnahme und der Fahrzeugpräsentation traf man sich zum Start im Schillingsfürster Schlosshof in einem optisch ansprechenden Ambiente. Bei einem Defilee und der anschließenden Fahrt bis zur Doerfler-Galerie richteten sich die Blicke der zahlreichen Besucher auf die anmutigen alten Schnauferl. Vor der Abfahrt dankte Holter in seiner Begrüßungsansprache dem Schirmherrn der Veranstaltung, Fürst Constantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst, für die Überlassung der Kulisse. Nachdem Peter Dinzl zu organisatorischen Fragen ausführlich Stellung genommen hatte, schickte Bürgermeister Michael Trzybinski die Teilnehmer auf eine „genussvolle Grenzlandreise“ bis ins Baden-württembergische. Auf geschichtsträchtiger Route mit dabei: der zweite Bürgermeister Herbert Seidel als Beifahrer. Vorbei am Golfplatz bei Schönbronn ging es entlang der Frankenhöhe zunächst bis nach Rothenburg. Obwohl die Prüfung wertungsfrei war, mussten insgesamt fünf Stempelstellen angefahren werden, an denen diverse Fragen zu beantworten waren. Von der Tauberstadt aus führte die Route erneut über die Frankenhöhe und Uffenheim bis Schloss Frankenberg bei Ippesheim, wo man sich zur gemeinsamen Mittagspause traf. Im Anschluss ging es vorbei an der Landwehr bis zum Feuerwehr-Museum nach Waldmannshofen. In Archshofen stießen die Teilnehmer auf das liebliche Taubertal, von dort ging es wieder zurück in die Schlossstadt.

    Die Motorradfahrer machen sich mit ihren betagten Maschinen im Schlosshof fertig zur Abfahrt.

    Die Motorradfahrer machen sich mit ihren betagten Maschinen im Schlosshof fertig zur Abfahrt.

    Bei der Veranstaltung wurde vom Ausrichter Wert auf eine „gewisse Langsamkeit“ gelegt. Frei von Stress und Hektik versteht man das „Oldtimer-Wandern“ als eine Art „Entschleunigung“ beim Erkunden geschichts-trächtiger Routen und der Kulturdenkmäler des fränkischen Landes. Nach der Rückkehr zum Schloss und einem kleinen Sektempfang fand für die Teilnehmer die Siegerehrung in den historischen Räumlichkeiten statt. Andreas Döscher vom Organisationskomitee konnte dabei Pokale und Erinnerungsplaketten an die Teilnehmer vergeben. Dabei gingen Sonderpokale für den schönsten Oldtimer an Wolfgang Papke aus Schillingsfürst, für das älteste Auto (Baujahr 1933) an Walter Köhler aus Rothenburg sowie für das älteste Motorrad (Baujahr 1954) an Sabrina Siebert aus Kressberg. Ältester Teilnehmer war der fast 80-jährige Franz Siebert aus Kressberg; sein jüngstes Pendant der 21-jährige Tobias Lang aus Dombühl. Der Damenpokal ging in diesem Jahr an Klara Adams aus Gerolzhofen. Abschließend wurden die Tagessieger der verschiedenen Altersgruppen (nach dem Baujahr der Fahrzeuge) ausgezeichnet. Hier gingen die ersten Preise an Günter Ippach (Leutershausen), Franz Siebert (Kressberg), Ludwig Weigang (Höchberg), Ralf Schlager (Neustadt/Aisch), Günter Saur (Wieseth), Klara Adams (Gerolzhofen), Roland Muss (Buch am Wald), Lars Metzner (Rothenburg) sowie an den Lokalmatador Marco Heinlein aus Schillingsfürst. hm

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    http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14457/feed 0
    Gemeinsam für St. Johannis http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14453 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14453#comments Fri, 26 May 2017 07:41:55 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14453 Sanierung tut not – Herausforderung für die katholische Ortsgemeinde

    ROTHENBURG – Mit einem „Tag zur Renovierung“ lenkte die katholische Kirchengemeinde St. Johannis die Aufmerksamkeit  der Öffentlichkeit auf Instandhaltungsmaßnahmen an der Pfarrkirche. Pfarrer Harald Sassik warb um Unterstützung für das konkrete Projekt. Fachliche Erläuterungen verschafften Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses und in das weitere Vorgehen für den Erhalt des historischen Bauwerks.

    Der Kirchenchor von St. Johannis gestaltete die Auftaktveranstaltung zur Renovierung.

    Der Kirchenchor von St. Johannis gestaltete die Auftaktveranstaltung zur Renovierung.

    Die Veranstaltung in der katholischen Stadtkirche konkurrierte zeitgleich mit dem Forsttag und Wildbad-Konzert um Besucher. Umso mehr freuten sich die Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates von St. Johannis, dass vier Stadträte und Oberbürgermeister Walter Hartl der Einladung gefolgt waren – und es nicht nur bei warmen Worten blieb. Es wurde eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt. „Die Kirchen in unserer Stadt sind nicht nur Orte des Glaubens, sondern auch ganz besondere Bauwerke“, betonte Walter Hartl und sieht die Stadt deshalb in der Unterstützungspflicht. Er würdigte auch die Arbeit der Kirchengemeinden, die maßgeblich zum gesellschafltichen Leben in der Stadt beitragen. Es gebe viele Anknüpfungspunkte und Schnittstellen. Er wünschte der Spendensammlung für die Kirchenrenovierung viel Erfolg und will sein persönliches Scherflein dazu beitragen. Pfarrer Harald Sassik hatte ihm ein Spendeneimerchen mit der Bitte um Teilnahme an der Münzenaktion überreicht, denn auch Kleingeld summiert sich. Der aufgestellte Vorhabenplan umfasst Maßnahmen in Höhe von rund 758000 Euro. Mehr als ein Drittel der Summe, über 265000 Euro, muss die Kirchengemeinde, zu deren Pfarrkirche 2760 Katholiken gehören, selbst aufbringen. Es steht außer Frage: Die Gemeinschaft muss sehen, wie sie die finanzielle Herausforderung schultert. Zum „Tag der Renovierung“ stiftete die kroatische Gemeinde selbst gebackene Kuchen und Torten, die Winzerfamilie Thürauf „Johanniter“-Wein, Buchhändlerin Grazyna Cebulla Literatur für den Büchertisch und das Gesangsduo Gretl und Franz Metschl Musik-CDs mit den beliebtesten Liedern ihrer beeindruckenden 45-jährigen Karriere. Das Ehepaar wirkte auch an der abendlichen Maiandacht mit – musikalisch begleitet von Carmen Kastner an der Orgel – und sang mehrere geistliche Lieder. Darunter der Titel „Du bist groß“, mit dem Gretl und Franz Metschl im März 1998 die Goldene Schallplatte gewannen. Eine Auszeichnung für den Verkauf von 250000 Exemplaren ihrer damaligen Tonträger. Inzwischen geben sie nur noch kleine Gastspiele.

    Bauingenieur Klaus Edelhäuser (re) erläuterte die Hintergründe für die Neugestaltung. Fotos: Schäfer

    Bauingenieur Klaus Edelhäuser (re) erläuterte die Hintergründe für die Neugestaltung. Fotos: Schäfer

    Der Verkauf ausgedienter Orgelpfeifen, die bei einer früheren Renovierung der Steinmeyer-Orgel ausgebaut wurden und auf dem Dachboden der Kirche lagerten, brachte ebenfalls Geld in die Gemeindekasse. Auch der Kirchenchor, das Kinderkirchenteam und die Ministranten beteiligten sich am „Tag der Renovierung“. Nach der Begrüßung sprach Pfarrer Harald Sassik Worte der Besinnung. Inhaltlich ging es um das Motto „Wer teilt gewinnt“ als ein Aufruf zur Nächstenliebe und zu einem Denken und Handeln, das Jesus Christus gelehrt hat. „Gemeinsam für St. Johannis“ greife den Heiligen Johannes den Täufer als Kirchenpatron auf und erinnere auch an die Geschichte des Gotteshauses als ehemalige Johanniterkirche, sagte Pfarrer Harald Sassik. Die Johanniter, später Malteser genannt, hatten in Rothenburg als Hospitalorden gewirkt – zum Heil der Seelen und zum Wohl der Armen, der Pilger und besonders der Reisenden. „Wir sind heute bemüht, dieses Erbe zu begreifen und daraus auch den Auftrag für die Zukunft abzuleiten: Erbe und Auftrag“, betonte der Geistliche. Die angebotenen Kirchenführungen ermöglichten Interessierten die Besichtigung des voluminösen Dachstuhls auf zwei Ebenen. Der Reiz besteht in der sichtbaren, massiven Holzkonstruktion, von der jeder einzelne Balken seine Geschichte erzählt. Die Besucher kamen aus dem Staunen nicht heraus: „Hier wurde ein ganzer Wald verbaut.“

    Die St. Johanniskirche erlebte in ihrer Geschichte mehrmals einen Wechsel der Konfession. Ursprünglich war die Kirche das Gotteshaus der um 1200 entstandenen Niederlassung mit Spital des Johanniterordens. Durch Luther Reformation wurde sie 1553 evangelisch. Im 30-jährigen Krieg diente die Kirche als Begräbnisort für katholische Offiziere. Aber erst 1803 wurde sie endgültig durch die Säkularisierung von Bayern wieder der katholischen Gemeinde als Seelsorgestelle überlassen – und 1893 zur Pfarrei erhoben im überwiegend protestantisch geprägten Rothenburg. Um 1400 wurde die Kirche im Stil der Spätgotik von Grund auf neu gestaltet und erhielt ihr heutiges Aussehen. Um 1600 erfolgte der Einbau der Westempore und der Ausbau des Dachgeschosses. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in zwei aufwändigen Renovierungsschüben in den heutigen Zustand versetzt. Die anstehende Sanierung bietet die Möglichkeit, weitere Erkenntnisse zu gewinnen, so dass sich die äußerst komplexe Baugeschichte gut rekonstruieren lässt. sis

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    Mit neuem Profil http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14440 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14440#comments Wed, 24 May 2017 07:33:57 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14440 Oliver Guggenberger stellt Jugendzentrums-Arbeit vor

    ROTHENBURG – Parkplatz-Situation, versteckte Lage, Raummangel und veraltete Ausstattung. Das sind nur einige Probleme des Städtischen Jugendzentrums. Bei seinem Bericht vorm Stadtrat hat der neue Leiter der Einrichtung, Oliver Guggenberger, die Schwachstellen angesprochen, aber auch die Stärken der neuen Einrichtung aufgezeigt.

    Jugendzentrums-Leiter Guggenberger berichtet. Foto: Weber

    Jugendzentrums-Leiter Guggenberger berichtet. Foto: Weber

    Nicht alle Mängel werden sich schnell aus der Welt schaffen lassen. Manche sind der Situation vor Ort geschuldet, gab Oberbürgermeister Walter Hartl am Ende der Präsentation zu verstehen. Das Jugendzentrum befinde sich eben dort, wo es derzeit untergebracht sei und das bleibe auch so. Ein teurer Neubau vor der Mauer lasse sich derzeit einfach nicht machen. Aber vielleicht sind bei der Raumsituation, dem größten Schwachpunkt, Verbesserungen möglich. Sie ist nämlich nicht zuletzt Folge des früheren Bedarfs. Der Spiegelsaal sei beispielsweise die ganze Woche von externen Gruppen belegt. Wenn es jetzt mehr eigenen Bedarf gibt, müssten dafür vorhandene Platzkapazitäten frei gemacht werden. Es sei mit dem neuen Leiter der Einrichtung schon spürbar etwas verändert und bewegt worden, lobte das Stadtoberhaupt. Guggenberger berichtete von aktuellen Projekten wie dem Round Table im Bereich der nonformalen Bildung. Alex aus Nürnberg versorgt sich aus Müllcontainern mit Essen und Kleidung. Er konnte als Gast gewonnen werden und mit seinem persönlichen Weg Anstöße zum Thema Konsum geben. In den Bereich Medien/Sport fällt das ausgerichtete SBB-Turnier, in den Bereich Musik „Unity“. In Kooperation mit Jugendzentren in Nürnberg und Bad Windsheim wird „Jugger“ angeboten, eine dem Fechten verwandte neue Sport- und Spielart mit Langwaffen und viel Wettbewerbscharakter. Außerdem bietet die Einrichtung einen offenen Treff für 8 bis 12-Jährige einmal im Monat an einem Samstag an.

    Durchschnittlich 20 Jugendliche gehören zu den festen Besuchern des städtischen Jugendzentrums, bei gutem Wetter etwas weniger. Die Kooperation mit dem Fablab wirkt sich positiv aus. Der neue Leiter des Jugendzentrums ist dort als Tutor tätig Aber nicht zuletzt auch als Ratgeber und Vertrauter wird er gebraucht, beispielsweise, wenn sich Eltern scheiden lassen oder in Bezug auf die sexuellen Neigungen. Bei seinem Vortrag vor dem Stadt-rat ging Guggenberger auch auf die pädagogischen Prinzipien der Einrichtung ein: Freiwilligkeit, Interkultur, Geschlechtergerechtigkeit, Sozialraumorientierung, Demokratiebildung und Parteilichkeit. Die Ziele werden unter anderem beim offenen Treff umgesetzt, losgelöst von elterlicher und staatlicher Kontrolle. Außerdem wichtige Felder, die beackert werden: Einzelfallhilfe, Beziehungsarbeit, Jugendkulturarbeit, Bildungsraum, Projektarbeiten, Erlebnispädagogik. Mit im Boot sind Ehrenamtliche und Honorarkräfte. Humor und Ironie wird ebenso Bedeutung beigemessen bei der Arbeit mit den Jugendlichen wie den Dimensionen von Inklusion, Exklusion und Integration. Außerdem sollen Angebote möglichst wenig kosten wie beispielsweise bei der Medienarbeit und bei Werkstattprojekten. Bei seiner positiv aufgenommenen Vorstellung sprach Oliver Guggenberger auch davon, dass derzeit ein ausführliches Konzept der Einrichtung erarbeitet werde. 45 Seiten davon seien schon vorhanden. -ww-

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    Große Einmütigkeit im Stadtrat http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14436 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14436#comments Wed, 24 May 2017 07:29:19 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14436 Alles ohne Gegenstimme – Der Haushalt 2017 ist genehmigt – Einfädelspur nicht möglich

    ROTHENBURG – Lauter einstimmige Beschlüsse hat der Stadtrat zu insgesamt sieben verschiedenen Tagesordnungspunkten bei seiner letzten Sitzung getroffen.

    Zur Verabschiedung stand die „Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter“ in ihrer Neufassung an. Dr. Günther Strobl (SPD) regte an, sie dem kommenden Abfallkalender beizulegen. Die daraus resultierenden Pflichten seien zu wenig bekannt.

    Trotz viel Platz an der Anbindung Dinkelsbühler Straße/Nördlinger Straße: Es ist zu eng für eine Einfädelspur. Foto: Weber

    Trotz viel Platz an der Anbindung Dinkelsbühler Straße/Nördlinger Straße: Es ist zu eng für eine Einfädelspur. Foto: Weber

    Brigitte Klingler (FRV) meinte mit Hinweis auf die Verhältnisse in der Altstadt und speziell auf das dortige Kopfsteinpflaster, manchmal sei es besser, den Schnee nicht wegzuräumen, weil die Gefahr auszurutschen dann geringer sei. Ordnungsamts-chef Roland Pfaffelhuber dazu: Das lasse die Verordnung jederzeit zu, und zwar in Kombination mit dem Streuen abstumpfender Mittel. Streusalz stehe schon bisher abgesehen von wenigen zulässigen Ausnahmen auf der Verbotsliste, werde aber trotzdem verbreitet angewandt, merkte Dr. Wolfgang Scheurer (CSU) an. Nach der Änderung des Bebauungsplans XIX samt Änderung des Flächennutzungsplans für die Spange zwischen Ansbacher und Erlbacher Straße geht es nun um die Änderungen für das Gewerbegebiet Ansbacher Straße. Bei der Vorabstimmung seien viele Probleme beseitigt worden, sagte Stadtbaumeister Michael Knappe. Es seien zwei Runden für Auslegung und Behandlung der Einwendungen vorgesehen. Schon im August sollen sie abgeschlossen sein. Auf insgesamt 10000 Euro pro Jahr hat der Stadtrat bei der Einrichtung der Beiräte den Etat des Gesamtbeirats festgelegt. Falls Mittel in einem Jahr nicht verbraucht werden, können sie auf das nächste Jahr übertragen werden, hat der Stadtrat entschieden. Ohne Gegenstimme sind die Kosten der Auslandsdienstreise von Bürgermeister Dieter Kölle und Johann Kempter vom Rothenburg Tourismus Service (RTS) vom 12. Oktober bis zum 21. Oktober dieses Jahres nach Uchiko in Japan genehmigt worden. Bei den ebenfalls einstimmig beschlossenen Vergaben geht es um die Sanitär- und Heizungsinstallation bei der Sanierung verschiedener städtischer Mietwohnungen. Außerdem erhält die Kläranlage eine Photovoltaik-Anlage zur Erzeugung eigenen Stroms.

    Sie kostet laut Angebot knapp 83000 Euro und ist damit gut 42000 Euro billiger als erwartet. Ein Drittel weniger. Könne ein solcher Preisunterschied sein, bei gleichem Standard der angebotenen Leistung, wollte Dr. Günther Strobl (SPD) wissen. Im Hochbau seien 100 Prozent Differenz durchaus nicht unüblich, sagte Stadtbaumeister Knappe. Schließlich sind die Ingenieurleistungen für die Südosttangende vergeben worden. Man sei jetzt zuletzt gezwungen worden umzuplanen. Könne man die Kosten an den Verursacher weitergeben, wollte Strobl wissen. Nein, hieß es. Aber die Straße falle jetzt kürzer aus, betonte Oberbürgermeister Walter Hartl. Außerdem hätten sich laut Stadtbaumeister die Fördermittel erhöht. Es werde jetzt seit 15 Jahren an der Tangente geplant. Welcher Betrag sei da wohl allein an das damit befasste Ingenieurbüro gezahlt worden? Hermann Schönborn beantragte eine entsprechende Zusammenstellung. Ohne Auflagen zur Kreditaufnahme oder zu Verpflichtungsermächtigungen hat die Kommunalaufsicht den Haushalt 2017 der Stadt genehmigt. Laut Kämmerer Franz Fisch sind damit Hinweise verbunden. Die Stadt müsse sich Gedanken machen, wie sie ihre Einnahmen verbessern und ihre Ausgaben reduzieren könne. In der aktuellen Finanzstatistik der großen Kreisstädte in Bayern belegt die Stadt Rothenburg Platz 10 von insgesamt 29.

    Die Stadt überlegt weiter, wie sie den Abfall bei sogenannten Coffee-to-go-Bechern in den Griff bekommen könnte, betont Ordnungsamtschef Roland Pfaffelhuber. Freiburg hat hier ein Pfandsystem. Eine Einfädelspur an der Anbindung Dinkelsbühler Straße/Nördlinger Straße hat Stadtrat Schönborn ins Gespräch gebracht. Das scheitere leider daran, dass die Breite der Fahrspuren nicht ausreiche, obwohl die dortige Insel schon vor Jahren verkleinert worden sei, sagte der Oberbürgermeister. Ob der Topplerweg aufwärts weiterhin Radweg sei, wollte Stadtrat Strobl wissen. Bei den Bauarbeiten sei offensichtlich das entsprechende Schild weggekommen. -ww-

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    Einblick in die Branche http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14432 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14432#comments Wed, 24 May 2017 07:19:35 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14432 Politik besucht die Wirtschaft

    ROTHENBURG – Im Rahmen der  Betriebsbesichtigungen besuchten Oberbürgermeister Walter Hartl, Stadtrat, Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und Dienststellen kürzlich die Firma Baumann  Metallwaren und den Rothenburger Standort der VR-Bank Mittelfranken West.

    Bei der Firma Baumann: Jutta Striffler, OB Walter Hartl und Dieter Kess.  Fotos: Schmidt

    Bei der Firma Baumann: Jutta Striffler, OB Walter Hartl und Dieter Kess. Fotos: Schmidt

    Bei der ersten Betriebsbesichtigung ergaben sich interessante Einblicke in das Leistungsspektrum der Firma Baumann in der Egerländer Straße. Vor 63 Jahren vom Werkzeugmachermeister Hermann Baumann mit einem Lehrling und einer Hilfskraft gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem kompetenten Partner im Bereich der Befestigungstechnik entwickelt. Vorwiegend als Zulieferer der Automobilindustrie sorgen derzeit 110 Mitarbeiter auf einer Fertigungsfläche von 12.000 Quadratmetern für zertifizierte Qualitätsarbeit aus Rothenburg. Durch die seit Jahrzehnten konsequent betriebene Lehrlingsausbildung konnte das Unternehmen seinen Fachkräftebedarf bisher in Eigenleistung abdecken. Neun Auszubildende erlernen zur Zeit die Berufe Werkzeugmechaniker, Elektroanlagenmonteur und Industriekauffrau. Geschäftsführer Dieter Kess erläuterte die Abläufe im Unternehmen – angefangen im eigenen Werkzeugbau, in dem kundenspezifisch Stanz-, Verbund-, Biege- und Ziehwerkzeuge konstruiert und hergestellt werden. Die Produktionsvielfalt von unterschiedlichsten Metallbefestigungsteilen beeindruckte die Gäste beim Rundgang durch Stanzerei, Biege- und Presswerk. Investitionen in neue Fertigungsverfahren, wie die Laserschneidtechnik, sorgen für mehr Flexibilität beim Kleinserien- und Prototypenbau. Als Zulieferer für zahlreiche Automarken an deren international ansässige Fertigungsstandorte ist die zertifizierte und genaue Qualitätskontrolle eine der wichtigsten Voraussetzungen, welche im Unternehmen Baumann durch modernste Messtechnik und Analyseverfahren, unter anderem für 3D-Darstellung von Konturen und Oberflächen, gewährleistet ist. Im Jahr 2007 hat die Firma Baumann ihr Angebot um den Bereich „Solartechnik“ erweitert und fertigt seitdem Montagesysteme für die Befestigung von Photovoltaik-Anlagen. Aktuell plant, installiert und betreut die „Baumann Solartechnik“ inzwischen mit neun Jahren Erfahrung komplette Solaranlagen und ist mit etwa zwölf Prozent Anteil am Gesamtgeschäftsvolumen und derzeit acht Mitarbeitern ein wachsender Bereich.

    Vorstand Dr. Gerhard Walther mit OB Walter Hartl und Stadträten.

    Vorstand Dr. Gerhard Walther mit OB Walter Hartl und Stadträten.

    Bei der zweiten Betriebsbesichtigung informierten Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Walther und Bereichsdirektor Robert Gehringer über die aktuelle Geschäftslage der VR-Bank und führten die Gäste durch Teilbereiche der Verwaltung am Rothenburger Standort mit einer Gesamtfläche von 10000 Quadratmetern. Seit der Fusion der beiden Regionalbanken Rothenburg und Ansbach im Jahr 2015 ist die VR-Bank die größte Genossenschaftsbank in Mittelfranken mit einem Netz von derzeit noch 27 Filialen im Geschäftsgebiet Landkreis Ansbach, Bad Windsheim und Gunzenhausen. Hauptaufgabe der Genossenschaftsbank ist die Finanzierung der Realwirtschaft. Mit einer Bilanzsumme von 1,66 Milliarden Euro und einer hohen Wachstumsrate zählt die VR-Bank Mittelfranken West etwa 45000 Mitglieder und 82000 Kunden. Die anhaltende Niedrigzinsphase stellt auch die VR-Bank im laufenden Geschäftsjahr vor große Herausforderungen, insbesondere bei der Frage der Finanzierung des Filialnetzes. Durch das sich wandelnde Kundenverhalten stehen Investitionen und Neuplanungen in der Digitalisierung an. Die VR-Bank erprobt unterschiedliche Projekte, wie die Video-Service-Beratung in eher ländlichen Gebieten, so dass für alle Kunden im Umkreis von zehn Kilometern ein Ansprechpartner persönlich oder per Bildschirm erreichbar sein kann. Vor kurzem wurde die VR-Bank mit der Note 1,3 für individuelle Beratungsleistungen ausgezeichnet und ist damit unter den 4 besten Banken in Bayern vertreten. In der VR-Bank Mittelfranken West sind momentan insgesamt 347 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind an den beiden Hauptstandorten in Rothenburg 96 und in Ansbach 104 angestellt. Die VR-Bank bildet aktuell 39 Lehrlinge aus. Bemerkenswert ist die hohe Übernahmequote der Auszubildenden. Die Genossenschaftsbank hat in Ansbach ihren juristischen Sitz, in Rothenburg den wirtschaftlichen. Mit der Fusion dieser beiden Regionalbanken in der momentanen Zeit des Wandels im Bankwesen geht ein laufender Prozess des Ausbaus und Wachstums einer gemeinsamen Unternehmenskultur einher. Oberbürgermeister Hartl sieht die regelmäßigen Betriebsbesichtigungen als wichtige Schnittstelle für den gegenseitigen Austausch zwischen Unternehmern und der Stadt Rothenburg. Im Namen aller Teilnehmer dankte er Wilfried Baumann, Dieter Kess, Dr. Gerhard Walther und Robert Gehringer für die informativen Führungen und Einblicke in ihre mit viel Engagement und wirtschaftlichem Weitblick geführten Betriebe. ks

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    Schönborn und seine Rechnung http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14423 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14423#comments Tue, 23 May 2017 06:52:14 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14423 Rothenburger Stadtrat beschäftigte sich mit dem längst erledigten Thema Mehrzweckhalle

    ROTHENBURG – Auf der Tagesordnung stand es gar nicht als Thema. Aber in der jüngsten Stadtrats-sitzung nahm es dennoch den mit Abstand größten Raum ein. Die Episode um Äußerungen von Stadtrat Hermann Schönborn (UR) vor dem Seniorenbeirat (wir berichteten) ging unter „Bekanntgaben“ in die nächste Runde – mit zum Teil heftigem Schlagabtausch.

    Mehrzweckhalle Rothenburg: Vorbild für Weißenburg und sein Hallenprojekt. Foto: Weber

    Mehrzweckhalle Rothenburg: Vorbild für Weißenburg und sein Hallenprojekt. Foto: Weber

    Es sei ihm darum gegangen, die Zahlen so schnell wie möglich zurechtzurücken bevor sie sich festsetzen, begründete Oberbürgermeister Walter Hartl eingangs die Eilbedürftigkeit, die er dem Thema einräumte. Dass die Angelegenheit bei der April-Sitzung des Stadtrats und damit in seiner Abwesenheit behandelt wurde, stieß bei Schönborn sauer auf. Dazu noch, dass dabei aus einem nicht genehmigten Protokoll zitiert wurde: „Das ist in zweifacher Hinsicht unlauter.“ Damit werde eine Rufmordkampage gegen ihn ausgelöst. Das mache keinen Spaß, weder ihm selbst noch seiner Frau. Vorher hatte Schönborn die Entstehung eines Protokolls am Beispiel des Seniorenbeirats skizziert. Er sprach von notierten Stichpunkten, die im Nachhinein in ein Gedächtnisprotokoll einfließen, von komplexen Zusammenhängen, die es zwischen Zuhören und Notieren zu erfassen und zu verstehen gelte.

    Bei der Aussage, die laut erstem Protokoll vor dem Seniorenbeirat getroffen worden war, ging es um eine Feststellung, die korrigiert werden musste, betonte Oberrechtsrat Michael Sommerkorn. Dies sei durch das berichtigte Protokoll geschehen. Anfangs war die Rede davon, Schönborn habe die Kosten der Mehrzweckhalle mit zirka 10 Millionen Euro angegeben. Später wurde das auf zwischen 7,3 Millionen und 10 Millionen Euro, aber wohl näher an 10 Millionen Euro korrigiert. Der Oberbürgermeister verwies noch einmal darauf, dass auch diese zweite Version nicht stimmt. Bei der Mehrzweckhalle sei keine Kostensteigerung, sondern im Gegenteil sogar eine erhebliche Kostenminderung zu erwarten. Die vorher festgelegten 7,3 Millionen Euro würden gehalten und schlössen alles ein. Selbst Mehrkosten für die Außenanlagen und für die Fassadengestaltung, Kosten für die LED-Beleuchtung, für das Nebengebäude der Jugendverkehrsschule und für die beiden Nebenräume im Keller (der eine für das Archiv und der andere für die Jugend), seien enthalten, hatte das Stadtoberhaupt schon zuletzt vorgerechnet. Bei dem Endbetrag handle es sich um die Bruttokosten. Das heißt, die Mehrwertsteuererstattung müsse davon abgezogen werden. Außerdem gebe es staatliche Förderung. Unter dem Strich blieben so voraussichtlich für die Stadt als Kostenanteil nur rund 5,3 Millionen übrig.

    Schönborn stellt dem seine eigene Rechnung entgegen. Er setzt fiktive Grundstückskosten für die städtische Fläche an, außerdem Kosten für Probebohrungen, Rodung, Kanalanschluss und so weiter. Von Seiten der Verwaltung wird dem vor allem in Bezug auf die Grundstückskosten und auch auf die Erschließungskosten widersprochen. Sonst müsse man bei einem Projekt wie dem Schülerwohnheim im Spitalgebäude auch die Kosten für den Erwerb der Fläche im Mittelalter ansetzen. Der Standort am Friedrich-Hörner-Weg sei nicht zuletzt auch deshalb gewählt worden, weil hier keine Erschließungskosten anfallen. Interessant sei, dass im Stadtrat über Dinge und Vorgänge gesprochen wird, ohne dass jemand bei einer Seniorenbeiratssitzung anwesend gewesen wäre, sagte Schönborn. Die Mehrzahl der gewählten Stadträte sei derzeit über 60 Jahre alt. Er könne nur dazu ermuntern, die Sitzungen des Seniorenbeirats zu besuchen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Auch auf die zurückliegende CSU-Jahreshauptversammlung bezog er sich. Vom Fraktionsvorsitzenden der Union im Stadtrat sei dort wahrheitswidrig über so nicht gemachte Aussagen von seiner Seite berichtet worden. Dabei sei behauptet worden, er missbrauche seine beratende Tätigkeit im Seniorenbeirat um sein „wählergruppenpolitisches Süppchen“ zu kochen. Das sei purer Unsinn und unwahr. Nicht er habe Politik gemacht vor dem Seniorenbeirat, sondern „ein Kreisrat der CSU“ neulich zum Thema Krankenhaus. Im (nicht genehmigten) Protokoll war die Rede davon, dass Schönborn lediglich der ausdrücklichen Bitte des Beirats auf Bericht aus dem Stadtrat nachgekommen sei. Auch die korrigierte Fassung des Protokolls enthalte falsche Aussagen, betonte der hier direkt angesprochene Dr. Wolfgang Scheurer. Dass Schönborn eine Verteidigungslinie aufbauen würde, sei zu erwarten gewesen. Er halte es aber grundsätzlich für problematisch, aus dem Stadtrat in einem Beirat zu informieren, denn dort gebe es schließlich viele Meinungen in fünf Fraktionen. Dieses Vorgehen und dieses Verständnis könne man nicht tolerieren. Schönborn sah sich vor ein Tribunal gestellt: „Das erinnert mich an ein diktatorisches System.“ Die Angelegenheit sei für ihn „Pippifax“, überhaupt nicht wert, in dieser Runde diskutiert zu werden. Die Zahlen für die Mehrzweckhalle habe er „aus dem Gedächtnis“ abgerufen. Er lasse sich nicht der Lüge bezichtigen. Jeder mache doch gute Arbeit und bringe sich ein, gerade auch der sehr aktive Seniorenbeirat.

    Woraufhin der Oberbürgermeister ausdrücklich die Arbeit des Seniorenbeirats lobte. Statt aus dem Gedächtnis heraus Feststellungen zu treffen, wäre es besser gewesen, vorher noch mal nachzufragen. Zwischen 7,3 Millionen Euro und eher bei 10 Millionen liege doch eine ganze Menge. Schönborn korrigierte das Stadtoberhaupt: Richtiger müsse es eigentlich heißen, zwischen 7,3 und 8,5 Millionen. Gezielt an Stadtbaumeister Michael Knappe gerichtet: Erst die Endabrechnung werde es zeigen. Stadtrat Stefan Stiegele (Bündnisgrüne) begründete, warum er sich in der letzten Sitzung eingeschaltet hatte. Aus dem Beirat habe es Signale gegeben, wonach vom Verbindungsmann des Stadtrats kritisiert worden sei, bei der Eröffnung der Halle sei kein Schutz über den Boden gezogen worden. Der im Seniorenbeirat erweckte Eindruck zu den Kosten des Projektes sei schlicht und einfach falsch gewesen. Er hätte sich deshalb gewünscht, dass Schönborn sich in dieser Sitzung von seiner Darstellung der Hallen-Kosten verabschiedet und die 5,3 Millionen Euro akzeptiert, unterstrich Dr. Günther Strobl (SPD).

    Bürgermeister Kurt Förster (SPD) sah keinen Grund, das Thema Mehrzweckhalle vor dem Seniorenbeirat aufzuwärmen: „Im Stadtrat hatten wir in diesem Jahr zuletzt doch überhaupt nichts mehr damit zu tun.“ Jutta Striffler (FRV) rief dazu auf, dem Hin und Her ein Ende zu machen: „Da steht Aussage gegen Aussage. Die Zahlen sind doch Fakt.“ Auf Anfrage von Dieter Seiferlein (Bündnisgrüne) erklärte die Verwaltung, das Ansetzen fiktiver Grundstückskosten, wie von Schönborn dargestellt, sei in einem solchen Fall weder bekannt noch üblich. Dr. Karl-Heinz Schneider (FRV) sah eine Regelungslücke, was die Aufgabe des Abgeordneten aus dem Stadtrat im Beirat angeht. Der Stab könne nur berechtigt gebrochen werden über einer Kollegin oder einem Kollegen, wenn dieses Manko beseitigt sei. Oberrechtsrat Michael Sommerkorn widersprach dieser Auffassung. Die Satzung regle nicht jedes Detail und wolle dies auch nicht. Festzuhalten sei doch, dass die Mehrzweckhalle im Stadtrat und in der Bevölkerung von einer Zweidrittel-Mehrheit getragen wurde und werde. Die Kosten lägen brutto bei 7,3 Millionen Euro und nicht näher bei 10 Millionen Euro. Dass es dabei gelungen sei, dieses Riesenprojekt im engen Kosten- und Zeitplan abzuwickeln, verdiene größte Anerkennung. Darüber hinaus sei die Mehrzweckhalle als „Rothenburger Modell“ auch Vorbild für Weißenburg geworden. Stadtrat und Landrat von dort seien an die Tauber gekommen und hätten sich hier das Projekt angesehen. Inzwischen ist beschlossen worden, nach diesem kostengünstigen und auch effektiven Muster eine Vierfach-Halle in Weißenburg bauen zu lassen. Er habe mit der Mehrzweckhalle als solche bis auf eine Kleinigkeit kein Problem mehr, betonte Dr. Karl-Heinz Schneider. Allerdings stellten ihn die rechtlichen Ausführungen der Verwaltung zu den Aufgaben eines Stadt-rats im Beirat nicht zufrieden. Wenn sich jeder an den Geist der Beiräte halte, brauche es in diesem Punkt doch keine weiteren Regelungen, betonte der Oberbürgermeister.

    Peter Holstein (FRV) widersprach seinem Fraktionskollegen. Der Delegierte des Stadtrats sei Mittler zwischen Beirat und dem Gesamt-Stadt-rat, helfe Dinge durchzusetzen, bzw. sei Ratgeber. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es müsse nicht künstlich etwas geregelt werden, das ohnehin klar sei. Gegen vier Stimmen (Hermann Schönborn und Thomas Schmid von der UR sowie Dr. Karl-Heinz Schneider und Hans-Peter Nitt von der FRV) lehnte es der Stadtrat schließlich ab, einem Mitglied des Seniorenbeirats als Zeuge Schönborns Rederecht zu erteilen. Damit war das Thema abgehakt. -ww-

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    Ein Forsttag für die Familie http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14419 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14419#comments Tue, 23 May 2017 06:49:12 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14419 Fast 5000 Besucher auf der Eiswiese – Praktische Vorführungen und viele Infos

    ROTHENBURG – Mit dem guten Besuch bei schönem Wetter und dem Verlauf der 8. Rothenburger Forsttage sind Veranstalter und Beteiligte auch diesmal sehr zufrieden. Mehr denn je erwies sich das Ereignis letzten Sonntag auf der Eiswiese bei Detwang als eine Attraktion für die ganze Familie, denn es gab für Jung und Alt und keineswegs nur für Fachleute viel zu sehen und zu erleben.

    Beeindruckende Vorführungen:  Holzrückung und Verarbeitung bis zur Hackschnitzelherstellung.     Fotos: diba

    Beeindruckende Vorführungen: Holzrückung und Verarbeitung bis zur Hackschnitzelherstellung. Fotos: diba

    Als man 2008 zum erstenmal eine solche Fachveranstaltung im Taubertal anbot, wusste noch niemand ob so etwas auch längerfristig angenommen wird. Nach dem guten Start und dem sinnvollen Wechsel vom zunächst jährlichen auf einen dann zweijährlichen Turnus sind alle Beteiligten sicher: Es dürfte auch künftig bei der guten Nachfrage bleiben. Bis zu 5000 Besucher könnten es nach grober Schätzung letzten Sonntag gewesen sein wie Marcel Konte, der wesentlich mit der Organisation befasst ist, Bilanz zog. Der Revierleiter und forstliche Berater der Forstbetriebsgemeinschaft spricht von einem guten Stamm bei den Ausstellern, die Zahl hat sich bei zirka dreißig eingependelt, aber es gibt immer wieder neue Anfragen. „Doch das Gelände begrenzt natürlich die Größe der Veranstaltung, die in der jetzigen Form sicher passend ist”, wird betont. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach war wie immer Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Forstamt, der Forstbetriebsgemeinschaft und den Staatsforsten. Das Einzugsgebiet ist groß und reicht bis in die Nachbarlandkreise, vor allem auch ins Württembergische. Rothenburg als einer der großen kommunalen Waldbesitzer hat einige Flächen auf hohenlohisch-württembergischen Gebiet, was bis in die Zeit Topplers und der alten Landhege zurückreicht. Mit einem Gottesdienst im Zelt, den Pfarrerin Claudie Schlottke hielt, hatte der Sonntag begonnen, Grußworte schlossen sich an. Oberbürgermeister Walter Hartl, zugleich Schirmherr, betonte die Bedeutung der Veranstaltung, die sich thematisch besonders der Klimafunktion des Waldes widme. Betriebsleiter Norbert Flierl von den Staatsforsten konnte auf eine Holz-Submission zusammen mit der Stadt verweisen, bei der zu Bohlen geschnittene hochwertige Stämme für einen guten Zweck verkauft wurden. Und bei einem Quiz hatte jeder die Chance unter anderem einen Ster ofenfertiges Brennholz zu gewinnen. Allgemein wurde hervorgehoben, wie wichtig die gute Zusammenarbeit aller am Forst Beteiligten ist und dass die Veranstaltung nicht zuletzt dem Kontakt und fachlichen Austausch untereinander dient.

    Tierkunde begeisterte vor allem die Kinder anhand prächtiger, ausgestopfter Exemplare.

    Tierkunde begeisterte vor allem die Kinder anhand prächtiger, ausgestopfter Exemplare.

    Auf dem Eiswiesen-Gelände fanden die Besucher dann alles um den Rohstoff Holz, die Waldbewirtschaftung und vor allem die neueste Technik. Heimische Forsttechnik-Betriebe konnten ebenso wie Vertriebsfirmen für Motorsägen, Gartengeräte und Landmaschinen oder Heizungsspezialisten für Stückholz und Hackgutheizungen ihr Leistungsspektrum zeigen. Jagd- und Naturschutzverbände wiesen ebenso wie der Staatsforst, die Forstbetriebsgemeinschaft und andere auf ihre Arbeit hin. Dass es dabei bei Verbänden wie z.B. im Jagdwesen eine durchaus unterschiedliche Sicht der Dinge gibt, gehört dazu und belebt die Sachdebatte. Da es keineswegs fachlich trocken zugeht, sondern viele Vorführungen auch den Laien faszinieren und einiges für Familien im Programm ist, lässt diese Veranstaltung an einem Mai-Sonntag zum Ausflugsziel werden. Die Jugend kam dabei vielfältig auf ihre Kosten. Vom Schreinern eines Hochsitzes über Tierkunde anhand ausgestopfter Waldtiere bis zum mutigen Überqueren der Tauber am Kletterseil reichte die Palette. Schließlich holten sich auch Privatleute viele Tips, wenn es ums Heizen und Klimaschutz geht. Zu den gefragten Attraktionen gehörte der Umgang eines Künstlers mit der Kettensäge, wenn aus einem Holzstamm in wenigen Minuten die schönsten Tierfiguren entstehen. Forstdienstleister, eine Baumschule und Schreiner wie Zimmerleute oder Drechsler vermittelten Einblicke in ihr Handwerk. Hinzu kam eine umfassende Geräteschau, ergänzt um die praktische Vorführung beeindruckender Maschinen von der Holzernte bis zur Stammverarbeitung und der Hackschnitzelproduktion. Bewirtet wurde auf dem Gelände sowie gegenüber in der Wiesenwirtschaft. Für reibungslose Verkehrsführung beim Parken sorgte entscheidend das THW und das Rote Kreuz war ebenso präsent. In weitem Umkreis gibt es nichts direkt Vergleichbares und so ist nach dem jüngsten erfolgreichen Forsttag für Marcel Konte klar: „2019 gibt es den 9. Forsttag wieder auf der Eiswiese!” diba

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    Ein fröhliches Miteinander http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14409 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14409#comments Mon, 22 May 2017 06:40:18 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14409 Offener Umgang mit multikulturellen Lebensstilen – Breite Akzeptanz

    ROTHENBURG – Multikulti ist eine Bereicherung, wenn man daran arbeitet. Durch Heterogenität in der Gesellschaft und Migration hat das  Deutschsein viele Gesichter. Rothenburg ist noch bunter geworden – und damit auch das inzwischen vierte Fest der Vielfalt, das am vergangenen Samstag mit einer Vielfalt aus Sport, Kultur, Musik und kulinarischen Angeboten lockte.

    Vom syrischen Bürgerkrieg geflohen: Die junge Familie ist dankbar für die Sicherheit.

    Vom syrischen Bürgerkrieg geflohen: Die junge Familie ist dankbar für die Sicherheit.

    Nicht zuletzt ist es diese Pluralität und Offenheit, die die Stadt prägt und ausmacht. Das Fest vor und in der Reichsstadthalle war eine Einladung, diese Vielfalt besser kennenzulernen. Damit Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander ins Gespräch kommen, sich kennen und schätzen lernen, engagieren sich Mitbürger in Vereinen und Institutionen. Sie übernehmen damit wichtige gesellschaftliche Aufgaben und setzen sich auch für die wirkliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein, um durch einen offenen Umgang für Verständnis und Akzeptanz auf allen Seiten zu sorgen. In ihrer Begrüßungsrede zum Fest warb Organisatorin Irmgard Fischer für Fairness und Toleranz im Miteinander. „Die Populisten mit scheinbar einfachen Lösungen finden auch bei uns ihre Anhänger.“ Deshalb sei es wichtig, sich für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen: „Jeder an seinem Platz und mit seinen Mitteln und Möglichkeiten.“ Vielfalt statt Einfalt sei ein Prozess, der das ganze Jahr über stattfindet, sagte Oberbürgermeister Walter Hartl und dankte allen, die sich für ein friedliches multikulturelles Zusammenleben einsetzen. Heinz Henninger als Integrationsbeauftragter des Landkreises sah in dem Fest der Vielfalt ein weiteres Zeichen gelebter Willkommens- und Anerkennungskultur. Im Landkreis leben und arbeiten rund 9000 Menschen aus anderen Ländern der europäischen Union. Im Zuge der Flüchtlingswelle hat der Landkreis 2200 Zuwanderer aufgenommen. Sie sind in 253 Wohnungen und 15 Gaststätten beziehungsweise Pensionen untergebracht, sagte Heinz Henninger. Er verwies auf das Ergebnis einer Bevölkerungsstatistik, wonach viele deutsche Staatsangehörige einen Migrationshintergrund haben, wenn sie ihren Stammbaum durchforsten. Er selbst habe herausgefunden, dass die Vorfahren seiner Mutter im 17. Jahrhundert aus Österreich eingewandert sind.

    Das ausgelassene Miteinander funktionierte unabhängig von der Nationalität. Fotos: Schäfer

    Das ausgelassene Miteinander funktionierte unabhängig von der Nationalität. Fotos: Schäfer

    Die Fülle bürgerschaftlichen Engagements zeigte sich am Angebot der Freiwilligenarbeit an fünfzehn verschiedenen Informationsständen im Spitalhof. Unterstützt werden Schüler, Jugendliche, Blinde- und Sehbehinderte, Menschen nach einem Schlaganfall, Flüchtlinge, Migranten, Städtepartnerschaften, Frauenanliegen, Dritte-Welt-Projekte, die barrierefreie Gestaltung der Stadt. Auch die Unternehmerschaft der Rothenburger Integrationshilfe und die Türkisch-Islamische Gemeinde zeigten Flagge. Andere Länder und Kulturen konnten Kinder auch bei einem bunten Spielegrogramm im Freien entdecken. Derweil ging es in der Reichsstadthalle Schlag auf Schlag mit den Darbietungen. Der Trommelgruppe „Red and the Colours“, folgten der Kinderchor von St. Jakob, eine junge türkische Tanzgruppe, die Montessori-Band, der ZuSi-Chor und das Thea­ter der Vielfalt. Die Ansbacher Bauchtanzgruppe Lunamar, die Band „Stereomat“ aus Spalt und die Knights-Cheerleader vervollständigten das Programm. Es wurde ausgiebig beklatscht. Der multikulturelle Lebensstil zeigte sich nicht zuletzt beim Essen und Trinken. Ein gelungenes Fest zu einem besonderen Anlass. Es regte dazu an, offen auf andere zuzugehen und über die Bedeutung von Identität, Heimat und Deutschsein neu nachzudenken. sis

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    Besucherrekord http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14402 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14402#comments Sun, 21 May 2017 15:25:51 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14402 ROTHENBURG – Jahr für Jahr gibt es weniger Schulabgänger und mehr unbesetzte Lehrstellen. Immer ausgefallener werden deshalb die Mittel der Unternehmen, um den Nachwuchs für sich zu begeistern.

    Über achtzig Firmen, Dienstleister, Institutionen und Handwerksbetriebe aus der Region präsentierten sich am Donnerstagnachmittag im Rahmen des Rothenburger Berufsinfotages in der neuen Mehrzweckhalle mit über 150 verschiedenen Ausbildungsberufen. Selbst Polizei, Justiz und die Bundeswehr waren vertreten. Die Aussteller freuten sich über den großen Zuspruch. Die Besucherzählungen ergaben, dass rund 2600 Interessierte, darunter 1100 Schüler, die Möglichkeit nutzten, sich über Details der Ausbildungsberufe, die mitzubringenden Fähigkeiten und Interessen zu informieren – bis hin zu modernen Studiengängen und dem dualen Ausbildungssystem. Am Stand der Hochschule Ansbach stellte sich der neue Rothenburger-Campusleiter Prof. Dominik Kögel vor.

    Repräsentativ: Die moderne Mehrzweckhalle als neuer Ausstellungsraum. Fotos: Schäfer

    Repräsentativ: Die moderne Mehrzweckhalle als neuer Ausstellungsraum. Fotos: Schäfer

    Die helle, moderne Architektur der neuen Halle für vielseitige Nutzung ist eine schöne Alternative zur altehrwürdigen Reichsstadthalle. An vielen Ständen waren auch Auszubildende vertreten, die bereitwillig ihre Erfahrungen mitteilten, wie toll der Job ist. Dadurch fielen bei jungen Besuchern nicht nur die typischen Berührungsängste weg. Sie genossen es sichtlich, die Informationen von jemandem zu bekommen, der nur wenig älter ist. Auch Handfestes zum Anfassen, Probieren und Mitnehmen wurde geboten. Die Jugend liebt Chips, Erdnüsse, Gummibärchen, Schokolade und griff auch bei weiterem Knabbergebäck zu. Von wegen nur trockene Theorie. Vier junge Fachkräfte vom Brothaus (850 Mitarbeiter, 50 Auszubildende), die Bäckerlehrlinge Linda Geissendörfer und Leo Hubl, Bäckereifachverkäufer Benjamin Wohlrab und Konditorin Melissa Wolfe, verführten am Stand mit selbst kreierten Versucherle. Leckere Kostproben des Bäcker- und Konditorenhandwerks bot auch Walter Friedel mit Laugengebäck, Schinken-Croissants und kleinen feinen Kuchen-Kunstwerken. Er bildet jedes Jahr neu aus und beschäftigt momentan sechs Lehrlinge in seinem 16-köpfigen Meisterbetrieb. Der Kunststoff-Spezialist Ebalta (120 Mitarbeiter) überraschte mit lebenden Star-Wars-Figuren in der Halle. Zum Kundenkreis des Unternehmens gehört ein Fanverein der Kult-Saga, der gelegentlich Harze kauft, um das eine oder andere Teil für die galaktischen Krieger zu gießen. Mit einem kleinen Windradmodell lenkten Lehrlinge und Ausbilder der Firma Baumann (110 Mitarbeiter, 9 Lehrlinge) die Aufmerksamkeit auf den Bereich moderne Energietechnik, bei der überschüssige Energie automatisch in einer virtuellen Energiewolke gesammelt wird.

    Als Vertreter der Wirtschaft begrüßte Fried­rich Uhl die Besucher des Berufsinfotages.

    Als Vertreter der Wirtschaft begrüßte Fried­rich Uhl die Besucher des Berufsinfotages.

    Mehr und mehr sehen sich die Unternehmen in der Situation, für sich werben zu müssen, wenn sie qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen wollen. Selbst bei Firmen, die weit über die Branche hinaus bekannt sind, gibt es Engpässe. Viele Betriebe haben ihre Aktivitäten ausgebaut. Es gibt inzwischen kein Unternehmen mehr ohne eigene Webseite. Kleine Betriebe aus dem Handwerk können dort auf Augenhöhe mit Großkonzernen auftreten. Längst sind die sozialen Netzwerke als Werbekanäle erkannt worden. Die Arbeitgeber müssen sich da tummeln, wo die jungen Leute sind. Am wichtigsten aber ist der persönliche Kontakt – auch in Zeiten der Digitalisierung. Für viele Schulabgänger gestaltet sich der Einstieg in das Berufsleben nicht gerade einfach. Welche Berufe gibt es? Was für Betriebe gibt es in der Nähe und wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Dies sind einige der Fragen, die dabei auftauchen. Firmen aus Rothenburg und dem Umland (Gebsattel, Steinbach, Wachsenberg, Tauberzell, Großharbach, Endsee, Steinsfeld, Hartershofen, Buch am Wald, Wörnitz, Dombühl), aber auch über Landesgrenzen hinweg warben um künftige Mitarbeiter: Bosch-Tiernahrung aus Wiesenbach, Bürger-Lebensmittelproduktion aus Crailsheim, Automobilzulieferer Mekra-Lang aus Ergersheim, Physiotherapie Kybalion aus Bad Windsheim, die Logistiker Sigloch aus Blaufelden und Geis aus Neustadt, Wahlers-Forsttechnik Uffenheim, der Daten- und Informationssammler im Automobilgeschäft Tec Alliance aus Weikersheim, die Röttinger Wirthwein-Gruppe, um einige Beispiele zu nennen. Der Satteldorfer Steinmetzbetrieb SDC (60 Mitarbeiter ), er gehört zur Bauunternehmung Leonhard Weiss, war zum ersten Mal als Aussteller in Rothenburg vertreten, wo auch Mitarbeiter herkommen: einer der Steinmetze, sowie Lehrling Kevin Werner und Diplom-Designerin Barbara Schmid. „Das haben wir zum Anlass genommen, uns nicht nur im Hohenlohischen, sondern einmal beim Berufsinfotag zu präsentieren“, hieß es.

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    Marketing gegen die Krise http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14395 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14395#comments Fri, 19 May 2017 08:53:56 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14395 Rothenburg punktet mit Messeauftritten, Betreuung von Touristikern und Journalisten

    ROTHENBURG – 90, 54, 9, 3 – hinter diesen Zahlen verbergen sich zentrale Maßnahmen des Rothenburg Tourismus Services im Marketing- und PR-Bereich allein seit Jahresbeginn. Dank der Hilfe der beteilig­- ten Gastronomen, Stadtführer, Museumsmitarbeiter und -leiter sowie weiterer Leistungsträger aus Vereinen und Unternehmen konnte Reisevermittlern und Journalisten aus dem In- und Ausland ein positives Bild vom Reise- und Besichtigungsziel an der Tauber vermittelt werden.

    Teilnehmer einer Pressereise deutscher und österreichischer Journalisten.Foto: RTS

    Teilnehmer einer Pressereise deutscher und österreichischer Journalisten. Foto: RTS

    Über Zeitungen, Zeitschriften, Radio-, Film-, und Blog-Beiträge sowie in der direkten Ansprache mit dem Kunden sollen sie nun als Multiplikatoren die Botschaft vom romantischen Rothenburg ob der Tauber in die Welt tragen.

    Drei Filmteams aus Japan, den USA und Thailand wurden von Mitarbeitern des Rothenburg Tourismus Service (RTS) vor Ort betreut. „Wo liegt der beste Aussichtspunkt? In welchen Gebäuden darf ich filmen?“ Das und noch viel mehr gilt es bei solcher Gelegenheit in der Zusammenarbeit mit den Journalisten und Werbetreibenden zu klären.

    Hektischer ging es auf den neun deutschen und internationalen Messen und Workshops zu, die Mitarbeiter des Rothenburg Tourismus Service besuchten, um Journalisten, Reiseprofis und potenzielle Gäste von den Vorzü̈gen der Tauberstadt zu ü̈berzeugen.

    Stuttgart bis Südkorea

    So bei „Caravan, Motor und Touristik“ in Stuttgart, der FESPO in Zü̈rich, der f.re.e in München, der Germany Travel Show in London, der Freizeitmesse in Nü̈rnberg, einem Fachworkshop in Rom und Mailand, der ITB Berlin und dem Germany Travel Mart in Nürnberg sowie der Deutschen Reisewoche in Japan und Sü̈dkorea.

    Brezeln backen, Kostü̈merlebnis in der Waffenkammer, Manufakturbesichtigungen bei „handmade in Rothenburg“ und Weinproben im Rahmen der Initiative „Genießen ob der Tauber“ – diese Themen kamen bei den Gäs­ten gut an.

    Der Tourist von heute will etwas erleben, aktiv die Stadt und Region erkunden. In diesem Sinne begleitete das Team des Rothenburg Tourismus Service seit Jahresbeginn 54 Journalisten aus aller Welt, die in Pressereisen oder auch allein die Stadt besuchten.

    Anlass hierfü̈r waren die Sonderausstellungen zur Reformation im Mittelalterlichen Kriminalmuseum sowie im Reichsstadtmuseum. In Rothenburg angekommen, verfielen die meisten dann schnell dem Zauber der mittelalterlichen Stadtkulisse. Das einhellige Urteil: Geschichte und Romantik erleben – nirgendwo geht das besser als in Rothenburg. Begeistert vom kulinarischen Angebot zeigten sich 90 Touristik-Experten aus Spanien, die im März in drei Touren mit der Deutschen Zentrale fü̈r Tourismus anreisten.

    Bis 1,2 Millionen Nutzer

    Die Digitalisierung der Gesellschaft stärkt auch die Macht des Kun­den/Touristen. Der so genannte „User Generated Content“ entwickelt sich mehr und mehr zum Treiber im Tourismus – Geschichten, Bilder und Erlebnisse zählen.

    Um selbst das Bild der Stadt zu prägen, befü̈llen die Experten des RTS die Touristik-Seite www.rothenburg.de/tourismus, den Rothenburg-Blog und die „Sozialen Medienkanäle“, auf denen mit einzelnen Beiträgen bis zu 1,2 Millionen Nutzer erreicht werden – wie zuletzt beim Aufruf zur Online-Wahl zur Top-Sehenswü̈rdigkeit Deutschlands. Im Vorjahr belegte man hier Rang 5.

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    konnte nicht geladen werden!/feed Fränkischer Anzeiger http://www.fraenkischer-anzeiger.de Nachrichten aus Rothenburg ob der Tauber Fri, 26 May 2017 07:48:03 +0000 de-DE hourly 1 Herrliche Schnauferl http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14457 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14457#comments Fri, 26 May 2017 07:48:03 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14457 Oldtimer-Ausfahrt des MSC mit Rekordbeteiligung und Attraktionen

    SCHILLINGSFÜRST – Mit einer Rekordbeteiligung ist die 21. ADAC-Oldtimer-Ausfahrt für Automobile und Motorräder des MSC Schillingsfürst-Frankenhöhe über die Bühne gegangen. Rund 200 Mitwirkende hatten sich mit 100 Fahrzeugen auf die zirka 100 Kilometer lange Tour in die Rothenburger Landwehr begeben. Zielpunkt war dort das Schloss Frankenberg. Die weiteste Anreise absolvierte ein Hamburger.

    Ein Augenschmaus: Die Parade der Schnauferl vor der Kulisse des Schillingsfürster Schlosses. Fotos: Meyer

    Ein Augenschmaus: Die Parade der Schnauferl vor der Kulisse des Schillingsfürster Schlosses. Fotos: Meyer

    „Leider mussten wir viele Wünsche von Interessierten abweisen, weil unsere Kapazitäten begrenzt waren“, so der Ehrenvorsitzende Siegberth Holter und Mit- initiator Peter Dinzl unisono. Auch die 21. Auflage der seit 1997 alljährlich abgehaltenen Ausfahrt erfreute sich bei schönem Frühlingswetter einer großen Beliebtheit. Unter dem Motto „In die Rothenburger Landwehr“ führte die diesjährige Tour die Liebhaber von klassischen und historischen Fahrzeugen in die Gegend nördlich von Rothenburg. Nach einer technischen Abnahme und der Fahrzeugpräsentation traf man sich zum Start im Schillingsfürster Schlosshof in einem optisch ansprechenden Ambiente. Bei einem Defilee und der anschließenden Fahrt bis zur Doerfler-Galerie richteten sich die Blicke der zahlreichen Besucher auf die anmutigen alten Schnauferl. Vor der Abfahrt dankte Holter in seiner Begrüßungsansprache dem Schirmherrn der Veranstaltung, Fürst Constantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst, für die Überlassung der Kulisse. Nachdem Peter Dinzl zu organisatorischen Fragen ausführlich Stellung genommen hatte, schickte Bürgermeister Michael Trzybinski die Teilnehmer auf eine „genussvolle Grenzlandreise“ bis ins Baden-württembergische. Auf geschichtsträchtiger Route mit dabei: der zweite Bürgermeister Herbert Seidel als Beifahrer. Vorbei am Golfplatz bei Schönbronn ging es entlang der Frankenhöhe zunächst bis nach Rothenburg. Obwohl die Prüfung wertungsfrei war, mussten insgesamt fünf Stempelstellen angefahren werden, an denen diverse Fragen zu beantworten waren. Von der Tauberstadt aus führte die Route erneut über die Frankenhöhe und Uffenheim bis Schloss Frankenberg bei Ippesheim, wo man sich zur gemeinsamen Mittagspause traf. Im Anschluss ging es vorbei an der Landwehr bis zum Feuerwehr-Museum nach Waldmannshofen. In Archshofen stießen die Teilnehmer auf das liebliche Taubertal, von dort ging es wieder zurück in die Schlossstadt.

    Die Motorradfahrer machen sich mit ihren betagten Maschinen im Schlosshof fertig zur Abfahrt.

    Die Motorradfahrer machen sich mit ihren betagten Maschinen im Schlosshof fertig zur Abfahrt.

    Bei der Veranstaltung wurde vom Ausrichter Wert auf eine „gewisse Langsamkeit“ gelegt. Frei von Stress und Hektik versteht man das „Oldtimer-Wandern“ als eine Art „Entschleunigung“ beim Erkunden geschichts-trächtiger Routen und der Kulturdenkmäler des fränkischen Landes. Nach der Rückkehr zum Schloss und einem kleinen Sektempfang fand für die Teilnehmer die Siegerehrung in den historischen Räumlichkeiten statt. Andreas Döscher vom Organisationskomitee konnte dabei Pokale und Erinnerungsplaketten an die Teilnehmer vergeben. Dabei gingen Sonderpokale für den schönsten Oldtimer an Wolfgang Papke aus Schillingsfürst, für das älteste Auto (Baujahr 1933) an Walter Köhler aus Rothenburg sowie für das älteste Motorrad (Baujahr 1954) an Sabrina Siebert aus Kressberg. Ältester Teilnehmer war der fast 80-jährige Franz Siebert aus Kressberg; sein jüngstes Pendant der 21-jährige Tobias Lang aus Dombühl. Der Damenpokal ging in diesem Jahr an Klara Adams aus Gerolzhofen. Abschließend wurden die Tagessieger der verschiedenen Altersgruppen (nach dem Baujahr der Fahrzeuge) ausgezeichnet. Hier gingen die ersten Preise an Günter Ippach (Leutershausen), Franz Siebert (Kressberg), Ludwig Weigang (Höchberg), Ralf Schlager (Neustadt/Aisch), Günter Saur (Wieseth), Klara Adams (Gerolzhofen), Roland Muss (Buch am Wald), Lars Metzner (Rothenburg) sowie an den Lokalmatador Marco Heinlein aus Schillingsfürst. hm

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    http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14457/feed 0
    Gemeinsam für St. Johannis http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14453 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14453#comments Fri, 26 May 2017 07:41:55 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14453 Sanierung tut not – Herausforderung für die katholische Ortsgemeinde

    ROTHENBURG – Mit einem „Tag zur Renovierung“ lenkte die katholische Kirchengemeinde St. Johannis die Aufmerksamkeit  der Öffentlichkeit auf Instandhaltungsmaßnahmen an der Pfarrkirche. Pfarrer Harald Sassik warb um Unterstützung für das konkrete Projekt. Fachliche Erläuterungen verschafften Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses und in das weitere Vorgehen für den Erhalt des historischen Bauwerks.

    Der Kirchenchor von St. Johannis gestaltete die Auftaktveranstaltung zur Renovierung.

    Der Kirchenchor von St. Johannis gestaltete die Auftaktveranstaltung zur Renovierung.

    Die Veranstaltung in der katholischen Stadtkirche konkurrierte zeitgleich mit dem Forsttag und Wildbad-Konzert um Besucher. Umso mehr freuten sich die Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates von St. Johannis, dass vier Stadträte und Oberbürgermeister Walter Hartl der Einladung gefolgt waren – und es nicht nur bei warmen Worten blieb. Es wurde eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt. „Die Kirchen in unserer Stadt sind nicht nur Orte des Glaubens, sondern auch ganz besondere Bauwerke“, betonte Walter Hartl und sieht die Stadt deshalb in der Unterstützungspflicht. Er würdigte auch die Arbeit der Kirchengemeinden, die maßgeblich zum gesellschafltichen Leben in der Stadt beitragen. Es gebe viele Anknüpfungspunkte und Schnittstellen. Er wünschte der Spendensammlung für die Kirchenrenovierung viel Erfolg und will sein persönliches Scherflein dazu beitragen. Pfarrer Harald Sassik hatte ihm ein Spendeneimerchen mit der Bitte um Teilnahme an der Münzenaktion überreicht, denn auch Kleingeld summiert sich. Der aufgestellte Vorhabenplan umfasst Maßnahmen in Höhe von rund 758000 Euro. Mehr als ein Drittel der Summe, über 265000 Euro, muss die Kirchengemeinde, zu deren Pfarrkirche 2760 Katholiken gehören, selbst aufbringen. Es steht außer Frage: Die Gemeinschaft muss sehen, wie sie die finanzielle Herausforderung schultert. Zum „Tag der Renovierung“ stiftete die kroatische Gemeinde selbst gebackene Kuchen und Torten, die Winzerfamilie Thürauf „Johanniter“-Wein, Buchhändlerin Grazyna Cebulla Literatur für den Büchertisch und das Gesangsduo Gretl und Franz Metschl Musik-CDs mit den beliebtesten Liedern ihrer beeindruckenden 45-jährigen Karriere. Das Ehepaar wirkte auch an der abendlichen Maiandacht mit – musikalisch begleitet von Carmen Kastner an der Orgel – und sang mehrere geistliche Lieder. Darunter der Titel „Du bist groß“, mit dem Gretl und Franz Metschl im März 1998 die Goldene Schallplatte gewannen. Eine Auszeichnung für den Verkauf von 250000 Exemplaren ihrer damaligen Tonträger. Inzwischen geben sie nur noch kleine Gastspiele.

    Bauingenieur Klaus Edelhäuser (re) erläuterte die Hintergründe für die Neugestaltung. Fotos: Schäfer

    Bauingenieur Klaus Edelhäuser (re) erläuterte die Hintergründe für die Neugestaltung. Fotos: Schäfer

    Der Verkauf ausgedienter Orgelpfeifen, die bei einer früheren Renovierung der Steinmeyer-Orgel ausgebaut wurden und auf dem Dachboden der Kirche lagerten, brachte ebenfalls Geld in die Gemeindekasse. Auch der Kirchenchor, das Kinderkirchenteam und die Ministranten beteiligten sich am „Tag der Renovierung“. Nach der Begrüßung sprach Pfarrer Harald Sassik Worte der Besinnung. Inhaltlich ging es um das Motto „Wer teilt gewinnt“ als ein Aufruf zur Nächstenliebe und zu einem Denken und Handeln, das Jesus Christus gelehrt hat. „Gemeinsam für St. Johannis“ greife den Heiligen Johannes den Täufer als Kirchenpatron auf und erinnere auch an die Geschichte des Gotteshauses als ehemalige Johanniterkirche, sagte Pfarrer Harald Sassik. Die Johanniter, später Malteser genannt, hatten in Rothenburg als Hospitalorden gewirkt – zum Heil der Seelen und zum Wohl der Armen, der Pilger und besonders der Reisenden. „Wir sind heute bemüht, dieses Erbe zu begreifen und daraus auch den Auftrag für die Zukunft abzuleiten: Erbe und Auftrag“, betonte der Geistliche. Die angebotenen Kirchenführungen ermöglichten Interessierten die Besichtigung des voluminösen Dachstuhls auf zwei Ebenen. Der Reiz besteht in der sichtbaren, massiven Holzkonstruktion, von der jeder einzelne Balken seine Geschichte erzählt. Die Besucher kamen aus dem Staunen nicht heraus: „Hier wurde ein ganzer Wald verbaut.“

    Die St. Johanniskirche erlebte in ihrer Geschichte mehrmals einen Wechsel der Konfession. Ursprünglich war die Kirche das Gotteshaus der um 1200 entstandenen Niederlassung mit Spital des Johanniterordens. Durch Luther Reformation wurde sie 1553 evangelisch. Im 30-jährigen Krieg diente die Kirche als Begräbnisort für katholische Offiziere. Aber erst 1803 wurde sie endgültig durch die Säkularisierung von Bayern wieder der katholischen Gemeinde als Seelsorgestelle überlassen – und 1893 zur Pfarrei erhoben im überwiegend protestantisch geprägten Rothenburg. Um 1400 wurde die Kirche im Stil der Spätgotik von Grund auf neu gestaltet und erhielt ihr heutiges Aussehen. Um 1600 erfolgte der Einbau der Westempore und der Ausbau des Dachgeschosses. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in zwei aufwändigen Renovierungsschüben in den heutigen Zustand versetzt. Die anstehende Sanierung bietet die Möglichkeit, weitere Erkenntnisse zu gewinnen, so dass sich die äußerst komplexe Baugeschichte gut rekonstruieren lässt. sis

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    Mit neuem Profil http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14440 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14440#comments Wed, 24 May 2017 07:33:57 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14440 Oliver Guggenberger stellt Jugendzentrums-Arbeit vor

    ROTHENBURG – Parkplatz-Situation, versteckte Lage, Raummangel und veraltete Ausstattung. Das sind nur einige Probleme des Städtischen Jugendzentrums. Bei seinem Bericht vorm Stadtrat hat der neue Leiter der Einrichtung, Oliver Guggenberger, die Schwachstellen angesprochen, aber auch die Stärken der neuen Einrichtung aufgezeigt.

    Jugendzentrums-Leiter Guggenberger berichtet. Foto: Weber

    Jugendzentrums-Leiter Guggenberger berichtet. Foto: Weber

    Nicht alle Mängel werden sich schnell aus der Welt schaffen lassen. Manche sind der Situation vor Ort geschuldet, gab Oberbürgermeister Walter Hartl am Ende der Präsentation zu verstehen. Das Jugendzentrum befinde sich eben dort, wo es derzeit untergebracht sei und das bleibe auch so. Ein teurer Neubau vor der Mauer lasse sich derzeit einfach nicht machen. Aber vielleicht sind bei der Raumsituation, dem größten Schwachpunkt, Verbesserungen möglich. Sie ist nämlich nicht zuletzt Folge des früheren Bedarfs. Der Spiegelsaal sei beispielsweise die ganze Woche von externen Gruppen belegt. Wenn es jetzt mehr eigenen Bedarf gibt, müssten dafür vorhandene Platzkapazitäten frei gemacht werden. Es sei mit dem neuen Leiter der Einrichtung schon spürbar etwas verändert und bewegt worden, lobte das Stadtoberhaupt. Guggenberger berichtete von aktuellen Projekten wie dem Round Table im Bereich der nonformalen Bildung. Alex aus Nürnberg versorgt sich aus Müllcontainern mit Essen und Kleidung. Er konnte als Gast gewonnen werden und mit seinem persönlichen Weg Anstöße zum Thema Konsum geben. In den Bereich Medien/Sport fällt das ausgerichtete SBB-Turnier, in den Bereich Musik „Unity“. In Kooperation mit Jugendzentren in Nürnberg und Bad Windsheim wird „Jugger“ angeboten, eine dem Fechten verwandte neue Sport- und Spielart mit Langwaffen und viel Wettbewerbscharakter. Außerdem bietet die Einrichtung einen offenen Treff für 8 bis 12-Jährige einmal im Monat an einem Samstag an.

    Durchschnittlich 20 Jugendliche gehören zu den festen Besuchern des städtischen Jugendzentrums, bei gutem Wetter etwas weniger. Die Kooperation mit dem Fablab wirkt sich positiv aus. Der neue Leiter des Jugendzentrums ist dort als Tutor tätig Aber nicht zuletzt auch als Ratgeber und Vertrauter wird er gebraucht, beispielsweise, wenn sich Eltern scheiden lassen oder in Bezug auf die sexuellen Neigungen. Bei seinem Vortrag vor dem Stadt-rat ging Guggenberger auch auf die pädagogischen Prinzipien der Einrichtung ein: Freiwilligkeit, Interkultur, Geschlechtergerechtigkeit, Sozialraumorientierung, Demokratiebildung und Parteilichkeit. Die Ziele werden unter anderem beim offenen Treff umgesetzt, losgelöst von elterlicher und staatlicher Kontrolle. Außerdem wichtige Felder, die beackert werden: Einzelfallhilfe, Beziehungsarbeit, Jugendkulturarbeit, Bildungsraum, Projektarbeiten, Erlebnispädagogik. Mit im Boot sind Ehrenamtliche und Honorarkräfte. Humor und Ironie wird ebenso Bedeutung beigemessen bei der Arbeit mit den Jugendlichen wie den Dimensionen von Inklusion, Exklusion und Integration. Außerdem sollen Angebote möglichst wenig kosten wie beispielsweise bei der Medienarbeit und bei Werkstattprojekten. Bei seiner positiv aufgenommenen Vorstellung sprach Oliver Guggenberger auch davon, dass derzeit ein ausführliches Konzept der Einrichtung erarbeitet werde. 45 Seiten davon seien schon vorhanden. -ww-

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    Große Einmütigkeit im Stadtrat http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14436 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14436#comments Wed, 24 May 2017 07:29:19 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14436 Alles ohne Gegenstimme – Der Haushalt 2017 ist genehmigt – Einfädelspur nicht möglich

    ROTHENBURG – Lauter einstimmige Beschlüsse hat der Stadtrat zu insgesamt sieben verschiedenen Tagesordnungspunkten bei seiner letzten Sitzung getroffen.

    Zur Verabschiedung stand die „Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter“ in ihrer Neufassung an. Dr. Günther Strobl (SPD) regte an, sie dem kommenden Abfallkalender beizulegen. Die daraus resultierenden Pflichten seien zu wenig bekannt.

    Trotz viel Platz an der Anbindung Dinkelsbühler Straße/Nördlinger Straße: Es ist zu eng für eine Einfädelspur. Foto: Weber

    Trotz viel Platz an der Anbindung Dinkelsbühler Straße/Nördlinger Straße: Es ist zu eng für eine Einfädelspur. Foto: Weber

    Brigitte Klingler (FRV) meinte mit Hinweis auf die Verhältnisse in der Altstadt und speziell auf das dortige Kopfsteinpflaster, manchmal sei es besser, den Schnee nicht wegzuräumen, weil die Gefahr auszurutschen dann geringer sei. Ordnungsamts-chef Roland Pfaffelhuber dazu: Das lasse die Verordnung jederzeit zu, und zwar in Kombination mit dem Streuen abstumpfender Mittel. Streusalz stehe schon bisher abgesehen von wenigen zulässigen Ausnahmen auf der Verbotsliste, werde aber trotzdem verbreitet angewandt, merkte Dr. Wolfgang Scheurer (CSU) an. Nach der Änderung des Bebauungsplans XIX samt Änderung des Flächennutzungsplans für die Spange zwischen Ansbacher und Erlbacher Straße geht es nun um die Änderungen für das Gewerbegebiet Ansbacher Straße. Bei der Vorabstimmung seien viele Probleme beseitigt worden, sagte Stadtbaumeister Michael Knappe. Es seien zwei Runden für Auslegung und Behandlung der Einwendungen vorgesehen. Schon im August sollen sie abgeschlossen sein. Auf insgesamt 10000 Euro pro Jahr hat der Stadtrat bei der Einrichtung der Beiräte den Etat des Gesamtbeirats festgelegt. Falls Mittel in einem Jahr nicht verbraucht werden, können sie auf das nächste Jahr übertragen werden, hat der Stadtrat entschieden. Ohne Gegenstimme sind die Kosten der Auslandsdienstreise von Bürgermeister Dieter Kölle und Johann Kempter vom Rothenburg Tourismus Service (RTS) vom 12. Oktober bis zum 21. Oktober dieses Jahres nach Uchiko in Japan genehmigt worden. Bei den ebenfalls einstimmig beschlossenen Vergaben geht es um die Sanitär- und Heizungsinstallation bei der Sanierung verschiedener städtischer Mietwohnungen. Außerdem erhält die Kläranlage eine Photovoltaik-Anlage zur Erzeugung eigenen Stroms.

    Sie kostet laut Angebot knapp 83000 Euro und ist damit gut 42000 Euro billiger als erwartet. Ein Drittel weniger. Könne ein solcher Preisunterschied sein, bei gleichem Standard der angebotenen Leistung, wollte Dr. Günther Strobl (SPD) wissen. Im Hochbau seien 100 Prozent Differenz durchaus nicht unüblich, sagte Stadtbaumeister Knappe. Schließlich sind die Ingenieurleistungen für die Südosttangende vergeben worden. Man sei jetzt zuletzt gezwungen worden umzuplanen. Könne man die Kosten an den Verursacher weitergeben, wollte Strobl wissen. Nein, hieß es. Aber die Straße falle jetzt kürzer aus, betonte Oberbürgermeister Walter Hartl. Außerdem hätten sich laut Stadtbaumeister die Fördermittel erhöht. Es werde jetzt seit 15 Jahren an der Tangente geplant. Welcher Betrag sei da wohl allein an das damit befasste Ingenieurbüro gezahlt worden? Hermann Schönborn beantragte eine entsprechende Zusammenstellung. Ohne Auflagen zur Kreditaufnahme oder zu Verpflichtungsermächtigungen hat die Kommunalaufsicht den Haushalt 2017 der Stadt genehmigt. Laut Kämmerer Franz Fisch sind damit Hinweise verbunden. Die Stadt müsse sich Gedanken machen, wie sie ihre Einnahmen verbessern und ihre Ausgaben reduzieren könne. In der aktuellen Finanzstatistik der großen Kreisstädte in Bayern belegt die Stadt Rothenburg Platz 10 von insgesamt 29.

    Die Stadt überlegt weiter, wie sie den Abfall bei sogenannten Coffee-to-go-Bechern in den Griff bekommen könnte, betont Ordnungsamtschef Roland Pfaffelhuber. Freiburg hat hier ein Pfandsystem. Eine Einfädelspur an der Anbindung Dinkelsbühler Straße/Nördlinger Straße hat Stadtrat Schönborn ins Gespräch gebracht. Das scheitere leider daran, dass die Breite der Fahrspuren nicht ausreiche, obwohl die dortige Insel schon vor Jahren verkleinert worden sei, sagte der Oberbürgermeister. Ob der Topplerweg aufwärts weiterhin Radweg sei, wollte Stadtrat Strobl wissen. Bei den Bauarbeiten sei offensichtlich das entsprechende Schild weggekommen. -ww-

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    Einblick in die Branche http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14432 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14432#comments Wed, 24 May 2017 07:19:35 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14432 Politik besucht die Wirtschaft

    ROTHENBURG – Im Rahmen der  Betriebsbesichtigungen besuchten Oberbürgermeister Walter Hartl, Stadtrat, Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und Dienststellen kürzlich die Firma Baumann  Metallwaren und den Rothenburger Standort der VR-Bank Mittelfranken West.

    Bei der Firma Baumann: Jutta Striffler, OB Walter Hartl und Dieter Kess.  Fotos: Schmidt

    Bei der Firma Baumann: Jutta Striffler, OB Walter Hartl und Dieter Kess. Fotos: Schmidt

    Bei der ersten Betriebsbesichtigung ergaben sich interessante Einblicke in das Leistungsspektrum der Firma Baumann in der Egerländer Straße. Vor 63 Jahren vom Werkzeugmachermeister Hermann Baumann mit einem Lehrling und einer Hilfskraft gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem kompetenten Partner im Bereich der Befestigungstechnik entwickelt. Vorwiegend als Zulieferer der Automobilindustrie sorgen derzeit 110 Mitarbeiter auf einer Fertigungsfläche von 12.000 Quadratmetern für zertifizierte Qualitätsarbeit aus Rothenburg. Durch die seit Jahrzehnten konsequent betriebene Lehrlingsausbildung konnte das Unternehmen seinen Fachkräftebedarf bisher in Eigenleistung abdecken. Neun Auszubildende erlernen zur Zeit die Berufe Werkzeugmechaniker, Elektroanlagenmonteur und Industriekauffrau. Geschäftsführer Dieter Kess erläuterte die Abläufe im Unternehmen – angefangen im eigenen Werkzeugbau, in dem kundenspezifisch Stanz-, Verbund-, Biege- und Ziehwerkzeuge konstruiert und hergestellt werden. Die Produktionsvielfalt von unterschiedlichsten Metallbefestigungsteilen beeindruckte die Gäste beim Rundgang durch Stanzerei, Biege- und Presswerk. Investitionen in neue Fertigungsverfahren, wie die Laserschneidtechnik, sorgen für mehr Flexibilität beim Kleinserien- und Prototypenbau. Als Zulieferer für zahlreiche Automarken an deren international ansässige Fertigungsstandorte ist die zertifizierte und genaue Qualitätskontrolle eine der wichtigsten Voraussetzungen, welche im Unternehmen Baumann durch modernste Messtechnik und Analyseverfahren, unter anderem für 3D-Darstellung von Konturen und Oberflächen, gewährleistet ist. Im Jahr 2007 hat die Firma Baumann ihr Angebot um den Bereich „Solartechnik“ erweitert und fertigt seitdem Montagesysteme für die Befestigung von Photovoltaik-Anlagen. Aktuell plant, installiert und betreut die „Baumann Solartechnik“ inzwischen mit neun Jahren Erfahrung komplette Solaranlagen und ist mit etwa zwölf Prozent Anteil am Gesamtgeschäftsvolumen und derzeit acht Mitarbeitern ein wachsender Bereich.

    Vorstand Dr. Gerhard Walther mit OB Walter Hartl und Stadträten.

    Vorstand Dr. Gerhard Walther mit OB Walter Hartl und Stadträten.

    Bei der zweiten Betriebsbesichtigung informierten Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Walther und Bereichsdirektor Robert Gehringer über die aktuelle Geschäftslage der VR-Bank und führten die Gäste durch Teilbereiche der Verwaltung am Rothenburger Standort mit einer Gesamtfläche von 10000 Quadratmetern. Seit der Fusion der beiden Regionalbanken Rothenburg und Ansbach im Jahr 2015 ist die VR-Bank die größte Genossenschaftsbank in Mittelfranken mit einem Netz von derzeit noch 27 Filialen im Geschäftsgebiet Landkreis Ansbach, Bad Windsheim und Gunzenhausen. Hauptaufgabe der Genossenschaftsbank ist die Finanzierung der Realwirtschaft. Mit einer Bilanzsumme von 1,66 Milliarden Euro und einer hohen Wachstumsrate zählt die VR-Bank Mittelfranken West etwa 45000 Mitglieder und 82000 Kunden. Die anhaltende Niedrigzinsphase stellt auch die VR-Bank im laufenden Geschäftsjahr vor große Herausforderungen, insbesondere bei der Frage der Finanzierung des Filialnetzes. Durch das sich wandelnde Kundenverhalten stehen Investitionen und Neuplanungen in der Digitalisierung an. Die VR-Bank erprobt unterschiedliche Projekte, wie die Video-Service-Beratung in eher ländlichen Gebieten, so dass für alle Kunden im Umkreis von zehn Kilometern ein Ansprechpartner persönlich oder per Bildschirm erreichbar sein kann. Vor kurzem wurde die VR-Bank mit der Note 1,3 für individuelle Beratungsleistungen ausgezeichnet und ist damit unter den 4 besten Banken in Bayern vertreten. In der VR-Bank Mittelfranken West sind momentan insgesamt 347 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind an den beiden Hauptstandorten in Rothenburg 96 und in Ansbach 104 angestellt. Die VR-Bank bildet aktuell 39 Lehrlinge aus. Bemerkenswert ist die hohe Übernahmequote der Auszubildenden. Die Genossenschaftsbank hat in Ansbach ihren juristischen Sitz, in Rothenburg den wirtschaftlichen. Mit der Fusion dieser beiden Regionalbanken in der momentanen Zeit des Wandels im Bankwesen geht ein laufender Prozess des Ausbaus und Wachstums einer gemeinsamen Unternehmenskultur einher. Oberbürgermeister Hartl sieht die regelmäßigen Betriebsbesichtigungen als wichtige Schnittstelle für den gegenseitigen Austausch zwischen Unternehmern und der Stadt Rothenburg. Im Namen aller Teilnehmer dankte er Wilfried Baumann, Dieter Kess, Dr. Gerhard Walther und Robert Gehringer für die informativen Führungen und Einblicke in ihre mit viel Engagement und wirtschaftlichem Weitblick geführten Betriebe. ks

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    Schönborn und seine Rechnung http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14423 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14423#comments Tue, 23 May 2017 06:52:14 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14423 Rothenburger Stadtrat beschäftigte sich mit dem längst erledigten Thema Mehrzweckhalle

    ROTHENBURG – Auf der Tagesordnung stand es gar nicht als Thema. Aber in der jüngsten Stadtrats-sitzung nahm es dennoch den mit Abstand größten Raum ein. Die Episode um Äußerungen von Stadtrat Hermann Schönborn (UR) vor dem Seniorenbeirat (wir berichteten) ging unter „Bekanntgaben“ in die nächste Runde – mit zum Teil heftigem Schlagabtausch.

    Mehrzweckhalle Rothenburg: Vorbild für Weißenburg und sein Hallenprojekt. Foto: Weber

    Mehrzweckhalle Rothenburg: Vorbild für Weißenburg und sein Hallenprojekt. Foto: Weber

    Es sei ihm darum gegangen, die Zahlen so schnell wie möglich zurechtzurücken bevor sie sich festsetzen, begründete Oberbürgermeister Walter Hartl eingangs die Eilbedürftigkeit, die er dem Thema einräumte. Dass die Angelegenheit bei der April-Sitzung des Stadtrats und damit in seiner Abwesenheit behandelt wurde, stieß bei Schönborn sauer auf. Dazu noch, dass dabei aus einem nicht genehmigten Protokoll zitiert wurde: „Das ist in zweifacher Hinsicht unlauter.“ Damit werde eine Rufmordkampage gegen ihn ausgelöst. Das mache keinen Spaß, weder ihm selbst noch seiner Frau. Vorher hatte Schönborn die Entstehung eines Protokolls am Beispiel des Seniorenbeirats skizziert. Er sprach von notierten Stichpunkten, die im Nachhinein in ein Gedächtnisprotokoll einfließen, von komplexen Zusammenhängen, die es zwischen Zuhören und Notieren zu erfassen und zu verstehen gelte.

    Bei der Aussage, die laut erstem Protokoll vor dem Seniorenbeirat getroffen worden war, ging es um eine Feststellung, die korrigiert werden musste, betonte Oberrechtsrat Michael Sommerkorn. Dies sei durch das berichtigte Protokoll geschehen. Anfangs war die Rede davon, Schönborn habe die Kosten der Mehrzweckhalle mit zirka 10 Millionen Euro angegeben. Später wurde das auf zwischen 7,3 Millionen und 10 Millionen Euro, aber wohl näher an 10 Millionen Euro korrigiert. Der Oberbürgermeister verwies noch einmal darauf, dass auch diese zweite Version nicht stimmt. Bei der Mehrzweckhalle sei keine Kostensteigerung, sondern im Gegenteil sogar eine erhebliche Kostenminderung zu erwarten. Die vorher festgelegten 7,3 Millionen Euro würden gehalten und schlössen alles ein. Selbst Mehrkosten für die Außenanlagen und für die Fassadengestaltung, Kosten für die LED-Beleuchtung, für das Nebengebäude der Jugendverkehrsschule und für die beiden Nebenräume im Keller (der eine für das Archiv und der andere für die Jugend), seien enthalten, hatte das Stadtoberhaupt schon zuletzt vorgerechnet. Bei dem Endbetrag handle es sich um die Bruttokosten. Das heißt, die Mehrwertsteuererstattung müsse davon abgezogen werden. Außerdem gebe es staatliche Förderung. Unter dem Strich blieben so voraussichtlich für die Stadt als Kostenanteil nur rund 5,3 Millionen übrig.

    Schönborn stellt dem seine eigene Rechnung entgegen. Er setzt fiktive Grundstückskosten für die städtische Fläche an, außerdem Kosten für Probebohrungen, Rodung, Kanalanschluss und so weiter. Von Seiten der Verwaltung wird dem vor allem in Bezug auf die Grundstückskosten und auch auf die Erschließungskosten widersprochen. Sonst müsse man bei einem Projekt wie dem Schülerwohnheim im Spitalgebäude auch die Kosten für den Erwerb der Fläche im Mittelalter ansetzen. Der Standort am Friedrich-Hörner-Weg sei nicht zuletzt auch deshalb gewählt worden, weil hier keine Erschließungskosten anfallen. Interessant sei, dass im Stadtrat über Dinge und Vorgänge gesprochen wird, ohne dass jemand bei einer Seniorenbeiratssitzung anwesend gewesen wäre, sagte Schönborn. Die Mehrzahl der gewählten Stadträte sei derzeit über 60 Jahre alt. Er könne nur dazu ermuntern, die Sitzungen des Seniorenbeirats zu besuchen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Auch auf die zurückliegende CSU-Jahreshauptversammlung bezog er sich. Vom Fraktionsvorsitzenden der Union im Stadtrat sei dort wahrheitswidrig über so nicht gemachte Aussagen von seiner Seite berichtet worden. Dabei sei behauptet worden, er missbrauche seine beratende Tätigkeit im Seniorenbeirat um sein „wählergruppenpolitisches Süppchen“ zu kochen. Das sei purer Unsinn und unwahr. Nicht er habe Politik gemacht vor dem Seniorenbeirat, sondern „ein Kreisrat der CSU“ neulich zum Thema Krankenhaus. Im (nicht genehmigten) Protokoll war die Rede davon, dass Schönborn lediglich der ausdrücklichen Bitte des Beirats auf Bericht aus dem Stadtrat nachgekommen sei. Auch die korrigierte Fassung des Protokolls enthalte falsche Aussagen, betonte der hier direkt angesprochene Dr. Wolfgang Scheurer. Dass Schönborn eine Verteidigungslinie aufbauen würde, sei zu erwarten gewesen. Er halte es aber grundsätzlich für problematisch, aus dem Stadtrat in einem Beirat zu informieren, denn dort gebe es schließlich viele Meinungen in fünf Fraktionen. Dieses Vorgehen und dieses Verständnis könne man nicht tolerieren. Schönborn sah sich vor ein Tribunal gestellt: „Das erinnert mich an ein diktatorisches System.“ Die Angelegenheit sei für ihn „Pippifax“, überhaupt nicht wert, in dieser Runde diskutiert zu werden. Die Zahlen für die Mehrzweckhalle habe er „aus dem Gedächtnis“ abgerufen. Er lasse sich nicht der Lüge bezichtigen. Jeder mache doch gute Arbeit und bringe sich ein, gerade auch der sehr aktive Seniorenbeirat.

    Woraufhin der Oberbürgermeister ausdrücklich die Arbeit des Seniorenbeirats lobte. Statt aus dem Gedächtnis heraus Feststellungen zu treffen, wäre es besser gewesen, vorher noch mal nachzufragen. Zwischen 7,3 Millionen Euro und eher bei 10 Millionen liege doch eine ganze Menge. Schönborn korrigierte das Stadtoberhaupt: Richtiger müsse es eigentlich heißen, zwischen 7,3 und 8,5 Millionen. Gezielt an Stadtbaumeister Michael Knappe gerichtet: Erst die Endabrechnung werde es zeigen. Stadtrat Stefan Stiegele (Bündnisgrüne) begründete, warum er sich in der letzten Sitzung eingeschaltet hatte. Aus dem Beirat habe es Signale gegeben, wonach vom Verbindungsmann des Stadtrats kritisiert worden sei, bei der Eröffnung der Halle sei kein Schutz über den Boden gezogen worden. Der im Seniorenbeirat erweckte Eindruck zu den Kosten des Projektes sei schlicht und einfach falsch gewesen. Er hätte sich deshalb gewünscht, dass Schönborn sich in dieser Sitzung von seiner Darstellung der Hallen-Kosten verabschiedet und die 5,3 Millionen Euro akzeptiert, unterstrich Dr. Günther Strobl (SPD).

    Bürgermeister Kurt Förster (SPD) sah keinen Grund, das Thema Mehrzweckhalle vor dem Seniorenbeirat aufzuwärmen: „Im Stadtrat hatten wir in diesem Jahr zuletzt doch überhaupt nichts mehr damit zu tun.“ Jutta Striffler (FRV) rief dazu auf, dem Hin und Her ein Ende zu machen: „Da steht Aussage gegen Aussage. Die Zahlen sind doch Fakt.“ Auf Anfrage von Dieter Seiferlein (Bündnisgrüne) erklärte die Verwaltung, das Ansetzen fiktiver Grundstückskosten, wie von Schönborn dargestellt, sei in einem solchen Fall weder bekannt noch üblich. Dr. Karl-Heinz Schneider (FRV) sah eine Regelungslücke, was die Aufgabe des Abgeordneten aus dem Stadtrat im Beirat angeht. Der Stab könne nur berechtigt gebrochen werden über einer Kollegin oder einem Kollegen, wenn dieses Manko beseitigt sei. Oberrechtsrat Michael Sommerkorn widersprach dieser Auffassung. Die Satzung regle nicht jedes Detail und wolle dies auch nicht. Festzuhalten sei doch, dass die Mehrzweckhalle im Stadtrat und in der Bevölkerung von einer Zweidrittel-Mehrheit getragen wurde und werde. Die Kosten lägen brutto bei 7,3 Millionen Euro und nicht näher bei 10 Millionen Euro. Dass es dabei gelungen sei, dieses Riesenprojekt im engen Kosten- und Zeitplan abzuwickeln, verdiene größte Anerkennung. Darüber hinaus sei die Mehrzweckhalle als „Rothenburger Modell“ auch Vorbild für Weißenburg geworden. Stadtrat und Landrat von dort seien an die Tauber gekommen und hätten sich hier das Projekt angesehen. Inzwischen ist beschlossen worden, nach diesem kostengünstigen und auch effektiven Muster eine Vierfach-Halle in Weißenburg bauen zu lassen. Er habe mit der Mehrzweckhalle als solche bis auf eine Kleinigkeit kein Problem mehr, betonte Dr. Karl-Heinz Schneider. Allerdings stellten ihn die rechtlichen Ausführungen der Verwaltung zu den Aufgaben eines Stadt-rats im Beirat nicht zufrieden. Wenn sich jeder an den Geist der Beiräte halte, brauche es in diesem Punkt doch keine weiteren Regelungen, betonte der Oberbürgermeister.

    Peter Holstein (FRV) widersprach seinem Fraktionskollegen. Der Delegierte des Stadtrats sei Mittler zwischen Beirat und dem Gesamt-Stadt-rat, helfe Dinge durchzusetzen, bzw. sei Ratgeber. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es müsse nicht künstlich etwas geregelt werden, das ohnehin klar sei. Gegen vier Stimmen (Hermann Schönborn und Thomas Schmid von der UR sowie Dr. Karl-Heinz Schneider und Hans-Peter Nitt von der FRV) lehnte es der Stadtrat schließlich ab, einem Mitglied des Seniorenbeirats als Zeuge Schönborns Rederecht zu erteilen. Damit war das Thema abgehakt. -ww-

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    Ein Forsttag für die Familie http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14419 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14419#comments Tue, 23 May 2017 06:49:12 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14419 Fast 5000 Besucher auf der Eiswiese – Praktische Vorführungen und viele Infos

    ROTHENBURG – Mit dem guten Besuch bei schönem Wetter und dem Verlauf der 8. Rothenburger Forsttage sind Veranstalter und Beteiligte auch diesmal sehr zufrieden. Mehr denn je erwies sich das Ereignis letzten Sonntag auf der Eiswiese bei Detwang als eine Attraktion für die ganze Familie, denn es gab für Jung und Alt und keineswegs nur für Fachleute viel zu sehen und zu erleben.

    Beeindruckende Vorführungen:  Holzrückung und Verarbeitung bis zur Hackschnitzelherstellung.     Fotos: diba

    Beeindruckende Vorführungen: Holzrückung und Verarbeitung bis zur Hackschnitzelherstellung. Fotos: diba

    Als man 2008 zum erstenmal eine solche Fachveranstaltung im Taubertal anbot, wusste noch niemand ob so etwas auch längerfristig angenommen wird. Nach dem guten Start und dem sinnvollen Wechsel vom zunächst jährlichen auf einen dann zweijährlichen Turnus sind alle Beteiligten sicher: Es dürfte auch künftig bei der guten Nachfrage bleiben. Bis zu 5000 Besucher könnten es nach grober Schätzung letzten Sonntag gewesen sein wie Marcel Konte, der wesentlich mit der Organisation befasst ist, Bilanz zog. Der Revierleiter und forstliche Berater der Forstbetriebsgemeinschaft spricht von einem guten Stamm bei den Ausstellern, die Zahl hat sich bei zirka dreißig eingependelt, aber es gibt immer wieder neue Anfragen. „Doch das Gelände begrenzt natürlich die Größe der Veranstaltung, die in der jetzigen Form sicher passend ist”, wird betont. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach war wie immer Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Forstamt, der Forstbetriebsgemeinschaft und den Staatsforsten. Das Einzugsgebiet ist groß und reicht bis in die Nachbarlandkreise, vor allem auch ins Württembergische. Rothenburg als einer der großen kommunalen Waldbesitzer hat einige Flächen auf hohenlohisch-württembergischen Gebiet, was bis in die Zeit Topplers und der alten Landhege zurückreicht. Mit einem Gottesdienst im Zelt, den Pfarrerin Claudie Schlottke hielt, hatte der Sonntag begonnen, Grußworte schlossen sich an. Oberbürgermeister Walter Hartl, zugleich Schirmherr, betonte die Bedeutung der Veranstaltung, die sich thematisch besonders der Klimafunktion des Waldes widme. Betriebsleiter Norbert Flierl von den Staatsforsten konnte auf eine Holz-Submission zusammen mit der Stadt verweisen, bei der zu Bohlen geschnittene hochwertige Stämme für einen guten Zweck verkauft wurden. Und bei einem Quiz hatte jeder die Chance unter anderem einen Ster ofenfertiges Brennholz zu gewinnen. Allgemein wurde hervorgehoben, wie wichtig die gute Zusammenarbeit aller am Forst Beteiligten ist und dass die Veranstaltung nicht zuletzt dem Kontakt und fachlichen Austausch untereinander dient.

    Tierkunde begeisterte vor allem die Kinder anhand prächtiger, ausgestopfter Exemplare.

    Tierkunde begeisterte vor allem die Kinder anhand prächtiger, ausgestopfter Exemplare.

    Auf dem Eiswiesen-Gelände fanden die Besucher dann alles um den Rohstoff Holz, die Waldbewirtschaftung und vor allem die neueste Technik. Heimische Forsttechnik-Betriebe konnten ebenso wie Vertriebsfirmen für Motorsägen, Gartengeräte und Landmaschinen oder Heizungsspezialisten für Stückholz und Hackgutheizungen ihr Leistungsspektrum zeigen. Jagd- und Naturschutzverbände wiesen ebenso wie der Staatsforst, die Forstbetriebsgemeinschaft und andere auf ihre Arbeit hin. Dass es dabei bei Verbänden wie z.B. im Jagdwesen eine durchaus unterschiedliche Sicht der Dinge gibt, gehört dazu und belebt die Sachdebatte. Da es keineswegs fachlich trocken zugeht, sondern viele Vorführungen auch den Laien faszinieren und einiges für Familien im Programm ist, lässt diese Veranstaltung an einem Mai-Sonntag zum Ausflugsziel werden. Die Jugend kam dabei vielfältig auf ihre Kosten. Vom Schreinern eines Hochsitzes über Tierkunde anhand ausgestopfter Waldtiere bis zum mutigen Überqueren der Tauber am Kletterseil reichte die Palette. Schließlich holten sich auch Privatleute viele Tips, wenn es ums Heizen und Klimaschutz geht. Zu den gefragten Attraktionen gehörte der Umgang eines Künstlers mit der Kettensäge, wenn aus einem Holzstamm in wenigen Minuten die schönsten Tierfiguren entstehen. Forstdienstleister, eine Baumschule und Schreiner wie Zimmerleute oder Drechsler vermittelten Einblicke in ihr Handwerk. Hinzu kam eine umfassende Geräteschau, ergänzt um die praktische Vorführung beeindruckender Maschinen von der Holzernte bis zur Stammverarbeitung und der Hackschnitzelproduktion. Bewirtet wurde auf dem Gelände sowie gegenüber in der Wiesenwirtschaft. Für reibungslose Verkehrsführung beim Parken sorgte entscheidend das THW und das Rote Kreuz war ebenso präsent. In weitem Umkreis gibt es nichts direkt Vergleichbares und so ist nach dem jüngsten erfolgreichen Forsttag für Marcel Konte klar: „2019 gibt es den 9. Forsttag wieder auf der Eiswiese!” diba

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    Ein fröhliches Miteinander http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14409 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14409#comments Mon, 22 May 2017 06:40:18 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14409 Offener Umgang mit multikulturellen Lebensstilen – Breite Akzeptanz

    ROTHENBURG – Multikulti ist eine Bereicherung, wenn man daran arbeitet. Durch Heterogenität in der Gesellschaft und Migration hat das  Deutschsein viele Gesichter. Rothenburg ist noch bunter geworden – und damit auch das inzwischen vierte Fest der Vielfalt, das am vergangenen Samstag mit einer Vielfalt aus Sport, Kultur, Musik und kulinarischen Angeboten lockte.

    Vom syrischen Bürgerkrieg geflohen: Die junge Familie ist dankbar für die Sicherheit.

    Vom syrischen Bürgerkrieg geflohen: Die junge Familie ist dankbar für die Sicherheit.

    Nicht zuletzt ist es diese Pluralität und Offenheit, die die Stadt prägt und ausmacht. Das Fest vor und in der Reichsstadthalle war eine Einladung, diese Vielfalt besser kennenzulernen. Damit Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander ins Gespräch kommen, sich kennen und schätzen lernen, engagieren sich Mitbürger in Vereinen und Institutionen. Sie übernehmen damit wichtige gesellschaftliche Aufgaben und setzen sich auch für die wirkliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein, um durch einen offenen Umgang für Verständnis und Akzeptanz auf allen Seiten zu sorgen. In ihrer Begrüßungsrede zum Fest warb Organisatorin Irmgard Fischer für Fairness und Toleranz im Miteinander. „Die Populisten mit scheinbar einfachen Lösungen finden auch bei uns ihre Anhänger.“ Deshalb sei es wichtig, sich für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen: „Jeder an seinem Platz und mit seinen Mitteln und Möglichkeiten.“ Vielfalt statt Einfalt sei ein Prozess, der das ganze Jahr über stattfindet, sagte Oberbürgermeister Walter Hartl und dankte allen, die sich für ein friedliches multikulturelles Zusammenleben einsetzen. Heinz Henninger als Integrationsbeauftragter des Landkreises sah in dem Fest der Vielfalt ein weiteres Zeichen gelebter Willkommens- und Anerkennungskultur. Im Landkreis leben und arbeiten rund 9000 Menschen aus anderen Ländern der europäischen Union. Im Zuge der Flüchtlingswelle hat der Landkreis 2200 Zuwanderer aufgenommen. Sie sind in 253 Wohnungen und 15 Gaststätten beziehungsweise Pensionen untergebracht, sagte Heinz Henninger. Er verwies auf das Ergebnis einer Bevölkerungsstatistik, wonach viele deutsche Staatsangehörige einen Migrationshintergrund haben, wenn sie ihren Stammbaum durchforsten. Er selbst habe herausgefunden, dass die Vorfahren seiner Mutter im 17. Jahrhundert aus Österreich eingewandert sind.

    Das ausgelassene Miteinander funktionierte unabhängig von der Nationalität. Fotos: Schäfer

    Das ausgelassene Miteinander funktionierte unabhängig von der Nationalität. Fotos: Schäfer

    Die Fülle bürgerschaftlichen Engagements zeigte sich am Angebot der Freiwilligenarbeit an fünfzehn verschiedenen Informationsständen im Spitalhof. Unterstützt werden Schüler, Jugendliche, Blinde- und Sehbehinderte, Menschen nach einem Schlaganfall, Flüchtlinge, Migranten, Städtepartnerschaften, Frauenanliegen, Dritte-Welt-Projekte, die barrierefreie Gestaltung der Stadt. Auch die Unternehmerschaft der Rothenburger Integrationshilfe und die Türkisch-Islamische Gemeinde zeigten Flagge. Andere Länder und Kulturen konnten Kinder auch bei einem bunten Spielegrogramm im Freien entdecken. Derweil ging es in der Reichsstadthalle Schlag auf Schlag mit den Darbietungen. Der Trommelgruppe „Red and the Colours“, folgten der Kinderchor von St. Jakob, eine junge türkische Tanzgruppe, die Montessori-Band, der ZuSi-Chor und das Thea­ter der Vielfalt. Die Ansbacher Bauchtanzgruppe Lunamar, die Band „Stereomat“ aus Spalt und die Knights-Cheerleader vervollständigten das Programm. Es wurde ausgiebig beklatscht. Der multikulturelle Lebensstil zeigte sich nicht zuletzt beim Essen und Trinken. Ein gelungenes Fest zu einem besonderen Anlass. Es regte dazu an, offen auf andere zuzugehen und über die Bedeutung von Identität, Heimat und Deutschsein neu nachzudenken. sis

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    http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14409/feed 0
    Besucherrekord http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14402 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14402#comments Sun, 21 May 2017 15:25:51 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14402 ROTHENBURG – Jahr für Jahr gibt es weniger Schulabgänger und mehr unbesetzte Lehrstellen. Immer ausgefallener werden deshalb die Mittel der Unternehmen, um den Nachwuchs für sich zu begeistern.

    Über achtzig Firmen, Dienstleister, Institutionen und Handwerksbetriebe aus der Region präsentierten sich am Donnerstagnachmittag im Rahmen des Rothenburger Berufsinfotages in der neuen Mehrzweckhalle mit über 150 verschiedenen Ausbildungsberufen. Selbst Polizei, Justiz und die Bundeswehr waren vertreten. Die Aussteller freuten sich über den großen Zuspruch. Die Besucherzählungen ergaben, dass rund 2600 Interessierte, darunter 1100 Schüler, die Möglichkeit nutzten, sich über Details der Ausbildungsberufe, die mitzubringenden Fähigkeiten und Interessen zu informieren – bis hin zu modernen Studiengängen und dem dualen Ausbildungssystem. Am Stand der Hochschule Ansbach stellte sich der neue Rothenburger-Campusleiter Prof. Dominik Kögel vor.

    Repräsentativ: Die moderne Mehrzweckhalle als neuer Ausstellungsraum. Fotos: Schäfer

    Repräsentativ: Die moderne Mehrzweckhalle als neuer Ausstellungsraum. Fotos: Schäfer

    Die helle, moderne Architektur der neuen Halle für vielseitige Nutzung ist eine schöne Alternative zur altehrwürdigen Reichsstadthalle. An vielen Ständen waren auch Auszubildende vertreten, die bereitwillig ihre Erfahrungen mitteilten, wie toll der Job ist. Dadurch fielen bei jungen Besuchern nicht nur die typischen Berührungsängste weg. Sie genossen es sichtlich, die Informationen von jemandem zu bekommen, der nur wenig älter ist. Auch Handfestes zum Anfassen, Probieren und Mitnehmen wurde geboten. Die Jugend liebt Chips, Erdnüsse, Gummibärchen, Schokolade und griff auch bei weiterem Knabbergebäck zu. Von wegen nur trockene Theorie. Vier junge Fachkräfte vom Brothaus (850 Mitarbeiter, 50 Auszubildende), die Bäckerlehrlinge Linda Geissendörfer und Leo Hubl, Bäckereifachverkäufer Benjamin Wohlrab und Konditorin Melissa Wolfe, verführten am Stand mit selbst kreierten Versucherle. Leckere Kostproben des Bäcker- und Konditorenhandwerks bot auch Walter Friedel mit Laugengebäck, Schinken-Croissants und kleinen feinen Kuchen-Kunstwerken. Er bildet jedes Jahr neu aus und beschäftigt momentan sechs Lehrlinge in seinem 16-köpfigen Meisterbetrieb. Der Kunststoff-Spezialist Ebalta (120 Mitarbeiter) überraschte mit lebenden Star-Wars-Figuren in der Halle. Zum Kundenkreis des Unternehmens gehört ein Fanverein der Kult-Saga, der gelegentlich Harze kauft, um das eine oder andere Teil für die galaktischen Krieger zu gießen. Mit einem kleinen Windradmodell lenkten Lehrlinge und Ausbilder der Firma Baumann (110 Mitarbeiter, 9 Lehrlinge) die Aufmerksamkeit auf den Bereich moderne Energietechnik, bei der überschüssige Energie automatisch in einer virtuellen Energiewolke gesammelt wird.

    Als Vertreter der Wirtschaft begrüßte Fried­rich Uhl die Besucher des Berufsinfotages.

    Als Vertreter der Wirtschaft begrüßte Fried­rich Uhl die Besucher des Berufsinfotages.

    Mehr und mehr sehen sich die Unternehmen in der Situation, für sich werben zu müssen, wenn sie qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen wollen. Selbst bei Firmen, die weit über die Branche hinaus bekannt sind, gibt es Engpässe. Viele Betriebe haben ihre Aktivitäten ausgebaut. Es gibt inzwischen kein Unternehmen mehr ohne eigene Webseite. Kleine Betriebe aus dem Handwerk können dort auf Augenhöhe mit Großkonzernen auftreten. Längst sind die sozialen Netzwerke als Werbekanäle erkannt worden. Die Arbeitgeber müssen sich da tummeln, wo die jungen Leute sind. Am wichtigsten aber ist der persönliche Kontakt – auch in Zeiten der Digitalisierung. Für viele Schulabgänger gestaltet sich der Einstieg in das Berufsleben nicht gerade einfach. Welche Berufe gibt es? Was für Betriebe gibt es in der Nähe und wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Dies sind einige der Fragen, die dabei auftauchen. Firmen aus Rothenburg und dem Umland (Gebsattel, Steinbach, Wachsenberg, Tauberzell, Großharbach, Endsee, Steinsfeld, Hartershofen, Buch am Wald, Wörnitz, Dombühl), aber auch über Landesgrenzen hinweg warben um künftige Mitarbeiter: Bosch-Tiernahrung aus Wiesenbach, Bürger-Lebensmittelproduktion aus Crailsheim, Automobilzulieferer Mekra-Lang aus Ergersheim, Physiotherapie Kybalion aus Bad Windsheim, die Logistiker Sigloch aus Blaufelden und Geis aus Neustadt, Wahlers-Forsttechnik Uffenheim, der Daten- und Informationssammler im Automobilgeschäft Tec Alliance aus Weikersheim, die Röttinger Wirthwein-Gruppe, um einige Beispiele zu nennen. Der Satteldorfer Steinmetzbetrieb SDC (60 Mitarbeiter ), er gehört zur Bauunternehmung Leonhard Weiss, war zum ersten Mal als Aussteller in Rothenburg vertreten, wo auch Mitarbeiter herkommen: einer der Steinmetze, sowie Lehrling Kevin Werner und Diplom-Designerin Barbara Schmid. „Das haben wir zum Anlass genommen, uns nicht nur im Hohenlohischen, sondern einmal beim Berufsinfotag zu präsentieren“, hieß es.

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    Marketing gegen die Krise http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14395 http://www.fraenkischer-anzeiger.de/archive/14395#comments Fri, 19 May 2017 08:53:56 +0000 Cornelia Krautgartner http://www.fraenkischer-anzeiger.de/?p=14395 Rothenburg punktet mit Messeauftritten, Betreuung von Touristikern und Journalisten

    ROTHENBURG – 90, 54, 9, 3 – hinter diesen Zahlen verbergen sich zentrale Maßnahmen des Rothenburg Tourismus Services im Marketing- und PR-Bereich allein seit Jahresbeginn. Dank der Hilfe der beteilig­- ten Gastronomen, Stadtführer, Museumsmitarbeiter und -leiter sowie weiterer Leistungsträger aus Vereinen und Unternehmen konnte Reisevermittlern und Journalisten aus dem In- und Ausland ein positives Bild vom Reise- und Besichtigungsziel an der Tauber vermittelt werden.

    Teilnehmer einer Pressereise deutscher und österreichischer Journalisten.Foto: RTS

    Teilnehmer einer Pressereise deutscher und österreichischer Journalisten. Foto: RTS

    Über Zeitungen, Zeitschriften, Radio-, Film-, und Blog-Beiträge sowie in der direkten Ansprache mit dem Kunden sollen sie nun als Multiplikatoren die Botschaft vom romantischen Rothenburg ob der Tauber in die Welt tragen.

    Drei Filmteams aus Japan, den USA und Thailand wurden von Mitarbeitern des Rothenburg Tourismus Service (RTS) vor Ort betreut. „Wo liegt der beste Aussichtspunkt? In welchen Gebäuden darf ich filmen?“ Das und noch viel mehr gilt es bei solcher Gelegenheit in der Zusammenarbeit mit den Journalisten und Werbetreibenden zu klären.

    Hektischer ging es auf den neun deutschen und internationalen Messen und Workshops zu, die Mitarbeiter des Rothenburg Tourismus Service besuchten, um Journalisten, Reiseprofis und potenzielle Gäste von den Vorzü̈gen der Tauberstadt zu ü̈berzeugen.

    Stuttgart bis Südkorea

    So bei „Caravan, Motor und Touristik“ in Stuttgart, der FESPO in Zü̈rich, der f.re.e in München, der Germany Travel Show in London, der Freizeitmesse in Nü̈rnberg, einem Fachworkshop in Rom und Mailand, der ITB Berlin und dem Germany Travel Mart in Nürnberg sowie der Deutschen Reisewoche in Japan und Sü̈dkorea.

    Brezeln backen, Kostü̈merlebnis in der Waffenkammer, Manufakturbesichtigungen bei „handmade in Rothenburg“ und Weinproben im Rahmen der Initiative „Genießen ob der Tauber“ – diese Themen kamen bei den Gäs­ten gut an.

    Der Tourist von heute will etwas erleben, aktiv die Stadt und Region erkunden. In diesem Sinne begleitete das Team des Rothenburg Tourismus Service seit Jahresbeginn 54 Journalisten aus aller Welt, die in Pressereisen oder auch allein die Stadt besuchten.

    Anlass hierfü̈r waren die Sonderausstellungen zur Reformation im Mittelalterlichen Kriminalmuseum sowie im Reichsstadtmuseum. In Rothenburg angekommen, verfielen die meisten dann schnell dem Zauber der mittelalterlichen Stadtkulisse. Das einhellige Urteil: Geschichte und Romantik erleben – nirgendwo geht das besser als in Rothenburg. Begeistert vom kulinarischen Angebot zeigten sich 90 Touristik-Experten aus Spanien, die im März in drei Touren mit der Deutschen Zentrale fü̈r Tourismus anreisten.

    Bis 1,2 Millionen Nutzer

    Die Digitalisierung der Gesellschaft stärkt auch die Macht des Kun­den/Touristen. Der so genannte „User Generated Content“ entwickelt sich mehr und mehr zum Treiber im Tourismus – Geschichten, Bilder und Erlebnisse zählen.

    Um selbst das Bild der Stadt zu prägen, befü̈llen die Experten des RTS die Touristik-Seite www.rothenburg.de/tourismus, den Rothenburg-Blog und die „Sozialen Medienkanäle“, auf denen mit einzelnen Beiträgen bis zu 1,2 Millionen Nutzer erreicht werden – wie zuletzt beim Aufruf zur Online-Wahl zur Top-Sehenswü̈rdigkeit Deutschlands. Im Vorjahr belegte man hier Rang 5.

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