Spenden
facebook
twitter
google
Mail
Frankfurter Allgemeine Zeitung

    MEDIEN
  • Antrag im Haushaltsausschuss beschlossen: 40 Millionen Euro in 2020 für Zeitungszustellung
  • TV-Kritik „Maybrit Illner“: Regulierung der Meinungsfreiheit
  • Wang Xiaoshuais Film „Bis dann, mein Sohn“: Das ganze Leben in einem Moment
  • „Klaus“ bei Netflix
  • Serie „Godfather of Harlem“: Ein Mafioso mit sozialer Verantwortung
  • Türkischer Journalist Ahmet Altan abermals verhaftet
  • TV-Kritik „Maischberger“: Die Verseifung des Politischen
  • In 131-jähriger Geschichte: Financial Times mit erster Chefredakteurin
  • „Eine Klasse für sich“ im Ersten: Nachsitzen auf Kölsch
  • 3sat-Abend zu Fernsehshows: Was machen wir am Samstagabend?

NETZ

    Feed konnte nicht geladen werden!/feed not accessible
Bayerischer Rundfunk
  • Spiel "Detroit: Become Human": Sind Androiden menschlicher als der Mensch?
  • Direkte Demokratie im Netz: Was bringen Petitionen gegen Kreuz-Beschluss, PAG und Co.?
  • Multimedia-Tipps: Far Cry 5, Kingdom Come: Deliverance und A Way Out
  • Medienkompetenztag 2018: Lehrer kommen zum Medientraining in den BR
  • Das Computermagazin: Bits, Bytes und Neues aus dem Netz
  • Die Welt der Medien: Print, Radio, TV, Internet und Social Media: Das B5 MedienMagazin
  • Das Netzmagazin: Die ganze Sendung hier nachhören
  • Zündfunk Netzteil: Der Blog rund ums Netz
  • Netzfilter: Damit es "Klick" macht
Norddeutscher Rundfunk

    NETZWELT:
    Feed Netzwelt https://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/index.html Die aktuellen Beiträge der Seite https://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/index.html NDR.de NDR.de Copyright 2019 ndr.de 2019-11-07T22:15:00+01:00 hourly 12 2019-11-07T22:15:00+01:00 NDR NDR.de http://www.ndr.de http://www.ndr.de/resources/images/top_logo.gif konnte nicht geladen werden!/feed Netzwelt https://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/index.html Die aktuellen Beiträge der Seite https://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/index.html NDR.de NDR.de Copyright 2019 ndr.de 2019-11-07T22:15:00+01:00 hourly 12 2019-11-07T22:15:00+01:00 NDR NDR.de http://www.ndr.de http://www.ndr.de/resources/images/top_logo.gif not accessible
Netzpolitik
  • Erweiterte DNA-Analyse: DNA ist kein Augenzeuge, der eine Aussage machen möchte
  • Was vom Tage übrig blieb: Ausgrenzung, Benachteiligung, Klimaschutz
  • Proteste gegen GitHub: Code ist politisch
  • Laudatio zum UmweltMedienpreis: Rezo hat ein kleines Meisterwerk geschaffen
  • Was vom Tage übrig blieb: Ein Skandalgenosse und eine neue Facebook-Posse
  • Clickbait: Wenn Facebook deine Seite drosselt – und du nicht weißt warum
  • Modemzwang: Warum die Debatte um die Routerfreiheit wieder hochkocht
  • US-Bundesgericht: Verdachtsunabhängige Durchsuchungen von Handys an US-Grenzen sind illegal
  • Thierry Breton: Der Konzernchef als Marktwächter
  • Was vom Tage übrig blieb: Ausreden, ausladen, ausleiten
ntv

    TECHNIK:
  • Weltweiter Modellversuch: Instagram lässt Like-Anzahl verschwinden
  • Erpresser sammeln Material: Schad-Software filmt heimlich Porno-Nutzer
  • Verbesserungen, neue Funktionen: Windows 10 erhält November-Update
  • Amazon, Google, Netflix und mehr: Störungen bei Online-Diensten dauern an
  • Mit verbesserter Tastatur: Apple lässt 16-Zoll-MacBook Pro vom Stapel
  • Apple macht's einfach gut: Airpods Pro sind vorerst die Nummer 1
  • Seltsames Verhalten der iOS-App: Warum nutzt Facebook heimlich die Kamera?
  • Falls es kein iPad sein soll: Warentest findet Tablets ab 230 Euro gut
  • Kurz und knackig: Die Technik-Tipps der Woche
  • Schon wieder ein Update: iOS 13.2.2 löst Multitasking-Probleme
n24 Nachrichten
MULTIMEDIA:
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer: Die besten Modelle im Überblick
  • Detailreicher als Sony Alpha 7R IV ist noch keine Systemkamera
  • Samsungs günstigster QLED-TV ist etwas für Gamer
  • Sparen bei AirPods - das sind die Alternativen für Technik-Fans
  • Powerpoint alleine reicht für eine gute Präsentation nicht aus
  • Motorolas Kult-Klapphandy ist zurück – jetzt zum Falten
  • Eine Winzlingkamera für ungewöhnliche Stellen
  • Das „Ring Fit Adventure“ kombiniert Zocken mit Fitness
  • Melodien für Millionen – die deutsche Gier nach Klingeltönen
  • Diese iPhone-11-Varianten sind schon günstiger geworden
heise
  • heise+ | Fallstricke beim Bezahlen im Internet mit der SEPA-Basislastschrift
  • Vom Autoland zur Fahrradnation: Wie fahrradfreundlich ist Deutschland?
  • #TGIQF – das Newsticker-Quiz: Arrokoth, Need for Speed und eine Gigafactory
  • l+f: Sicherheitsforscher heißen Tesla in Berlin willkommen
  • China: Erfolgreicher Test für Mars-Lander
  • Browser: Opera 65 listet blockierte Tracker auf
  • Serverless Computing: Google Cloud Run nun generell verfügbar
  • Nervige Haustürzustellung: Paketbranche baut Alternativen weiter aus
  • Pokémon Schwert & Schild: "Dexit" und andere Kontroversen
  • Agritechnica 2019: Autonome Traktoren und Drohnen auf dem Vormarsch
golem.de
  • Elektromobilität: Erste Lithiumhydroxid-Raffinerie in Deutschland geplant
  • JUWELS: Jülich bekommt schnellsten Supercomputer Europas
  • Android 10: Google sollte sein Schweigen zur Android-Verbreitung beenden
  • Security Lab: Github sucht mit Partnern nach Lücken in Open Source Code
  • SSD: Crucials BX500 erhält QLC- statt TLC-Speicher
  • Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
  • Abovideostreaming: Apple TV+ nicht auf allen unterstützten Fire-TVs nutzbar
  • Gebündelte Zustellung: Deutschland bekommt wohl den Amazon-Liefertag
  • Kompetenzzentrum: BMW will ab Dezember Akkuzellen erforschen
  • Apple Music, News+ und Apple TV+: Apple soll Super-Abo planen
BILDblog
  • Ärger um „Podimo“, Mistiges Verhalten, Aus für „Familientragödie“
  • Juristische Keule gegen „Kontext“, Merkwürdiger Satz, NPD-Bedrohung
  • Ohne Verpixelung, mit Adresse
  • Frei drehende Algorithmen, Datenbombe TikTok?, Egal-Dilemma
  • Hartz-IV-Empfänger gibt es bei „Bild“ nur in faul
  • Verlogene Kampagne, Merkwürdiges Manifest, Poschardts lautes Servus
  • „Einmal mehr überlegen“
  • Boni trotz Job-Kahlschlag: Die Springer-Sauerei!
  • Seevetaler Sockenpuppen, Melange des Grauens, Verpushtes vom ZDF
  • „Bild plus“ ist kein Gewinn
Niggemeier

    Feed Stefan Niggemeier http://www.stefan-niggemeier.de/blog Medienjournalist Thu, 25 May 2017 15:32:55 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 Die Müdigkeit des Christian Lindner http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22442/die-muedigkeit-des-christian-lindner/ http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22442/die-muedigkeit-des-christian-lindner/#comments Sun, 23 Apr 2017 20:55:46 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22442

    Ich habe den Werbespot der FDP zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gesehen und will jetzt sofort Daniel Rosenthal wählen.

    Der Berliner Fotograf hat Parteichef Christian Lindner beim Reden, Konferieren, Herumstehen, Rasieren, Im-Auto-Sitzen und Sich-die Augen-Reiben abgelichtet. Es sind fantastische Bilder geworden, die die FDP zu einem Film montiert hat. Sie zeigen Lindner in scheinbar privaten Momenten, und vermutlich muss man sie sich im Kino ansehen und nicht auf Youtube, um die maximale Wirkung dieser für die Öffentlichkeit inszenierten Privatheit zu erleben.

    Es ist ein faszinierender Kontrast aus der scheinbar ungeschönten dokumentarischen Wirklichkeit in Schwarz-Weiß, die Lindner authentisch, verletzlich und real wirken lässt, und der großen Eitelkeit, die diese Inszenierung ausstrahlt. Der FDP-Chef im weißen T‑Shirt nachdenklich ...

    ]]>

    Ich habe den Werbespot der FDP zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gesehen und will jetzt sofort Daniel Rosenthal wählen.

    Der Berliner Fotograf hat Parteichef Christian Lindner beim Reden, Konferieren, Herumstehen, Rasieren, Im-Auto-Sitzen und Sich-die Augen-Reiben abgelichtet. Es sind fantastische Bilder geworden, die die FDP zu einem Film montiert hat. Sie zeigen Lindner in scheinbar privaten Momenten, und vermutlich muss man sie sich im Kino ansehen und nicht auf Youtube, um die maximale Wirkung dieser für die Öffentlichkeit inszenierten Privatheit zu erleben.

    Es ist ein faszinierender Kontrast aus der scheinbar ungeschönten dokumentarischen Wirklichkeit in Schwarz-Weiß, die Lindner authentisch, verletzlich und real wirken lässt, und der großen Eitelkeit, die diese Inszenierung ausstrahlt. Der FDP-Chef im weißen T‑Shirt nachdenklich auf einem Sofa, mutmaßlich im Hotel, das Mobiltelefon in beiden Händen — er könnte so auch für Calvin Klein werben.

    Auf den meisten Fotos sieht er sehr müde aus. Vielleicht ist das die neue Art zu zeigen, dass sich ein Politiker aufreibt für die Menschen: Ihn nicht vor Kraft und Energie strotzend, dynamisch, stark darstellen. Sondern erschöpft, abgekämpft. Natürlich rennt Lindner am Ende trotzdem dynamisch ein paar Treppenstufen hinaus und spricht eindringlich zu Menschen, die ihm gebannt zuhören. Die Schlüsselszene, betont von der Musik und einer Schwarzblende, scheint der Moment zu sein, in dem Lindner sich im Spiegel einer öffentlichen Toilette selbst in die Augen guckt. Wenn die Müdigkeit und die Zweifel Christian Linder zu übermannen drohen, dann schaut Christian Lindner sich in die Augen und findet dort neue Kraft und Mut.

    Es ist also ironischerweise nicht der Blick auf das Land und was dort alles zu tun ist oder die Begegnung mit Menschen, was Christian Lindner in dieser Dramaturgie letztlich motiviert. Viel zu wenige von uns erblicken beim Blick in den Spiegel einen Christian Lindner, der unsere innere Müdigkeit vertreibt.

    Es ist ein faszinierender Werbespot, gewagt, anders, auffällig. Aber so überzeugend die Inszenierung Lindners als bis zur Erschöpfung arbeitender Widerstandskämpfer formal ist, so lächerlich wird sie, wenn man auf den Text hört. „Haben Sie mal was gemacht, von dem Sie überzeugt waren, dass es richtig ist?“, fragt Lindner aus dem Off — das ist auch der Titel des Videos. „Klar, dauernd, Sie etwa nicht?“, möchte man zurückrufen, aber natürlich meint Lindner etwas anderes, nämlich: Haben Sie mal was gemacht, von dem alle anderen überzeugt waren, dass es falsch ist?

    Das attraktive Rebellen-Image Lindners entsteht aus dem behaupteten Widerstand, den der FDP-Mann für seine Positionen und Themen erfährt — angeblich muss er sich Kommentare anhören wie: „Warum sprecht ihr über Schulen? Rechtsstaat …“ (im Bild: der Kölner Hauptbahnhof) „… falsches Thema! Stau — Quatsch. Bürokratismus — interessiert keinen.“ Lustige Idee: Dass ein Politiker für verrückt erklärt wird, wenn er den Zustand der Schulen, die Silvesternacht in Köln oder den Stau zum Thema macht. Der Stau, das große verkannte Nischenthema unserer Zeit, über das sonst keiner zu sprechen wagt.

    Außer Christian Lindner. Der deshalb müde ist. Sehr attraktiv müde.

    ]]>
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22442/die-muedigkeit-des-christian-lindner/feed/ 8
    Charité http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22430/charite/ http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22430/charite/#comments Sat, 01 Apr 2017 22:43:15 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22430 Es liegt also an mir.

    Die deutschen Fernsehzuschauer lieben „Charité“, die große historische ARD-Krankenhausserie von Sönke Wortmann. Über acht Millionen haben die erste beiden Folgen eingeschaltet, über sieben Millionen die dritte, und es wäre ebenso kindisch wie aussichtslos, ihnen das ausreden zu wollen; sie zu schütteln, ihnen Programme zu zeigen wie „The Knick“, die historische Krankenhausserie von Steven Soderbergh, damit sie sehen, wie man solche Geschichten auch erzählen könnte, sie nochmal zu schütteln und ihnen dann lange Vorträge darüber zu halten, was an der Erzählweise und Inszenierung von „Charité“ so ermüdend ist und so wenig packend, wenn sie offenbar gepackt sind und nicht ermüdet — oder ihnen vielleicht sogar, im Gegenteil, diese gewisse Müdigkeit beim Fernsehen ganz angenehm ist.

    Als ein „Event“ ...

    ]]>
    Es liegt also an mir.

    Die deutschen Fernsehzuschauer lieben „Charité“, die große historische ARD-Krankenhausserie von Sönke Wortmann. Über acht Millionen haben die erste beiden Folgen eingeschaltet, über sieben Millionen die dritte, und es wäre ebenso kindisch wie aussichtslos, ihnen das ausreden zu wollen; sie zu schütteln, ihnen Programme zu zeigen wie „The Knick“, die historische Krankenhausserie von Steven Soderbergh, damit sie sehen, wie man solche Geschichten auch erzählen könnte, sie nochmal zu schütteln und ihnen dann lange Vorträge darüber zu halten, was an der Erzählweise und Inszenierung von „Charité“ so ermüdend ist und so wenig packend, wenn sie offenbar gepackt sind und nicht ermüdet — oder ihnen vielleicht sogar, im Gegenteil, diese gewisse Müdigkeit beim Fernsehen ganz angenehm ist.

    Als ein „Event“ hat die ARD „Charité“ verkauft, und die Zuschauer machen es tatsächlich zu einem: Der Aufwand ist groß, die Schauspieler sind groß, die Kulissen sind groß — und das Publikum vor den Fernsehgeräten ist nun auch groß. Aber ich sitze davor und möchte irgendwen schütteln, zur Not die Figuren, die ausnahmslos Sätze sagen, mit denen sie sich, ihr Handeln, ihre Absichten und vor allem: ihre Funktion in der Serie und im geschichtlichen und gesellschaftlichen Gesamtbild erklären. Nichts geschieht einfach so, nichts bleibt unausgesprochen, es gibt kein Geheimnis. Alles ist dem Ziel untergeordnet, dem Publikum zu erklären, wie das damals genau war, in Berlin, als die moderne Medizin ihren Anfang nahm, und die Männer lebten und forschten, nach denen heute Institute und Kliniken benannt sind.

    Es ist Schulfernsehen als Event, und dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden, insbesondere weil das deutsche Fernsehpublikum das ja zu schätzen weiß: Ein Programm, das schöne Kulissen, eindrucksvolle Bärte und lustige Schwesternhauben hat; in dem Pferdekutschen über Kopfsteinpflaster rollen, wie man das aus solchen Programmen kennt; in dem man staunen kann, wie die Leute damals über Telefone und Fotoapparate staunten, und in dem alle halbe Stunde jemand sagt, dass Frauen damals überall schon Ärzte werden konnten, nur im Deutschen Reich nicht.

    Der überragende Erfolg von „Charité“ wird die deutschen Fernsehsender dazu animieren, in Zukunft mehr große, konventionelle, lehrreiche Serien zu drehen, und das ist natürlich auch richtig so.

    Nur ich bin raus.

    ]]>
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22430/charite/feed/ 8
    Billy on the Street http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22445/billy-on-the-street/ Sun, 27 Nov 2016 16:28:33 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22445 Billy Eichner ist der nervigste Schwule im amerikanischen Fernsehen. Und die schwulste Nervensäge. Er geht in New York auf die Straße, stellt sich mit seinem Mikrofon nichtsahnenden Passanten in den Weg, überfällt sie mit irgendeiner Frage oder einem Spiel und ist dabei so unfassbar dreist, unfreundlich und ungeduldig, dass man weiß, dass er damit nicht durchkäme, wenn er nur halb so dreist, unfreundlich und ungeduldig wäre.

    Neulich hatte er Jon Hamm im Schlepptau, den aus „Mad Men“ bekannten Schauspieler, und spielte ein Spiel, das er „Würden Sie einen Dreier mit mir und Jon Hamm machen?“ nannte und das daraus bestand, Menschen zu fragen, ob sie — „für einen Dollar!“ — einen Dreier mit ihm und Jon ...

    ]]>
    Billy Eichner ist der nervigste Schwule im amerikanischen Fernsehen. Und die schwulste Nervensäge. Er geht in New York auf die Straße, stellt sich mit seinem Mikrofon nichtsahnenden Passanten in den Weg, überfällt sie mit irgendeiner Frage oder einem Spiel und ist dabei so unfassbar dreist, unfreundlich und ungeduldig, dass man weiß, dass er damit nicht durchkäme, wenn er nur halb so dreist, unfreundlich und ungeduldig wäre.

    Neulich hatte er Jon Hamm im Schlepptau, den aus „Mad Men“ bekannten Schauspieler, und spielte ein Spiel, das er „Würden Sie einen Dreier mit mir und Jon Hamm machen?“ nannte und das daraus bestand, Menschen zu fragen, ob sie — „für einen Dollar!“ — einen Dreier mit ihm und Jon Hamm machen würden. Einer verduzten Frau versuchte er es dadurch schmackhaft zu machen, dass er sagte, wie progressiv das wäre: Sie als füllige schwarze Frau, er als schwuler Mann, Jon Hamm als Gewinner eines Screen Actors Guild Awards. „Aber er hat keinen Oscar“, erwiderte die — und man wollte sofort in eine Stadt ziehen, in der zufällig angesprochene Menschen auf der Straße spontan solche Pointen liefern.

    Ein Mann willigte spontan in den vermeintlichen Dreier ein, musste sich dann aber in eine Diskussion verwickeln lassen, wer denn oben und unten liegen würde. Eine Frau wollte gerade noch ihren Mann fragen, disqualifizierte sich aber dadurch, dass er Sprinkler-Anlagen designt. Eine ältere Dame schob Billy Eichner rüde aus dem Weg, bis sie realisierte, dass es um Jon Hamm ging, und doch nochmal kurz zurückkam.

    Es sind jeweils nur wenige, unfassbar hektische und überdrehte Sekunden, und wenn man Eichner nicht für seine Art hasst, muss man ihn lieben — in diesen Zeiten ganz besonders.

    Mit einem anderen Passanten, der eigentlich nur auf die Frage „Who you gonna call?“ richtig mit „Ghostbusters“ geantwortet hatte, entwickelt sich ein Streit, weil der es wagt, „Pretty Woman“ als „furchtbaren Film“ zu bezeichnen. Nach einer hitzigen, fast körperlichen Auseinandersetzung über die vermeintliche Glorifizierung von Prostitution darin, räumt der Fußgänger ein, sich den Film vielleicht doch nochmal ansehen zu müssen.

    Den Schauspieler Seth Rogen rekrutiert Billy Eichner als Kameramann für ein grausames Spiel, in dem er Passanten mit der Nachricht konfrontiert, dass Seth Rogen gerade gestorben sei. Nachdem die in die Kamera formuliert haben, wie traurig sie das finden beziehungsweise dass sie keine Ahnung haben, wer das überhaupt sein soll, zeigt Eichner, dass der Mann direkt neben ihnen steht.

    Das ist viel zu schnell, um überhaupt als selbes Genre wie die deutsche Schlafshow „Verstehen Sie Spaß“ wahrgenommen zu werden, und es ist bei aller Schroffheit immer wieder herzerwärmend: Wenn Rogen sich schüchtern und ein bisschen peinlich berührt („er hat mich gezwungen, das zu machen“) bei den Passanten bedankt, die ihm gerade einen freundlichen verfrühten Nachruf geschenkt haben. Oder wenn die eine Hälfte eines schwulen Pärchens — ein Mann, der gerade gestanden hat, wie attraktiv er den „Bären“ Seth Rogen fand — ihm gegenübersteht und ungelenk distanziert die Hand gibt.

    Eine Frau sagt, sie könnte mit dem Kiffer-Humor Rogens nichts anfangen, da fände sie Billy Eichner witziger, und als Eichner fragt, ob es daran liegt, dass sein Humor einfach klüger sei, widerspricht sie: „Naja, da bin ich jetzt nicht so sicher.“

    youtube.com/billyonthestreettv/

    ]]>
    Ümleitung http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22399/uemleitung/ http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22399/uemleitung/#comments Tue, 25 Oct 2016 22:59:32 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22399 Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

    Na gut, das stimmt nicht ganz. Hier ist immer noch all das nachzulesen, was ich in den vergangenen Jahren so gebloggt habe. Und eine große Auswahl von Artikeln, die ich für Zeitungen geschrieben habe, alte und aktuelle.

    Aber neue Blogeinträge werden vorläufig nicht hinzukommen. Der Grund dafür steht hier. Meine neue publizistische Heimat heißt Übermedien.de.

    Hier geht’s lang!

    ]]>
    Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

    Na gut, das stimmt nicht ganz. Hier ist immer noch all das nachzulesen, was ich in den vergangenen Jahren so gebloggt habe. Und eine große Auswahl von Artikeln, die ich für Zeitungen geschrieben habe, alte und aktuelle.

    Aber neue Blogeinträge werden vorläufig nicht hinzukommen. Der Grund dafür steht hier. Meine neue publizistische Heimat heißt Übermedien.de.

    Hier geht’s lang!

    ]]>
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22399/uemleitung/feed/ 1
    Nicht egal http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22406/nicht-egal/ http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22406/nicht-egal/#comments Sat, 24 Sep 2016 23:07:37 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22406 Nichts löst derzeit so viel Hass im Netz aus wie Kampagnen gegen Hass im Netz.

    Anfang der Woche ist eine neue gestartet. Sie nennt sich „#nichtegal“, was dafür steht, dass uns Hass nicht egal sein soll. Bekannte Youtuber haben sich vor die Kamera gesetzt — oder besser: sind vor den Kameras sitzen geblieben -, um ein Zeichen dafür zu setzen, dass man ein Zeichen dagegen setzen soll, wenn Leute im Netz Hass verbreiten. Achselzuckendes Hinnehmen sei keine Lösung. Jeder Einzelne könne, müsse, aktiv werden gegen Beleidigungen und Hetze.

    Das Video ist von größter Substanzlosigkeit, selbst für ein eineinhalb Minuten langes Filmchen, das nicht viel mehr will, als Aufmerksamkeit zu wecken. Am besten zu gebrauchen ist es vielleicht ...

    ]]>
    Nichts löst derzeit so viel Hass im Netz aus wie Kampagnen gegen Hass im Netz.

    Anfang der Woche ist eine neue gestartet. Sie nennt sich „#nichtegal“, was dafür steht, dass uns Hass nicht egal sein soll. Bekannte Youtuber haben sich vor die Kamera gesetzt — oder besser: sind vor den Kameras sitzen geblieben -, um ein Zeichen dafür zu setzen, dass man ein Zeichen dagegen setzen soll, wenn Leute im Netz Hass verbreiten. Achselzuckendes Hinnehmen sei keine Lösung. Jeder Einzelne könne, müsse, aktiv werden gegen Beleidigungen und Hetze.

    Das Video ist von größter Substanzlosigkeit, selbst für ein eineinhalb Minuten langes Filmchen, das nicht viel mehr will, als Aufmerksamkeit zu wecken. Am besten zu gebrauchen ist es vielleicht noch als Negativbeispiel für sinnlosen Hashtag-Aktionismus. Wogegen genau es sich richtet, bleibt genauso unklar wie die Frage, was denn helfen soll. Die 21-jährige Kölner BWL-Studentin Diana zur Löwen, die auf ihrem Youtube-Kanal sonst vor allem für Kosmetikprodukte wirbt, sagte bei der Vorstellung des Projektes, sie wolle „Negativität mit einem Lächeln begegnen und den Leuten zeigen, dass mir das gar nicht so nahegeht“, was ein bisschen klingt, als wären ihr der Hashtag „#mirdochegal“ und ein Projekt, in dem es darum geht, blöde Hasskommentare einfach zu ignorieren, genauso recht gewesen.

    Andere Unterstützer scheinen in dem Hashtag einfach eine praktische Abkürzung zu sehen, wenn man auf Hasskommentare eigentlich nicht antworten, aber auch nicht nicht antworten will. Stattdessen könne man „#nichtegal“ hinschreiben.

    Dass so vage ist, wie und wogegen diese Aktion kämpfen will, ist vor allem deshalb ein Problem, weil es eine erhebliche Zahl von Kritikern gibt, die genau zu wissen glauben, was tatsächlich dahintersteckt: eine beinahe allmächtige Koalition aus einem globalen Internetkonzern (Google), der Bundesregierung und linken, stasiähnlichen Organisationen, die gemeinsam eine Gutmenschen-Diktatur errichten und jeden Widerspruch wegzensieren wollen.

    Der Verdacht, dass es in Wahrheit nur darum geht, unliebsame Meinungen zu bekämpfen, ist allgegenwärtig. Und selbst unter denjenigen, die meinen, dass die Kampagne auf üble Beschimpfungen zielt, gibt es Widerstand: Die Freiheit, Leute zu beleidigen, gilt vielen, die sich in den Kommentaren äußern, als ein Menschen- und Internetrecht. (In welcher Form diese Leute für dieses Recht kämpfen, können Sie sich leicht ausmalen.)

    Es herrscht ein Klima, in dem viele der Kampagne nicht einmal abnehmen, dass sie „gut gemeint“ ist, und die Auswahl der Protagonisten hilft nicht unbedingt, ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Dass eine Dagi Bee wegen ihrer Ultrakommerzialität umstritten ist, mag man vielleicht noch als Preis dafür hinnehmen, auch deren zahlreiche Fans zu erreichen. Christian Brandes („Schlecky Silberstein“) hat in einem Video aber auch Beispiele gesammelt, wie genau die Testimonials aus dem Video früher hasserfüllt auf Kritiker reagiert haben. Sein alternativer Hashtag: „#NichtEuerErnst“.

    Vielleicht aber bewirken solche Anti-Hass-Aktionen doch etwas Positives: Mit etwas Glück ziehen sie so viel Hass auf sich, dass für diejenigen, die sonst regelmäßig Opfer davon werden, kaum noch etwas übrigbleibt.

    nichtegal.withyoutube.com

    ]]>
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22406/nicht-egal/feed/ 8
    konnte nicht geladen werden!/feed Stefan Niggemeier http://www.stefan-niggemeier.de/blog Medienjournalist Thu, 25 May 2017 15:32:55 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 Die Müdigkeit des Christian Lindner http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22442/die-muedigkeit-des-christian-lindner/ http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22442/die-muedigkeit-des-christian-lindner/#comments Sun, 23 Apr 2017 20:55:46 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22442

    Ich habe den Werbespot der FDP zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gesehen und will jetzt sofort Daniel Rosenthal wählen.

    Der Berliner Fotograf hat Parteichef Christian Lindner beim Reden, Konferieren, Herumstehen, Rasieren, Im-Auto-Sitzen und Sich-die Augen-Reiben abgelichtet. Es sind fantastische Bilder geworden, die die FDP zu einem Film montiert hat. Sie zeigen Lindner in scheinbar privaten Momenten, und vermutlich muss man sie sich im Kino ansehen und nicht auf Youtube, um die maximale Wirkung dieser für die Öffentlichkeit inszenierten Privatheit zu erleben.

    Es ist ein faszinierender Kontrast aus der scheinbar ungeschönten dokumentarischen Wirklichkeit in Schwarz-Weiß, die Lindner authentisch, verletzlich und real wirken lässt, und der großen Eitelkeit, die diese Inszenierung ausstrahlt. Der FDP-Chef im weißen T‑Shirt nachdenklich ...

    ]]>

    Ich habe den Werbespot der FDP zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gesehen und will jetzt sofort Daniel Rosenthal wählen.

    Der Berliner Fotograf hat Parteichef Christian Lindner beim Reden, Konferieren, Herumstehen, Rasieren, Im-Auto-Sitzen und Sich-die Augen-Reiben abgelichtet. Es sind fantastische Bilder geworden, die die FDP zu einem Film montiert hat. Sie zeigen Lindner in scheinbar privaten Momenten, und vermutlich muss man sie sich im Kino ansehen und nicht auf Youtube, um die maximale Wirkung dieser für die Öffentlichkeit inszenierten Privatheit zu erleben.

    Es ist ein faszinierender Kontrast aus der scheinbar ungeschönten dokumentarischen Wirklichkeit in Schwarz-Weiß, die Lindner authentisch, verletzlich und real wirken lässt, und der großen Eitelkeit, die diese Inszenierung ausstrahlt. Der FDP-Chef im weißen T‑Shirt nachdenklich auf einem Sofa, mutmaßlich im Hotel, das Mobiltelefon in beiden Händen — er könnte so auch für Calvin Klein werben.

    Auf den meisten Fotos sieht er sehr müde aus. Vielleicht ist das die neue Art zu zeigen, dass sich ein Politiker aufreibt für die Menschen: Ihn nicht vor Kraft und Energie strotzend, dynamisch, stark darstellen. Sondern erschöpft, abgekämpft. Natürlich rennt Lindner am Ende trotzdem dynamisch ein paar Treppenstufen hinaus und spricht eindringlich zu Menschen, die ihm gebannt zuhören. Die Schlüsselszene, betont von der Musik und einer Schwarzblende, scheint der Moment zu sein, in dem Lindner sich im Spiegel einer öffentlichen Toilette selbst in die Augen guckt. Wenn die Müdigkeit und die Zweifel Christian Linder zu übermannen drohen, dann schaut Christian Lindner sich in die Augen und findet dort neue Kraft und Mut.

    Es ist also ironischerweise nicht der Blick auf das Land und was dort alles zu tun ist oder die Begegnung mit Menschen, was Christian Lindner in dieser Dramaturgie letztlich motiviert. Viel zu wenige von uns erblicken beim Blick in den Spiegel einen Christian Lindner, der unsere innere Müdigkeit vertreibt.

    Es ist ein faszinierender Werbespot, gewagt, anders, auffällig. Aber so überzeugend die Inszenierung Lindners als bis zur Erschöpfung arbeitender Widerstandskämpfer formal ist, so lächerlich wird sie, wenn man auf den Text hört. „Haben Sie mal was gemacht, von dem Sie überzeugt waren, dass es richtig ist?“, fragt Lindner aus dem Off — das ist auch der Titel des Videos. „Klar, dauernd, Sie etwa nicht?“, möchte man zurückrufen, aber natürlich meint Lindner etwas anderes, nämlich: Haben Sie mal was gemacht, von dem alle anderen überzeugt waren, dass es falsch ist?

    Das attraktive Rebellen-Image Lindners entsteht aus dem behaupteten Widerstand, den der FDP-Mann für seine Positionen und Themen erfährt — angeblich muss er sich Kommentare anhören wie: „Warum sprecht ihr über Schulen? Rechtsstaat …“ (im Bild: der Kölner Hauptbahnhof) „… falsches Thema! Stau — Quatsch. Bürokratismus — interessiert keinen.“ Lustige Idee: Dass ein Politiker für verrückt erklärt wird, wenn er den Zustand der Schulen, die Silvesternacht in Köln oder den Stau zum Thema macht. Der Stau, das große verkannte Nischenthema unserer Zeit, über das sonst keiner zu sprechen wagt.

    Außer Christian Lindner. Der deshalb müde ist. Sehr attraktiv müde.

    ]]>
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22442/die-muedigkeit-des-christian-lindner/feed/ 8
    Charité http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22430/charite/ http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22430/charite/#comments Sat, 01 Apr 2017 22:43:15 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22430 Es liegt also an mir.

    Die deutschen Fernsehzuschauer lieben „Charité“, die große historische ARD-Krankenhausserie von Sönke Wortmann. Über acht Millionen haben die erste beiden Folgen eingeschaltet, über sieben Millionen die dritte, und es wäre ebenso kindisch wie aussichtslos, ihnen das ausreden zu wollen; sie zu schütteln, ihnen Programme zu zeigen wie „The Knick“, die historische Krankenhausserie von Steven Soderbergh, damit sie sehen, wie man solche Geschichten auch erzählen könnte, sie nochmal zu schütteln und ihnen dann lange Vorträge darüber zu halten, was an der Erzählweise und Inszenierung von „Charité“ so ermüdend ist und so wenig packend, wenn sie offenbar gepackt sind und nicht ermüdet — oder ihnen vielleicht sogar, im Gegenteil, diese gewisse Müdigkeit beim Fernsehen ganz angenehm ist.

    Als ein „Event“ ...

    ]]>
    Es liegt also an mir.

    Die deutschen Fernsehzuschauer lieben „Charité“, die große historische ARD-Krankenhausserie von Sönke Wortmann. Über acht Millionen haben die erste beiden Folgen eingeschaltet, über sieben Millionen die dritte, und es wäre ebenso kindisch wie aussichtslos, ihnen das ausreden zu wollen; sie zu schütteln, ihnen Programme zu zeigen wie „The Knick“, die historische Krankenhausserie von Steven Soderbergh, damit sie sehen, wie man solche Geschichten auch erzählen könnte, sie nochmal zu schütteln und ihnen dann lange Vorträge darüber zu halten, was an der Erzählweise und Inszenierung von „Charité“ so ermüdend ist und so wenig packend, wenn sie offenbar gepackt sind und nicht ermüdet — oder ihnen vielleicht sogar, im Gegenteil, diese gewisse Müdigkeit beim Fernsehen ganz angenehm ist.

    Als ein „Event“ hat die ARD „Charité“ verkauft, und die Zuschauer machen es tatsächlich zu einem: Der Aufwand ist groß, die Schauspieler sind groß, die Kulissen sind groß — und das Publikum vor den Fernsehgeräten ist nun auch groß. Aber ich sitze davor und möchte irgendwen schütteln, zur Not die Figuren, die ausnahmslos Sätze sagen, mit denen sie sich, ihr Handeln, ihre Absichten und vor allem: ihre Funktion in der Serie und im geschichtlichen und gesellschaftlichen Gesamtbild erklären. Nichts geschieht einfach so, nichts bleibt unausgesprochen, es gibt kein Geheimnis. Alles ist dem Ziel untergeordnet, dem Publikum zu erklären, wie das damals genau war, in Berlin, als die moderne Medizin ihren Anfang nahm, und die Männer lebten und forschten, nach denen heute Institute und Kliniken benannt sind.

    Es ist Schulfernsehen als Event, und dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden, insbesondere weil das deutsche Fernsehpublikum das ja zu schätzen weiß: Ein Programm, das schöne Kulissen, eindrucksvolle Bärte und lustige Schwesternhauben hat; in dem Pferdekutschen über Kopfsteinpflaster rollen, wie man das aus solchen Programmen kennt; in dem man staunen kann, wie die Leute damals über Telefone und Fotoapparate staunten, und in dem alle halbe Stunde jemand sagt, dass Frauen damals überall schon Ärzte werden konnten, nur im Deutschen Reich nicht.

    Der überragende Erfolg von „Charité“ wird die deutschen Fernsehsender dazu animieren, in Zukunft mehr große, konventionelle, lehrreiche Serien zu drehen, und das ist natürlich auch richtig so.

    Nur ich bin raus.

    ]]>
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22430/charite/feed/ 8
    Billy on the Street http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22445/billy-on-the-street/ Sun, 27 Nov 2016 16:28:33 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22445 Billy Eichner ist der nervigste Schwule im amerikanischen Fernsehen. Und die schwulste Nervensäge. Er geht in New York auf die Straße, stellt sich mit seinem Mikrofon nichtsahnenden Passanten in den Weg, überfällt sie mit irgendeiner Frage oder einem Spiel und ist dabei so unfassbar dreist, unfreundlich und ungeduldig, dass man weiß, dass er damit nicht durchkäme, wenn er nur halb so dreist, unfreundlich und ungeduldig wäre.

    Neulich hatte er Jon Hamm im Schlepptau, den aus „Mad Men“ bekannten Schauspieler, und spielte ein Spiel, das er „Würden Sie einen Dreier mit mir und Jon Hamm machen?“ nannte und das daraus bestand, Menschen zu fragen, ob sie — „für einen Dollar!“ — einen Dreier mit ihm und Jon ...

    ]]>
    Billy Eichner ist der nervigste Schwule im amerikanischen Fernsehen. Und die schwulste Nervensäge. Er geht in New York auf die Straße, stellt sich mit seinem Mikrofon nichtsahnenden Passanten in den Weg, überfällt sie mit irgendeiner Frage oder einem Spiel und ist dabei so unfassbar dreist, unfreundlich und ungeduldig, dass man weiß, dass er damit nicht durchkäme, wenn er nur halb so dreist, unfreundlich und ungeduldig wäre.

    Neulich hatte er Jon Hamm im Schlepptau, den aus „Mad Men“ bekannten Schauspieler, und spielte ein Spiel, das er „Würden Sie einen Dreier mit mir und Jon Hamm machen?“ nannte und das daraus bestand, Menschen zu fragen, ob sie — „für einen Dollar!“ — einen Dreier mit ihm und Jon Hamm machen würden. Einer verduzten Frau versuchte er es dadurch schmackhaft zu machen, dass er sagte, wie progressiv das wäre: Sie als füllige schwarze Frau, er als schwuler Mann, Jon Hamm als Gewinner eines Screen Actors Guild Awards. „Aber er hat keinen Oscar“, erwiderte die — und man wollte sofort in eine Stadt ziehen, in der zufällig angesprochene Menschen auf der Straße spontan solche Pointen liefern.

    Ein Mann willigte spontan in den vermeintlichen Dreier ein, musste sich dann aber in eine Diskussion verwickeln lassen, wer denn oben und unten liegen würde. Eine Frau wollte gerade noch ihren Mann fragen, disqualifizierte sich aber dadurch, dass er Sprinkler-Anlagen designt. Eine ältere Dame schob Billy Eichner rüde aus dem Weg, bis sie realisierte, dass es um Jon Hamm ging, und doch nochmal kurz zurückkam.

    Es sind jeweils nur wenige, unfassbar hektische und überdrehte Sekunden, und wenn man Eichner nicht für seine Art hasst, muss man ihn lieben — in diesen Zeiten ganz besonders.

    Mit einem anderen Passanten, der eigentlich nur auf die Frage „Who you gonna call?“ richtig mit „Ghostbusters“ geantwortet hatte, entwickelt sich ein Streit, weil der es wagt, „Pretty Woman“ als „furchtbaren Film“ zu bezeichnen. Nach einer hitzigen, fast körperlichen Auseinandersetzung über die vermeintliche Glorifizierung von Prostitution darin, räumt der Fußgänger ein, sich den Film vielleicht doch nochmal ansehen zu müssen.

    Den Schauspieler Seth Rogen rekrutiert Billy Eichner als Kameramann für ein grausames Spiel, in dem er Passanten mit der Nachricht konfrontiert, dass Seth Rogen gerade gestorben sei. Nachdem die in die Kamera formuliert haben, wie traurig sie das finden beziehungsweise dass sie keine Ahnung haben, wer das überhaupt sein soll, zeigt Eichner, dass der Mann direkt neben ihnen steht.

    Das ist viel zu schnell, um überhaupt als selbes Genre wie die deutsche Schlafshow „Verstehen Sie Spaß“ wahrgenommen zu werden, und es ist bei aller Schroffheit immer wieder herzerwärmend: Wenn Rogen sich schüchtern und ein bisschen peinlich berührt („er hat mich gezwungen, das zu machen“) bei den Passanten bedankt, die ihm gerade einen freundlichen verfrühten Nachruf geschenkt haben. Oder wenn die eine Hälfte eines schwulen Pärchens — ein Mann, der gerade gestanden hat, wie attraktiv er den „Bären“ Seth Rogen fand — ihm gegenübersteht und ungelenk distanziert die Hand gibt.

    Eine Frau sagt, sie könnte mit dem Kiffer-Humor Rogens nichts anfangen, da fände sie Billy Eichner witziger, und als Eichner fragt, ob es daran liegt, dass sein Humor einfach klüger sei, widerspricht sie: „Naja, da bin ich jetzt nicht so sicher.“

    youtube.com/billyonthestreettv/

    ]]>
    Ümleitung http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22399/uemleitung/ http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22399/uemleitung/#comments Tue, 25 Oct 2016 22:59:32 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22399 Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

    Na gut, das stimmt nicht ganz. Hier ist immer noch all das nachzulesen, was ich in den vergangenen Jahren so gebloggt habe. Und eine große Auswahl von Artikeln, die ich für Zeitungen geschrieben habe, alte und aktuelle.

    Aber neue Blogeinträge werden vorläufig nicht hinzukommen. Der Grund dafür steht hier. Meine neue publizistische Heimat heißt Übermedien.de.

    Hier geht’s lang!

    ]]>
    Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

    Na gut, das stimmt nicht ganz. Hier ist immer noch all das nachzulesen, was ich in den vergangenen Jahren so gebloggt habe. Und eine große Auswahl von Artikeln, die ich für Zeitungen geschrieben habe, alte und aktuelle.

    Aber neue Blogeinträge werden vorläufig nicht hinzukommen. Der Grund dafür steht hier. Meine neue publizistische Heimat heißt Übermedien.de.

    Hier geht’s lang!

    ]]>
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22399/uemleitung/feed/ 1
    Nicht egal http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22406/nicht-egal/ http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22406/nicht-egal/#comments Sat, 24 Sep 2016 23:07:37 +0000 http://www.stefan-niggemeier.de/blog/?p=22406 Nichts löst derzeit so viel Hass im Netz aus wie Kampagnen gegen Hass im Netz.

    Anfang der Woche ist eine neue gestartet. Sie nennt sich „#nichtegal“, was dafür steht, dass uns Hass nicht egal sein soll. Bekannte Youtuber haben sich vor die Kamera gesetzt — oder besser: sind vor den Kameras sitzen geblieben -, um ein Zeichen dafür zu setzen, dass man ein Zeichen dagegen setzen soll, wenn Leute im Netz Hass verbreiten. Achselzuckendes Hinnehmen sei keine Lösung. Jeder Einzelne könne, müsse, aktiv werden gegen Beleidigungen und Hetze.

    Das Video ist von größter Substanzlosigkeit, selbst für ein eineinhalb Minuten langes Filmchen, das nicht viel mehr will, als Aufmerksamkeit zu wecken. Am besten zu gebrauchen ist es vielleicht ...

    ]]>
    Nichts löst derzeit so viel Hass im Netz aus wie Kampagnen gegen Hass im Netz.

    Anfang der Woche ist eine neue gestartet. Sie nennt sich „#nichtegal“, was dafür steht, dass uns Hass nicht egal sein soll. Bekannte Youtuber haben sich vor die Kamera gesetzt — oder besser: sind vor den Kameras sitzen geblieben -, um ein Zeichen dafür zu setzen, dass man ein Zeichen dagegen setzen soll, wenn Leute im Netz Hass verbreiten. Achselzuckendes Hinnehmen sei keine Lösung. Jeder Einzelne könne, müsse, aktiv werden gegen Beleidigungen und Hetze.

    Das Video ist von größter Substanzlosigkeit, selbst für ein eineinhalb Minuten langes Filmchen, das nicht viel mehr will, als Aufmerksamkeit zu wecken. Am besten zu gebrauchen ist es vielleicht noch als Negativbeispiel für sinnlosen Hashtag-Aktionismus. Wogegen genau es sich richtet, bleibt genauso unklar wie die Frage, was denn helfen soll. Die 21-jährige Kölner BWL-Studentin Diana zur Löwen, die auf ihrem Youtube-Kanal sonst vor allem für Kosmetikprodukte wirbt, sagte bei der Vorstellung des Projektes, sie wolle „Negativität mit einem Lächeln begegnen und den Leuten zeigen, dass mir das gar nicht so nahegeht“, was ein bisschen klingt, als wären ihr der Hashtag „#mirdochegal“ und ein Projekt, in dem es darum geht, blöde Hasskommentare einfach zu ignorieren, genauso recht gewesen.

    Andere Unterstützer scheinen in dem Hashtag einfach eine praktische Abkürzung zu sehen, wenn man auf Hasskommentare eigentlich nicht antworten, aber auch nicht nicht antworten will. Stattdessen könne man „#nichtegal“ hinschreiben.

    Dass so vage ist, wie und wogegen diese Aktion kämpfen will, ist vor allem deshalb ein Problem, weil es eine erhebliche Zahl von Kritikern gibt, die genau zu wissen glauben, was tatsächlich dahintersteckt: eine beinahe allmächtige Koalition aus einem globalen Internetkonzern (Google), der Bundesregierung und linken, stasiähnlichen Organisationen, die gemeinsam eine Gutmenschen-Diktatur errichten und jeden Widerspruch wegzensieren wollen.

    Der Verdacht, dass es in Wahrheit nur darum geht, unliebsame Meinungen zu bekämpfen, ist allgegenwärtig. Und selbst unter denjenigen, die meinen, dass die Kampagne auf üble Beschimpfungen zielt, gibt es Widerstand: Die Freiheit, Leute zu beleidigen, gilt vielen, die sich in den Kommentaren äußern, als ein Menschen- und Internetrecht. (In welcher Form diese Leute für dieses Recht kämpfen, können Sie sich leicht ausmalen.)

    Es herrscht ein Klima, in dem viele der Kampagne nicht einmal abnehmen, dass sie „gut gemeint“ ist, und die Auswahl der Protagonisten hilft nicht unbedingt, ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Dass eine Dagi Bee wegen ihrer Ultrakommerzialität umstritten ist, mag man vielleicht noch als Preis dafür hinnehmen, auch deren zahlreiche Fans zu erreichen. Christian Brandes („Schlecky Silberstein“) hat in einem Video aber auch Beispiele gesammelt, wie genau die Testimonials aus dem Video früher hasserfüllt auf Kritiker reagiert haben. Sein alternativer Hashtag: „#NichtEuerErnst“.

    Vielleicht aber bewirken solche Anti-Hass-Aktionen doch etwas Positives: Mit etwas Glück ziehen sie so viel Hass auf sich, dass für diejenigen, die sonst regelmäßig Opfer davon werden, kaum noch etwas übrigbleibt.

    nichtegal.withyoutube.com

    ]]>
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22406/nicht-egal/feed/ 8
    not accessible
newsroom
  • Bild: Was sich Julian Reichelt von Alexandra Würzbach erwartet
  • Größtes PR Camp Deutschlands fand heute in Berlin statt
  • Orca van Loon sucht einen Junior Consultant
  • Faktenkontor sucht einen Volo
  • Die unerlässliche Kompetenz der Mitarbeiter
  • Scholz & Friends sucht einen Kommunikationschef
  • Philipp Eißner ist neuer Key Account Manager bei Epple
  • WIRmachenDRUCK sucht Mitarbeiter Sonderanfragen in Backnang
  • AR Packaging kündigt mehrere Übernahmen an
  • Christoph Kreiser wird Mitglied der Geschäftsführung bei GCC
Meedia
  • “Fundament vollendet”: Leonine kauft W&B TV, Wiedemann und Berg steigen in Geschäftsführung auf
  • Führungsumbau bei Madsack: Ex-Gruner + Jahr-Manager Adrian Schimpf wird neuer Finanzchef in Hannover
  • Berlin bekommt ersten arabischsprachigen Radiosender
  • BurdaHome: Bohlsen wird im Januar 2020 Chefredakteur von “Mein schöner Garten”
  • Kein Flop, aber ein unspektakulärer Start: “Queen of Drags”-Premiere ohne Prime-Time-Sieg
  • Staats-Geld für die Verlage: Bund plant Millionen-Subventionen für die Zeitungszustellung
  • Urteil: Fake-Bewertungen rechtswidrig, Burda gewinnt Klage
  • Weitere Tests: Instagram will nun weltweit keine Likes mehr anzeigen
  • #trending: die Masern-Impfpflicht, das neue Motorola Razr, “Black Adam”
  • Umbau beim People-Magazin “Gala”: Gruner + Jahr prüft neue Strukturen für Foto- und Grafik-Abteilung
Turi2
  • Sven Fischer verlässt Madsack, Adrian Schimpf übernimmt als Geschäftsführer.
  • Studie: Verlage verkaufen in den ersten drei Quartalen 3,9 % weniger E-Books als 2018.
  • Wolfgang Bohlsen übernimmt die Chefredaktion von “Mein schöner Garten” von Andrea Kögel.
  • Leonine übernimmt W&B TV von Endemol Shine.
  • Zitat: Berichterstattung in Afrika ist ein Paradies für Journalisten.
  • Anzeige: Mixe bei Facebook und Instagram Stories zu Deiner Feed-Kampagne.
  • Jetzt bei turi2 im Dienst: Maria Gramsch, Leipzig.
  • Haushaltsausschuss schlägt 40 Mio Euro Förderung für Zeitungszustellung vor.
  • Amazon will Cloud-Auftrag vom Pentagon an Microsoft prüfen lassen.
  • turi2 am Morgen: Jan Böhmermann, Birgit Nössing, Radio Arabica.


Pfeil nach oben

Der Spiegel
  • Soziale Netzwerke: Instagram testet Verzicht auf Like-Anzeige bald weltweit
  • Pornhub: PayPal stellt Zahlungen an Pornodarsteller ein
  • "Jedi: Fallen Order" im Test: Nicht nur für Fans von "Star Wars"
  • Archiv in der Arktis: GitHub legt Softwarecode für tausend Jahre auf Eis
  • Landgericht München urteilt: Fake-Bewertungen für Hotels sind rechtswidrig
  • Mit Faltbildschirm: Motorola legt das Klapphandy Razr neu auf
  • Überlastungsangriff: Uni Kiel wird von Cyberattacke gelähmt
  • Nutzer-Tracking: Gesundheitswebseiten teilen Daten mit Tech-Konzernen
  • Konservative Politik: Warum die schwarze Null für uns alle fatal ist
  • Apples-16-Zoll-Laptop: Eine Nacht mit dem neuen MacBook Pro
FOCUS

    MEDIEN:
  • Kamerateam filmte in Supermarkt-Toilette - Waldmensch tot im TV gezeigt: Schwester macht Sender schwere Vorwürfe
  • Er ist „Tribute to Bambi“-Botschafter - „Es muss noch mehr getan werden“ - Sasha über seine Arbeit für Kinder in Not
  • Soll nur noch einmal im Monat erscheinen - Eine deutsche Kult-Zeitschrift stirbt: Der langsame Niedergang der „Bravo“
  • "Ein Kraftwerk mit Herz und Power" - Bambi in der Kategorie Musik National für Sarah Connor
  • Neue deutsche Ausnahmesportler - Niklas Kaul und Florian Wellbrock erhalten den Bambi in der Kategorie Sport
  • "Spiegel"-Fälscher - Pikante Spur: Wikipedia-Eintrag von Claas Relotius über Monate manipuliert
  • Im Alter von 90 Jahren - Er hat selbst nie geraucht: Marlboro-Cowboy Robert Norris ist tot
  • ARD-Talkshow - „Ignoranz und Arroganz“: Heftige Kritik an Rossmann-Buchwerbung bei Maischberger
  • Engagiert sich für Kinderrechte - Königin Mathilde von Belgien wird mit Charity-Bambi ausgezeichnet
  • Bambi Publikumswahl 2019 - Diese Stars sind die Nominierten für den Publikumsliebling des Jahres

  • DIGITAL:
  • Musik einfach streamen - Online kostenlos Musik hören - so einfach ist das Streamen!
  • Black Friday - Was Sie zu den Top-Angeboten am 29. November wissen müssen
  • Die Rabatttage nahen - Amazon Cyber Monday - Top-Angebote bereits jetzt finden, so geht's
  • Tausende User beklagen Störung - Massive Internet-Probleme bei Vodafone
  • Auch in Deutschland - Instagram testet Verzicht auf Likes jetzt weltweit
  • Auszug aus "Der unsichtbare Krieg" - Codename "Nitro Zeus": Mit diesem Plan wollten die USA den Iran lahmlegen
  • Nutzer beschweren sich - Nach Update ist der Akku leer - Neue WhatsApp-Version sorgt für Unmut bei Usern
  • Fittech-Kolumne von Johanna Böshans - Peloton im Test: Dieses Spinning-Rad kostet ein Vermögen und ist immer online
  • Plattform bestimmt Inhalte - Zensur bei YouTube? Wieso es immer schwieriger wird, als YouTuber Geld zu verdienen
  • In eigener Sache - CHIP launcht neues Foto-Magazin "LUMEO by CHIP FOTO-VIDEO"
Die Welt
MEDIEN
  • Wieso reden jetzt eigentlich alle über Meinungsfreiheit?
  • Diesen Berliner „Tatort“ werden Sie so schnell nicht vergessen
  • Die Relativierung des Relotius-Skandals auf Wikipedia
  • Die finale Staffel von „4 Blocks“ im Schnellcheck
  • Warum ich Twitter verlasse
  • Wie neutral kann Facebook wirklich sein?
  • Die zärtlichen Cousinen von Massachussetts
  • Warum verzichtet Facebook nicht auf politische Werbung?
  • So haben Boerne und Thiel doch eine Zukunft
  • Apple TV+ im Test – Sind die Serien ihr Geld wert?

  • FERNSEHEN:
  • Das lohnt sich im TV – und dann, ja dann gibt es Helene Fischer
  • „Er hat mich zu seiner Nutte gemacht“
  • „Der Bundespräsident hat die SPD ins Messer laufen lassen“
  • „Game of Thrones“-Macher verfilmen neue „Star Wars“-Trilogie
  • Beim Thema Sexismus platzt es aus der SPD-Frau heraus
  • Die ersten WELT-Nachrichten
  • Wie geschlossen der Adel noch heute ist, macht Prinz von Anhalt deutlich
  • „Extremismus-Kanzlerin“? Weidel verteidigt sich – und bleibt auffällig still
  • „Da pass’ ich niemals rein. Aber ich musste!“
  • Die Petrys – Wie aus Aufbau Ost Aufbau Angst wurde

  • NETZ:
  • Noise-Cancelling-Kopfhörer: Die besten Modelle im Überblick
  • Detailreicher als Sony Alpha 7R IV ist noch keine Systemkamera
  • Samsungs günstigster QLED-TV ist etwas für Gamer
  • Sparen bei AirPods - das sind die Alternativen für Technik-Fans
  • Powerpoint alleine reicht für eine gute Präsentation nicht aus
  • Motorolas Kult-Klapphandy ist zurück – jetzt zum Falten
  • Eine Winzlingkamera für ungewöhnliche Stellen
  • Das „Ring Fit Adventure“ kombiniert Zocken mit Fitness
  • Melodien für Millionen – die deutsche Gier nach Klingeltönen
  • Diese iPhone-11-Varianten sind schon günstiger geworden
Der Tagesspiegel
MEDIEN
  • Zu viele Berichte über Geflüchtete?
  • „Wer wäre man selbst geworden?“
  • Jetzt kommt Germanys's Next Drag Queen
  • „Tagesschau“ nur in abgespeckter Version
  • Falsche Challenge
  • CSU-Zentralorgan verstummt
  • Jürgen von der Lippe wird "Fernsehrichter"
  • Angst, das war einmal
  • Sky entschädigt seine Nutzer
  • Wozu lernen?
RP

    DIGITAL:
    Feed konnte nicht geladen werden!/feed not accessible
WAZ
  • Neue Spongebob-Serie kommt bei Netflix – mit Thaddäus im Mittelpunkt
  • “GoT” am Stück - Ritter, Drachen und Daenerys in einer Komplettbox
  • “Kleine Germanen”: Wie Neonazis ihre Kinder erziehen
  • “Beverly Hills Cop 4“ kommt - Eddie Murphy ist trotzdem sauer
  • Florian Silbereisen: “Traumschiff” bedeutet neuen Lebensabschnitt
  • “Tatort”-Dreh in Münster: Professor Boerne gerät in Lebensgefahr
  • Datenanalyse: Der Tatort stellt die Mordstatistik auf den Kopf
  • Bambi 2019: Am 21. November wird Deutschlands wichtigster Medienpreis verliehen
  • Alicia Keys moderiert die Grammy Awards 2020
  • „Dancing on Ice“: Muss Sohn Paul für verletzte Jenny Elvers einspringen?
  • Stern

      DIGITAL:
    • Positive Reaktionen: Instagram schafft für einige Nutzer auf der ganzen Welt teilweise die Anzahl der Likes ab
    • Projekt "Nightingale" in den USA: Google erhält Zugriff auf Millionen Patientendaten in den USA
    • Razr-reloaded: Motorola legt sein Kult-Klapphandy neu auf – als Falt-Smartphone
    • "Fake or No Fake": Humanoid läuft plötzlich durch Einfahrt: Warum dieses Video so irritiert
    • Diverse Online-Dienste betroffen: Massive Störungen bei Vodafone, Netflix und Co. weitgehend behoben
    • Athena-System: Diese Laserkanone ist der neue "Drohnen-Killer" der USA
    • Bezahlplattform Apple Pay: Koalition will Zugang zu Apple-Chip für mobiles Bezahlen
    • Oberlandesgericht Köln: Ärzteportal Jameda muss Profile von zwei Ärzten löschen
    • Großstädte im Fokus: Vodafone treibt Ausbau von 5G in Deutschland voran
    • Offener Quellcode: Bündnis mit Microsoft: Allianz wird Softwareanbieter
    Handelsblatt

      TECHNOLOGIE:
    • IT + Telekommunikation: Instagram testet Verzicht auf Likes jetzt weltweit
    • Games-Branche: Bund fördert Computerspielebranche langfristig
    • Samsung, Apple & Co.: Die größten Smartphone-Hersteller der Welt
    • Cloud-Computing: Amazon will gegen Milliarden-Auftrag des Pentagon an Microsoft vorgehen
    • Neuauflage des Kulthandys: Das kann das neue Falt-Smartphone Razr von Motorola
    • Digitaler Job-Monitor: Die Nachfrage nach Digitalexperten stagniert
    • Weihnachtsideen: Das sind die besten Geschenke für Pendler, Radfahrer und digitale Nomaden
    • Kult-Handy: Motorola bringt das Razr als Falt-Smartphone zurück
    • Internetunternehmen: Yahoo Japan und Line Corp planen Fusion in Milliardenhöhe
    • Soziales Netzwerk: Facebook: 80 Prozent der gelöschten Hassrede durch Software erkannt
    NZZ

      Feed konnte nicht geladen werden!/feed not accessible
    Quotenmeter
    • Beverly Hills Cop 4 kommt nicht ins Kino, sondern direkt zu Netflix
    • Zweistelliger Marktanteil für ran Football
    • RTL Crime bringt Thrillerserie Ohne Gnade nach Deutschland
    • Nun auch im TV-Bereich: Max Wiedemann und Quirin Berg gehen zu Leonine
    • Modern Family geht im Streaming-Bereich durch die Decke
    • Finale von The Man in the High Castle heiß erwartet
    • Unter uns: Jubiläum bringt Komplett-Relaunch mit sich
    • Neo Magazin Royale: Ein Prinz, eine Erotikhändlerin und erfreuliche Quoten
    • Der Sat.1-Nachmittag glänzt, der von RTL bleibt eine Baustelle
    • Bieterwettkampf um die Champions League in England: Sky bleibt außen vor, aber für BT wird es wieder teuer
    infosat
    • „Moderne Regulierung für mehr Rechtssicherheit“
    • Airbus prüft Ozean-Satellit Sentinel-6A auf Einsatzbereitschaft
    • Wo es beim Netzausbau in Deutschland hakt
    • Amazon fordert Überprüfung von Pentagon-Auftragsvergabe an Microsoft
    • Spitzbart und Sandsäckchen: Der Sandmann wird 60 Jahre alt
    • Instagram testet Verzicht auf Likes jetzt weltweit
    • 48-Stunden-Streik beim Bayerischen Rundfunk
    • „Radio Arabica“ und „MEGA Radio Berlin“ erweitern DAB+ Hörfunkangebot in Berlin
    • SANGEAN stellt Tischradio Genuine 470 mit DAB+, BT-Streaming und CD vor
    • Meinung oder Werbung? - Kundenbewertungen auf Amazon beschäftigen BGH